HSG Römerwall – erste Herrenmannschaft

Vermeidbare Niederlage in Bad Ems

TV Bad Ems – HSG Römerwall 36 : 32 (18 : 14)

28.11.2022 - 13:59

Rheinbrohl. Die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall reiste in der Handball-Rheinlandliga eine Woche nach ihrem Heimerfolg gegen die TS Bendorf an die Lahn zum Auswärtsspiel gegen den TV Bad Ems. In Bad Ems gab es für die HSG in den vergangenen Jahren noch nie etwas zu holen, auch dieses Mal wartete eine eingespielte Mannschaft mit zuletzt aufsteigender Formkurve auf das Team von HSG-Spielertrainer Tim Binnes, der an diesem Abend auf Simon Bednarz und Julian Dannenberg verzichten musste. Dennoch nahmen sich die Männer aus Bad Hönningen und Rheinbrohl vor, alles in die Waagschale zu werfen, um sich die Chance auf Zählbares zu erarbeiten.

Gleich zu Beginn der Partie kamen jedoch größere Schwierigkeiten im Römerwaller Defensivspiel zum Vorschein, wodurch die Gastgeber wenig Mühe hatten, zu Torerfolgen zu kommen. Nach gerade einmal viereinhalb Minuten stand es bereits 6:3 für Bad Ems.

So lief das HSG-Team in der ersten Hälfte dauerhaft einem Rückstand hinterher, der sich aufgrund der häufig zu unkonzentriert vorgetragenen und abgeschlossenen Römerwaller Angriffe zwischenzeitlich sogar auf sechs Treffer erhöhte (12:6 in der 17. Minute). Im letzten Drittel der ersten Halbzeit ging die HSG-Abwehr dann entschlossener zu Werke, sodass es schließlich „nur“ mit einem 18:14 für die Gastgeber in die Kabinen ging.

Der leicht positive Trend aus der Schlussphase des ersten Spielabschnitts setzte sich nach der Pause mit einer noch größeren Dynamik zugunsten der Gäste vom Rhein fort. Gerade einmal sechseinhalb Minuten nach Wiederanpfiff konnte das Team vom Römerwall zum 21:21 ausgleichen und hatte somit den Vier-Tore-Rückstand egalisiert. Im Anschluss schlichen sich allerdings wieder vermehrt Fehler und falsche Entscheidungen sowohl im Abwehr- als auch im Angriffsspiel der HSG ein, was die routinierten Bad Emser zu ihren Gunsten auszunutzen wussten. Die Gastgeber erhöhten wieder auf 26:22 und schafften es, die Mannschaft vom Römerwall im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte nicht mehr näher herankommen zu lassen, indem sie die sich bietenden Lücken in der HSG-Abwehrreihe konsequent bestraften. Trotz der sich abzeichnenden Niederlage sorgten die Premierentreffer von Michel Buchwald und Lars Frerk in der Schlussphase für immerhin etwas positive Stimmung beim HSG-Team. Nach 60 Minuten stand letztlich ein 36:32-Erfolg für den TV Bad Ems zu Buche. Insgesamt war es eine Partie auf Augenhöhe, in der sich die HSG durch ihre hohe Fehlerquote selbst um die Chance auf einen Punktgewinn gebracht hat, sodass die Römerwaller Auswärtsmisere weiter anhält.


Für die HSG spielten:


Fabian Unkel (Tor), Kevin Weiß (Tor), Tim Binnes (4), Simon Bönder (6), Michel Buchwald (1), Antonio Cacic (5), Robert Czapla, Lars Frerk (2/2), Marvin Klaes (6/3), Lucas Siedenkamp (3), Dominik Stuntz, Philipp Stuntz (3), Jannik Walter (2).


Vorschau:


In ihrem letzten Hinrundenspiel und vorletzten Spiel des Kalenderjahres empfängt die erste Herrenmannschaft der HSG Römerwall am kommenden Samstag, den 3. Dezember, die HSG Kastellaun/Simmern. Der Absteiger aus der RPS-Oberliga hat seinen Kader vor Saisonbeginn verstärkt und steht nun ohne jeden Punktverlust an der Tabellenspitze. Zuletzt feierten die Hunsrücker einen überdeutlichen 33:17-Sieg über die HSV Rhein-Nette.

Es wartet also eine Herkulesaufgabe auf das Team vom Römerwall, das als klarer Underdog befreit aufspielen kann.

Das Ziel wird wohl lauten, die Heimstärke und die Unterstützung durch die eigenen Fans dazu zu nutzen, möglichst lange mitzuhalten und den Favoriten nach Kräften zu ärgern. Anwurf in der Rheinbrohler Römerwallhalle ist um 19 Uhr.

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Bus-Chaos im Kreis MYK: Wer ist verantwortlich?

K. Schmitt:
Ständig dieser Ärger und diese Diskussionen mit den Bussen. Zum Glück wohne ich auf dem Dorf, da hat man damit nicht viel Probleme. Es fahren ja eh nur vier Stück am Tag....
germät:
Ja, Herr Landrat Dr. Alexander Saftig, da soll das neue Ticket für volle Busse sorgen!?. Ich glaube es nicht, wenn Stadtfahrten bis zu 30 Minuten dauern. Im Übrigen ist es schon besorgniserregend, wie manche Fahrerinnen/Fahrer ihr Gefährt durch die Gegend steuern!...
K. Schmitt:
Was soll so ein Verein überhaupt bringen? Man nimmt seit der Flut die (v.a. politischen, aber auch verwaltungsmäßigen) Scharmützel zwischen Gemeinden, Kreis und Land kreuz und quer wahr, überall blockiert ständig irgendeine Rechtsvorgabe irgendeine Behörde, zuständig ist erstmal immer jemand anders,...
germät:
Was für ein Andrang in der Neuwieder Innenstadt. Da gab es "nur" die Wurst, nämlich die "Curywurst". Neuwied rief zum Currywurst-Festival und "Alle" kamen. Respekt und Lob den Initiatoren und Verantwortlichen!....
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