Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Podiumsdiskussion „Quo vadis Nürburgring?“ beim Straßenfest in Nürburg

Die Zukunft des Rings stand auf der Kippe

Popularität und Anziehungskraft der Nordschleife sollen erhalten bleiben

26.08.2015 - 11:33

Nürburg. Es ist ruhig geworden um das Geschehen am Nürburgring abseits des Motorsports. Mit einer Podiumsdiskussion „Quo vadis Nürburgring?“ bei ihrem Straßenfest in Nürburg wollten die Initiativen „Wir sind Nürburgring“, „Ja zum Nürburgring e. V.“ und „Save the Ring“ erneut das Thema in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Im März 2015 war ein Zuschauer beim ersten VLN-Lauf ums Leben gekommen, als ein Nissan GT3 abhob und in die Zuschauer katapultiert wurde. Seither existieren auf der Nordschleife an zwei Stellen Tempolimits, welche für mehr Sicherheit sorgen sollen. Viele machen diese aber auch für sinkende Teilnahmezahlen in den Starterfeldern bei den Rennen auf der Nordschleife verantwortlich. Um dies Situation näher zu beleuchten, hatten die Veranstalter mit Carsten Schumacher dem Geschäftsführer der Capricorn Nürburgring GmbH, Hans-Joachim Stuck (Präsident des DMSB), Karl Mauer (Generalbevollmächtigten der VLN), Kai von Schauroth (Historic Race Events), sowie die Motorsportler Klaus Abbelen, Jürgen Alzen und Olaf Manthey, eine hochkarätige Teilnehmerrunde eingeladen.

Mit den von der Betreibergesellschaft einige Tage zuvor präsentierten neuen Umbaumaßnahmen zum Erhalt des Rennbetriebes auf der Nordschleife wurde einer kontroversen Diskussion jedoch schon im Vorfeld die Grundlage entzogen. Der Maßnamenkatalog, der unter anderem auch die Abschaffung dieses Tempolimits vorsieht, fand bei den meisten Beteiligten breite Zustimmung. Doch bei so viel Fachkompetenz mussten die Zuhörer auch ohne packende Wortgefechte ihr kommen nicht bereuen, denn es gab einiges an Informationen aus erster Hand.

„Die einzigartige Charakteristik der Nordschleife bleibt bestehen. Das ist nicht nur für den Rennsport wichtig, sondern auch für die Industrie, die auf dieser einmaligen Rennstrecke seit Jahrzehnten ihre Fahrzeuge testet“, sagte CNG-Geschäftsführer Carsten Schumacher. Schumacher erläuterte weiter, dass die geplanten passiven Maßnahmen (zusätzliche Leitplanken und Zäune) die geforderte Sicherheit gewährleisten sollen und man mit diesen Ergänzungen hoffe, die anstehende Streckenabnahme durch den Motorsport-Weltverband FIA für die nächsten Jahre zu bekommen.

Fahrerlegende Hans-Joachim Stuck und heutiger Präsident des Deutschen Motorsportbundes sprach von „wirkungsvollen Maßnahmen“ und bedankte sich bei Schumacher für die kooperative und ehrliche Zusammenarbeit in den zurückliegenden Wochen. Zur Entstehung des Tempolimits sagte er „Wir mussten ganz schnell reagieren, es stand auch die Zukunft des Nürburgrings auf der Kippe.“ Stuck erklärte weiter das der DMSB den Maßnahmenkatalog an die FIA weitergeleite und somit keinen Einfluss mehr auf die weitere Entscheidung hätte.

Für die Region bleibt daher nur zu hoffen, dass der an die FIA übergebene Katalog den Entscheidungsträgern in der Pariser FIA Zentrale auch ausreicht, um den Fortbestand des Renngeschehens auf der Nordschleife zu sichern und damit die Popularität und Anziehungskraft dieser einzigartigen Rennstrecke zu erhalten. Seit fast 90 Jahren zieht es Motorsport Begeisterte aus aller Welt auf und an die sogenannte Grüne Hölle, die damit ohne Zweifel für die Region im umgekehrten Sinne zu einem Stück wirtschaftlichen Himmel geworden ist.

- BURG -

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
26.08.2015 23:01 Uhr
Thomas Zaun

Sie unterstützen in Ihrem Artikel die gleiche schlechte Schönrednerei wie unter anderem die "Fagrerlegende"! Pfui! Sie schreiben auch nur das angenehme und haben scheinbar der Diskussion überhaupt nicht zugehört - Stichwort Unfall bei 198 passiert und nun dürfen dort 200 gefahren werden.Ordentlicher Journalismus sieht anders aus! Setzen sechs.



26.08.2015 16:13 Uhr
Hanna Breuer

Mit Verlaub, Herr Stuck, das glaubt Ihnen doch kein Mensch mehr. Die Fakten sehen anders aus. Wieso finden gleichzeitig mit dem reglementierten 24h Rennen zwei weitere Rennen, u.a. ein FIA WRC Lauf ohne jegliche Beschränkungen statt? Man hat sich nicht bemüht, weil man sich für den deutschen Rennsport nicht einsetzt! der ehemalige FIA-Vize und ADAC Ehrenpräsident, Otto Flimm, hat kurz skizziert, wie man dieses ganze Tohuwabohu von Anfang hätte vermeiden können. Vielleicht hätte Stuck man von seinem Sockel steigen und Otto #Flimm um Rat fragen sollen? Wenn die jetzt freudig und zeitlich geschickt von Christan Schacht angekündigten Massnahmen der FIA nicht genügen, so hat das folgende Drama Stuck durch seinen Nichteinsatz ganz alleine zu verantworten!

Dass es Ring ruhig ist, ist eine Mär. Die „zukünftigen“ Eigentümer überziehen sich gegenseitig mit Prozessen. Die Protestbewegung sammelt sich und wartet auf ihren Einsatz.



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

TuS Kehrig – Abteilung Tischtennis

Erste Mannschaft schafft den Klassenerhalt

Kehrig. Mit einem blauen Auge kam die 1. Herrenmannschaft davon. Ziel der Saison war es, den Abstieg aus der 2. Bezirksliga zu vermeiden und nicht in die Abstiegsrelegation zu müssen. Dies war kein leichtes Unterfangen, da die Mannschaft in der Rückrunde nur zweimal komplett antreten konnte. Am vorletzten Spieltag lag man weiterhin mit einem Punkt Rückstand auf Sinzig/Ehlingen III auf dem nicht gewollten Relegationsplatz. mehr...

CDU-Bürgerblock Nickenich

Sprechstunde

Nickenich. Für planerische Abläufe sind in der Kommunalpolitik, direkte und gut funktionierende Kommunikationsstrukturen notwendig. Aus diesem Grunde möchte der CDU-Bürgerblock seine politische Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger transparent machen und den Bürgerinnen und Bürger direkte Ansprechpartner zur Verfügung stellen. mehr...

Weitere Berichte

Noth Gottes Bruderschaft Kruft

Informationen zur Fußwallfahrt

Kruft. Wie bekannt findet die diesjährige Fußwallfahrt nach Noth Gottes vom 30. August bis zum 1. September statt. Der Leitgedanke dieser dreitägigen Wallfahrt lautet: "gemeinsam einen Weg gehen". mehr...

Ausflug mit Sonne
nach Beilstein und Cochem

Ganztagstour der Weiser Möhnen

Ausflug mit Sonne nach Beilstein und Cochem

Heimbach-Weis. Früh am Morgen um 8 Uhr trafen sich die Weiser Möhnen zur diesjährigen Ganztagstour. In diesem Jahr wurden gleich zwei Reiseziele angesteuert: Die schönen Moselörtchen Beilstein und Cochem. mehr...

Politik

Dr. Jan Bollinger (AfD) zu Erschließungsbeiträgen in Niedererbach

Keine Erschließungsbeiträge nach Jahrzehnten

Montabaur. In Niedererbach in der Verbandsgemeinde Montabaur sollen auf die Anwohner nun nach mehr als 50 Jahren bis zu 140.000 Euro Erschließungsgebühren zukommen. mehr...

Mayener Fraktionen übergeben Unterschriften

Gespräche über die Zukunft des Krankenhauses

Mayen. Am Mittwoch, 7. August, übergeben Vertreter von SPD, CDU, FWM und FDP aus Mayen die Unterschriften zum Erhalt des Mayener Krankenhauses an den Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth. In den... mehr...

ProRad – Region Mayen e.V. traf sich zum Ortstermin

Radler leben gefährlich im Nettetal

Mayen. „Es ist jammerschade, dass das attraktive Nettetal nicht fahrradfreundlich ausgebaut ist“, meinte der Vorstand des Vereins ProRad – Region Mayen e.V. bei einem Ortstermin beim Kloster Helgoland.... mehr...

Sport

TuS Fortuna 1897 e.V.

Trainer gesucht

Kottenheim. Seit mehreren Jahren gibt es im TuS Fortuna Kottenheim die Abteilung Leistungsturnen. Ab Herbst wird eine engagierte Turntrainerin bzw. ein engagierter Turntrainer gesucht, der das Team bei der weiteren Betreuung der Kinder unterstützt. mehr...

Ein schöner Rudertag

Ruderer des GTRVN auf dem Baldeneysee

Ein schöner Rudertag

Neuwied. Auf Einladung von Ruderfreunden vom Ruderclub am Baldeneysee (RaB) fuhren 20 Ruderinnen und Ruderer des GTRVN nach Essen zu einer Tagestour auf dem Baldeneysee. Mit drei Booten des RaB startete man bei gutem Wetter in Richtung Ruhr aufwärts. mehr...

Sportverein Eschelbach
auch nach 100 Jahren weiter rege

SV Olympia Eschelbach feiert 100-jähriges Jubiläum

Sportverein Eschelbach auch nach 100 Jahren weiter rege

Montabaur-Eschelbach. In diesem Jahr feiert der Sportverein Olympia Eschelbach sein hundertjähriges Vereinsbestehen. Seit fast fünf Jahrzehnten gestalten Frauen das Vereinsleben aktiv mit. Die Damengymnastikgruppe... mehr...

Wirtschaft
1.500 Mitarbeitern
haben zum Erfolg beigetragen

- Anzeige -Amazon Logistikzentrum in Koblenz bei den Prime Days 2019

1.500 Mitarbeitern haben zum Erfolg beigetragen

Koblenz. Das Amazon Logistikzentrum in Koblenz hat mit seinen über 1.500 Mitarbeitern zum Erfolg des Prime Days 2019 beigetragen. Prime-Mitglieder konnten an den diesjährigen Aktionstagen am 15. und 16. Juli ganze zwei Tage lang von zahlreichen Angeboten aus verschiedenen Warengruppen profitieren. mehr...

- Anzeige -Ein neues Angebot der Mona Lisa Frauenfitness in Rheinbach

“Wecke den Sieger in dir“

Rheinbach. Unter dem Motto: “Wecke den Sieger in dir“ können alle Fitness interessierten Frauen bis zum 15. September wieder ein ganz besonderes Sommer-Angebot im Mona Lisa Frauenfitness in Rheinbach genießen. mehr...

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr
hat nur ihr eigenes Fahrzeug

- Anzeige -RKH Rheinbach stellte das neue Einsatzfahrzeug vor

Die Kinder- und Jugendfeuerwehr hat nur ihr eigenes Fahrzeug

Rheinbach. Der Leiter der Rheinbacher Feuerwehr, Brandinspektor Laurenz Kreuser und sein Stellvertreter Jörg Kirchhartz hatte ein besonderes Fahrzeug in Empfang zu nehmen, welches eher selten in einem Mercedes-Haus zu sehen ist. mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Ohne Prüfung aufs Motorrad: Was halten Sie von der Änderung der Führerscheinregelung?

Sehr gute Idee, ich bin dafür.
Nur unter bestimmten Voraussetzungen.
Solange es nur für Leichtkrafträder (125 ccm) gilt.
Nein, ich bin dagegen.
796 abgegebene Stimmen
 
Kommentare

Illegale Hundezucht aufgelöst: 136 Tiere befreit

juergen mueller:
Strafrechtlich und mit aller Härte zur Verantwortung ziehen - richtig.Aber nicht nur das.Jeder,der einen Hund,speziell WELPEN zur "Hundesteueranmeldung" bringt,sollte darüber Auskunft geben MÜSSEN,WOHER und von WEM er diesen "erworben/gekauft" hat,damit "illegale" Mehr-Hundezüchtung/haltung überprüft werden kann.Mir ist nicht bekannt,dass sowohl illegale wie auch legale Hundezüchter in irgendeiner Art u.Weise registriert werden/wurden. Und wieso ist dieser Zustand nicht bereits früher aufgedeckt worden?Eine Hundehaltung diesen Ausmaßes lässt sich doch nicht so einfach übersehen/geheimhalten. Und die überflüssige Wortwahl "Eigentumsrechte" von Herrn Klasen passt mal wieder wie die Faust auf`s Auge - nämlich überhaupt nicht.Diese abnorme Form von Hundehaltung/Hundevermarktung überhaupt mit Eigentumsrecht i.V..zu bringen,ist genauso abnorm wie die weit auszulegende,unzureichende gesetzliche Definierung hierzu.
Brunhilde Hildebrandt:
Ich bin sehr froh und dankbar das es trotz allem Menschen gibt die handeln , wenn sie von solchen Zuständen Kenntnis bekommen. Hochachtung an alle die Helfer und Tierärzte. Die "Halter" sollten strafrechtlich mit aller Härte zur Verantwortung gezogen werden!!
Uwe Klasen:
Hier wurde, zu Recht und zum Tierwohl bzw. Tierschutz, in die Eigentumsrechte der, offensichtlich vollkommen überforderten, Besitzer eingegriffen!
Armin Linden:
Die KV. bildet aus. Eine gute dringliche Sache. Auch viele andere "Behörden" sind tätig. Beamtenanwärter werden gesucht. OK. Rest geht in Verwaltung und Fachabteilungen. Finden die jungen Leute also alle einen Job ? Auch Übernahmen ? Teils werden die Behörden immer weiter "aufgebläht". Die "SGD" in Kob. ist bereits eine Mammutbehörde. Die Rentner werden paralell immer jünger. Die BRD "Gutverdiener". Mit "5O" war man vor Jahren "Alt". Mit "6O" - Uralt. (Deutsche Philosophie des Jugendwahn). Dieser ist vor 2O Jahren vollzogen worden. Alternativ wurde die BA. in Nürnberg "Neu" aufgepumpt. Tatsache. Auch die Jobcenter, feierten sich als zusätzliche "Neue Industrie". Ich frage mich: Wo geht die Reise hier hin ! Wer zahlt das auf Dauer alles ?
Uwe Klasen:
Sehr geehrte Mitkommentatoren, ich habe nie behauptet was Sie in meinem Kommentar hinein deuten! Es ist nicht mein Fehler, dass Sie sich, ob ihrer fehlerhaften Interpretation einer Aussage oder einer Meinung, Angegriffen fühlen und deshalb empören!
S. Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, ich finde es schade, daß Sie sich mit Ihrer Meinung nicht an Fakten orientieren. Tatsache ist, daß jegliches kommunalpolitisches Engagement freiwillig, als Ehrenamt neben Arbeit, Ausbildung oder Schule geleistet wird. Es handelt sich um einen nicht unerheblichen Zeitaufwand, der leider nur selten gewürdigt wird. Ich finde es bewundernswert, daß sich junge Leute dafür einsetzen, die Zukunft mitzugestalten. Es ist immer leicht, irgendwo 'dagegen zu sein' oder Kritik zu äußern - freiwillig in der raren Freizeit neben Ausbildung oder Beruf nach Lösungen zu suchen ist nach meiner Meinung schon lobenswert.
Sabine Granzow:
Sehr geehrter Herr Klasen, es wäre schön, wenn Sie auf Basis von Fakten urteilen würden. Das kommunalpolitische Engagement findet neben der Arbeit oder Ausbildung statt - häufig abends oder an Wochenenden. Ich rechne es allen hoch an, die neben der beruflichen oder schulischen Belastung auch noch bereit sind, Weichen für die Zukunft zu stellen, und die Zukunft so mitzugestalten.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.