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Der Nickenicher Carneval-Verein 1959 e.V. wartet auf die bunten und fröhlichen Tage

„Wir sind im Endspurt“

23.01.2015 - 08:45

Nickenich. Der NCV Nickenich startete vor 14 Tagen mit dem 2. Rednerfrühschoppen schon früh in die noch jungfräuliche Session. Eine Veranstaltung, die auch ein Stück als Generalprobe für die beiden kommenden Sitzungen gesehen werden darf, die am 31. Januar und 7. Februar in der Pellenzhalle über die Bühne gehen. So dürfen sich die Nickenicher Karnevalisten am kommenden Samstag auf die erste der beiden Kappensitzungen mit großer After-Show-Party freuen. Die stimmungsgeladenen und humorvollen Programmpunkte werden mit Sicherheit guten Anklang finden und für viel Beifall sorgen. Unter der Leitung von Sitzungspräsident Timo Dietz werden neue und alte Büttenstrategen sowie Tanzgruppen das närrische Publikum unterhalten. Der traditionelle Kinderkostümball findet am Karnevalsamstag, 14. Februar statt. Mittlerweile ein „Muss“ für die kleinen „Fastnachtsjecken“ mit und ohne Eltern. Abends treffen sich dann die „Geister“ zu einem Geisterumzug durch die Nickenicher Straßen, der zum Karnevalspräsidenten und zur Möhnenpräsidentin führt. Am nächsten Tag findet der Höhepunkt der närrischen Session statt: der große Karnevalsumzug, der sich aus Prunkwagen, herrlichen Fußgruppen und Musikvereinen zusammensetzt und sich durch die närrisch geschmückten Straßen von Nickenich schlängelt. Beim anschließenden Kostümball in der Pellenzhalle wird dann das bunte Treiben unter Mitwirkung der Dürener Karnevalsband „Die Bremsklötz“ fortgesetzt. Die Band hat schon Ende November 2014 bei der Jubiläums-Party zum 55-jährigen Bestehen des NCV die Besucher begeistert. Der Nickenicher Karneval steht vor erlebnisreichen und tollen Tagen. Anerkennung und Dank gilt schon jetzt den Organisatoren und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die solche Großveranstaltungen erst möglich machen. Stellvertretend für diese Vereinsaktivisten hat sich Blick aktuell mit dem 1. Vorsitzenden des NCV, Thomas Elzer, unterhalten.

„BLICK aktuell“: Guten Tag Herr Elzer. Am kommenden Samstag geht es mit der ersten Kappensitzung los. Sind die Vorbereitungen alle abgeschlossen?

Thomas Elzer: Wir sind im Endspurt - bis auf letzte Feinheiten bei den Tanzgruppen und Vortragenden steht das Programm.

BLICK aktuell“: Welche Abteilungen stehen bei der Organisation in vorderster Front?

Thomas Elzer: Allen voran leistet die 14 Vorstandsmitglieder unterstützt durch den Elferrat und die Große Garde die weitaus größte Arbeit bei der Durchführung unserer Veranstaltungen. Aber auch die Trainerinnen unserer Tanzgruppen leisten einen beachtlichen Anteil, wenn sie mit ihren Gruppen fast das ganze Jahr über trainieren, um die mitunter sehr anspruchsvollen Tänze auf die Bühne zu bringen.

„BLICK aktuell“: Wie kommt es zu den Verpflichtungen der Büttenredner und Tanzgruppen bzw. beim Umzug der Prunkwagen, Musik- und Fußgruppen?

Thomas Elzer: Der NCV ist froh aus einem großen Pool an eigenen Tanzgruppen und Redner schöpfen zu können, sodass in den vergangenen Jahren keine Honorarkräfte für die Programmgestaltung verpflichtet werden mussten. Auch aus Reihen der Nickenicher Vereine und Nachbarschaften melden sich immer viele freiwillig für unseren Umzug an und müssen nicht zum Mitmachen verpflichtet werden, worüber wir sehr froh und dankbar sind.

„BLICK aktuell“: Wie viele Mitglieder zählt Ihr Verein und in wie viele Gruppen ist der Verein aufgeteilt?

Thomas Elzer: Zurzeit haben wir 433 Mitglieder, davon 89 Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren sowie 17 Ehrenmitglieder. In den 8 Tanzgruppen sowie im Vorstand und Elferrat engagieren sich aktuell ca. 150 Aktive.

„BLICK aktuell“: Prinz zu sein, das ist ein zeitlich und auch finanziell anspruchsvolles Ehrenamt. Sie haben die Erfahrung 2005/2006 gemacht. Lohnt sich der erhebliche Aufwand?

Thomas Elzer: Als Vollblutkarnevalist kann ich nur sagen, dass es definitiv lohnt. Meiner Meinung nach hält sich der finanzielle Aufwand bei unserem Dorfkarneval aber noch im Rahmen. Viel höher ist jedoch der Aufwand an Freizeit und Urlaub, den man aber sicher gerne leistet, wenn man sich entschieden hat, Prinz Karneval zu sein.

„BLICK aktuell“: Mit anschließender „After-Show-Party“. So nach Brauchtum hört sich das nicht an?

Thomas Elzer: Es kann schon sein, dass eine After-Show-Party nicht unbedingt karnevalistisches Brauchtum ist. Aber der NCV lebt nicht nur in der Vergangenheit, sondern blickt auch in die Zukunft, denn wir wollen auch in 10 - 15 Jahren noch ausverkaufte Veranstaltungen haben. Darum haben wir uns für die Kombination aus Brauchtum und Moderne, nämlich die Kappensitzung mit anschließender After-Show-Party, entschieden. Damit haben wir übrigens einen vielfach geäußerten Wunsch aus unserer Mitgliederumfrage von vor drei Jahren umgesetzt.

„BLICK aktuell“: Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus? Wird der Karneval in den nächsten Jahren noch aktuell sein?

Thomas Elzer: Der NCV ist in der glücklichen Lage, dass in vier von acht Tanzgruppen fast 90 Kinder und Jugendliche aktiv sind. Wir sind daher meiner Meinung nach sehr gut aufgestellt. Dennoch gilt es für uns alle, auch weiterhin die Zeichen der Zeit zu erkennen und nicht in alten Schuhen stecken zu bleiben.

„BLICK aktuell“: Was muss passieren, dass Sie nach den tollen Tagen zufrieden sind?

Thomas Elzer: Dass alle Veranstaltungen unfallfrei ablaufen und dass alle Besucher und Aktiven unserer Veranstaltungen mit viel Spaß an der Freud‘ und guter Stimmung dabei sind. Zu guter Letzt wünsche ich mir, dass wir für unseren Umzug tolles Wetter haben werden!

„BLICK aktuell“: Herr Elzer, vielen Dank für das nette Gespräch.

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Kommentare
juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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