- Anzeige - MIBO Bus GmbH startet im Dezember mit rund 40 Buslinien

MIBO sorgt für Mobilität

18.10.2021 - 09:01

Andernach. Am 12. Dezember startet der neue ÖPNV-Linienplan des Kreises Mayen-Koblenz. Für rund 40 dieser Linien übernimmt der Betreiber MIBO-Bus aus Andernach das Geschäft. Auch auf den Schulbuslinien.


Anfang dieses Jahres hat MIBO-Bus den Zuschlag für rund 40 Linien von der VMR/Transdev im Kreis-Mayen Koblenz erhalten. „Das sind konkret die Linien Maifeld, Vordereifel und Pellenz bis nach Neuwied und teilweise auch Koblenz“, sagt Ibrahim Ugur, Geschäftsführer von MIBO-Bus GmbH. Eingesetzt werden 44 fabrikneue Niederflurbusse, nach neuesten technischen Standards und der aktuellen Abgasnorm Euro 6. „Spätestens am 15. November werden alle Busse hier in Andernach auf dem Hof stehen“, freut sich Ugur.

Um im Dezember richtig loslegen zu können, hat das aus Duisburg stammende Unternehmen MIBO Bus GmbH seinen Hauptsitz nach Andernach verlegt. „Hierzu haben wir in der Orensteinstraße 8 das etwa 12.000 Quadratmeter große Grundstück gekauft, wo bisher die Firma Case (CNH) ansässig war“, erzählt Ugur. Dass das Gelände zu diesem Zeitpunkt zum Verkauf stand, sei ein wirklicher Glücksfall gewesen. „Und das nicht allein wegen der ausreichenden Parkmöglichkeiten, sondern vor allem wegen der bereits vorhandenen riesigen Hallen, mit Werkstatt, Ersatzteillager und Büros“, freut sich Ugur „Natürlich wird das ein oder andere noch unseren Bedürfnissen entsprechend renoviert, im Prinzip brauchen wir jedoch nur noch einziehen und können uns unserer eigentlichen Aufgabe widmen“, betont der Busunternehmer. Die Firma MIBO Bus GmbH ist in Duisburg vom Unternehmen Divan Reisen GmbH gegründet worden, einem überwiegend familiengeführten Unternehmen, das über mehr 30 Jahre Erfahrung im Reise- und Linienverkehr verfügt. „Während der Schwerpunkt des Unternehmens, das am Standort Duisburg über 70 Fahrzeuge unterhält und rund 93 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, zu Beginn im Bereich Fernreisen, Klassenfahrten, Studienreisen und Städtefahrten lag, kamen später noch Fahrten für Behindertenwerkstätten sowie Schulbus-Linien hinzu. „Auch in Duisburg und Düsseldorf sind wir verstärkt im ÖPNV präsent und haben über 40 Linienbusse im täglichen Einsatz“, betont Ugur, dass das Unternehmen auch am Standort Duisburg in diesem Bereich seine Zukunft sehe. „Das Reisegeschäft haben wir deutlich zurückgeschraubt“, betont der Unternehmer. Dass Fernreisen starken Schwankungen unterliegen, habe man vor allem während der Corona-Pandemie erlebt. „Eine Reisebuchung nach der anderen mussten wir ersatzlos streichen“, resümiert Ugur. Der ÖPNV hingegen werde insbesondere bei klimafreundlichen Mobilitätskonzepten in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen.

Auch am Standort Andernach liege der Schwerpunkt im ÖPNV. „Ich kann mir für die Zukunft zwar auch vorstellen, wenn der Bedarf da ist, vollausgestattete Reisebusse für Klassenfahrten abzustellen“, sagt der Unternehmer. „Doch unser Kerngeschäft wird der ÖPNV sein“, betont Ugur.

Mehrere Millionen Euro hat das Unternehmen in Busse und den Standort in Andernach bisher investiert. Das Team bestehe derzeit aus 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Insgesamt benötigen wir 70“, verweist Ugur darauf, dass durchaus noch Busfahrerinnen und Busfahrer fehlen. Der allgemeine Fachkräftemangel habe auch die Transport- und Busbranche erreicht, was die Suche nach Lkw- und Busfahrern deutlich erschwere. Vor allem am Nachwuchs mangele es. „Wenn in diesem Bereich nicht rechtzeitig gegengesteuert wird, stehen wir in Deutschland in spätestens fünf Jahren vor der gleichen Situation, wie sie derzeit in England zu beobachten ist“, befürchtet Ugur.

„Gerne würde ich Menschen aus der Region beschäftigen. Auch Quereinsteiger, die möglicherweise derzeit arbeitssuchend sind und Interesse an einer Umschulung haben“, so der Unternehmer. Diesbezüglich befinde er sich bereits in Gesprächen mit dem hiesigen Jobcenter. Die Arbeitsbedingungen, die sein Unternehmen in Andernach biete, seien gut. „Wir zahlen den aktuellsten VAV-Tariflohn, die Arbeitszeit ist lediglich in zwei Schichten unterteilt (Früh- und Mittagsschicht)“, betont Ugur. „Zudem haben unsere Busfahrerinnen und Busfahrer lediglich die Aufgabe, den Bus zuverlässig zu fahren. Das heißt konkret: den Bus morgens abholen und abends wieder auf den Hof zu fahren“, erklärt der Geschäftsführer. Alle anderen Aufgaben, die viele Busunternehmen von ihren Fahrern erwarten, wie beispielsweise Wasser und Öl nachfüllen, Tanken, den Bus aufräumen und reinigen, falle nicht in deren Aufgabenbereich. „Diese Aufgaben werden vor Ort von unseren Technikern, beziehungsweise Reinigungskräften erledigt“, betont Ugur. Damit die MIBO-Bus GmbH am 12. Dezember zuverlässig in der Region starten kann, baut Ibrahim Ugur mit seinem erfahrenen Team die nötige Infrastruktur hier vor Ort auf und freut sich auf die neue Aufgabe. Bewerbungen von Busfahrerinnen und Busfahrern aus der Region werden gern noch angenommen. MIBO-Bus GmbH, Geschäftsführer Ibrahim Ugur, Orensteinstraße 8, 56626 Andernach. Telefon 0171-4760701, info@mibobus.de

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Da das Gericht gegen das Urteil keine Revision zugelassen hat, konnten auch politische Bemühungen und eine Unterstützung durch die Bürgerbeauftragte nicht in Anspruch genommen werden.[ Zitat Ende ] Und was bringt diese Entmündigung der Bürger ? Wenn der Bürger vor das Verwaltungsgericht...
Gabriele Friedrich:
Jaja- das haben wir nun davon. Vertrauen futsch, Förderungen futsch und nichts als Zwang und Druck. Rot-gelb-grün. Schämen sollten sich diese Bürokraten, wie schon zu allen Zeiten vorher haben sie nur Unheil angerichtet. ...
Hildegard Kämmerich:
Bin auch der Meinung, das eine Störung seitens des Trägers vorliegt und das er seiner Verantwortung einer staatlich zu 90% subventionierten Ersatzschule nicht gerecht wird. Es ist mit Verlaub ein Einfaches unabhängige Brandschutzgutachter durch das Gebäude laufen zu lassen. Zudem würde er seiner Aussage...
Gabriele Friedrich:
@ Klatt/ Vielleicht ist die Lösung einfach "noch" nicht da. Vielleicht gibt es ja Möglichkeiten, die austaxiert werden müssen. Wenn man sich aber gegenseitig die Luft abschnürt, dann bleibt keine Luft mehr zum reden. Eine Hand klatscht nicht alleine !...
Gabriele Friedrich:
@Suresh Heilmann/ Was reden Sie denn da von "Sozialstaat"? Ich erkenne auch nicht, das Angst geschürt wird. Ich lese aber in der NGZ, das man der anderen Schule 500 Briefe vor der Tür ausgekippt hat. Hier wird doch jemand "belästigt" und "genötigt"-permanent. Es ist noch nicht aller Tage Abend und die...
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