Fußball-Rheinlandliga
VfB-Coach Becker war mit dem Punkt zufrieden
VfB Linz – SV Trier-Tarforst 0:0
Linz. In einem Nachholspiel der Fußball-Rheinlandliga trennten sich der VfB Linz und der FSV Trier-Tarforst nach einer abwechslungsreichen Partie mit einem gerechten 0:0.
Den Start der Becker-Schützlinge in das Fußballjahr 2018 kann man als gelungen bezeichnen.
Auf dem Kaiserberg freut man sich über den 20. Punkt im 20. Spiel. Wenn die Mannschaft in den nächsten Begegnungen die gleiche Kampfkraft und Willensstärke zeigt, wird es nicht bei den 20 Punkten bleiben.
„Den Punkt haben wir uns erkämpft. In der zweiten Hälfte waren die Bälle oft zu schnell weg, das brachte Unordnung in unser Spiel. Aber dem Druck haben wir standgehalten, daher geht der Punkt in Ordnung“, resümierte ein zufriedener VfB-Trainer Paul Becker nach dem Abpfiff. Er hatte eine Partie gesehen, die in der ersten Halbzeit den frierenden Zuschauern wenig Erwärmendes bot. Eine taktisch defensiv eingestellte VfB-Mannschaft ließ die spielstarken Gäste nichts ins Spiel kommen, tauchte selbst aber auch nicht gefährlich vor dem Gästetor auf. So entwickelte sich ein Spiel zwischen den beiden Strafräumen. Torchancen gleich Mangelware.
„Das war wie im Hinspiel, doch da hat Michael Seitz ein Tor gemacht und wir haben drei Punkte mit nach Hause geholt“, erinnerte sich VfB -Trainer Becker, der nach der Pause ein Tarforster Team erlebte, das offensiv zu seinem Rhythmus fand und immer öfter gefährlich vor dem einheimischen Kasten auftauchte. In der 77. Minute fast die Gästeführung, doch VfB-Keeper Sebastian Seitz entschärfte einen Kopfball des SG-Angreifers Lukas Herkenroth mit einer Glanzparade. Fünf Minuten später noch einmal eine Großchance der Tarforster, als der Linzer Sandro Burghard einen Schuss von Andre Thielen für seinen schon geschlagenen Torwart Seitz auf der Torlinie abwehrte. „Es war wie erwartet ein schweres Spiel. Linz hat sich auf die Defensive fokussiert und uns wenig Räume geboten“, analysierte Gäste-Coach Holger Lemke, der die Tarforster Elf in der Winterpause übernommen hatte, und fuhr fort: „Wir wussten, je länger das Spieler dauert umso mehr Chancen ergeben sich. Leider haben wir diese nicht genutzt.“
VfB Linz: S.Seitz, Dillmann, Lacher, Burghard, Kyrion, Lemke (70. Friese), Asian, Böcking (80. Joch), Y. Becker, Tolaj, M. Seitz.
Schiedsrichter: Markus Wozlawek (Bad Breisig).
Zuschauer: 100.
Vorschau
In einem weiteren Heimspiel erwartet der VfB Linz am Sonntag um 15.30 Uhr den Tabellenzweiten TuS Koblenz II. Hier reist ein dicker Brocken an. Die Koblenzer Regionalligareserve hat auswärts schon 24 Punkte eingefahren und wird mit breiter Brust auflaufen. VfB-Trainer Becker könnte mit dem Hinspielergebnis mit Sicherheit gut Leben, denn in Koblenz erreichte sein Elf nach Toren von Andreas Schuht und Michael Fiebiger ein überraschendes 2:2-Unentschieden und das in Unterzahl, da Leonor Tolaj bereits in der ersten Halbzeit Gelb/Rot gesehen hatte. LS
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