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10. Auflage der Ahrkreisstaffel sorgte für viel Trubel

45 Staffeln machten sich auf den Weg durch die Sinziger Innenstadt

Laufen für den guten Zweck

16.03.2015 - 14:25

Sinzig. Viel Trubel auf dem Kaiserplatz und in der Sinziger Innenstadt. Bei sporadischen Nieselregen feierte die Ahrkreisstaffel ihre zehnte Auflage. In 45 Staffeln nahmen rund 350 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen am Sonntag die Marathonstrecke durch die Sinziger Straßen unter die Laufschuhe. Auch für die Veranstaltung selbst schloss sich sozusagen mit dem Jubiläum eine Runde. Denn im Jahr 2005 hatte das Laufevent in Sinzig seine gelungene Premiere gefeiert.

Die Gemeinschaftsaktion der LG Kreis Ahrweiler, TV 08 Sinzig und des Lauftreff Westum stand unter der Schirmherrschaft von Landrat Dr. Jürgen Pföhler und gelaufen wurde für den guten Zweck. Denn der Gesamterlös ist stets für soziale Zwecke bestimmt. In diesem Jahr geht der Erlös an die Jugendabeilungen des TV Sinzig und des SV Rheinland-Westum.

Vor dem Start zog Landrat Dr. Jürgen Pföhler eine Bilanz zum Jubiläumslauf: „Seit dem Start im Jahr 2005 haben die Sportler eine beachtliche Spendensumme erlaufen: Rund 21.000 Euro erzielten rund 550 Mannschaften mit nahezu 3.300 Läuferinnen und Läufern. Hierfür sage ich an dieser Stelle einmal mehr ein herzliches Dankeschön - im Namen des Kreises Ahrweiler, aber auch persönlich. Die Ahrkreisstaffel ist inzwischen zu einer festen Institution in unserem Kreis geworden.“ Und das Konzept der Ahrkreisstaffel lockte nicht nur die Läuferszene aus dem gesamten Kreis. Auch viele Schulen waren mit ihren Teams mit von der Partie. Losgegangen war es mit dem Startschuss, der die jüngsten Läufer auf die erste 860-Meter-Runde schickte. Danach galt es dann im Wechsel noch einmal 39 Runden à 1.060 Meter zu absolvieren. Je sechs Läuferinnen und Läufer teilten sich die Marathon-Aufgabe. Bemerkenswert war die große Zahl von Kindern und Jugendlichen, die sich der Herausforderung stellten. Riesig auch die Helferschar, die der TV Sinzig, der LT Westum und die LG Kreis Ahrweiler für die Veranstaltung aufboten. Das Ganze koordiniert hatten die Cheforganisatoren Leopold Eybl und Klaus Blüher vom LT Westum und Auswerter Thorsten Mey, der von Anfang an dabei ist. Der TV Sinzig wartete mit einem großen Kuchenbuffet und wärmenden Getränken auf. Die Kreissparkasse Ahrweiler fungierte nicht nur als Sponsor und schickte Staffeln ins Rennen. Mit Dieter Zimmermann zog auch der Vorstandschef höchstselbst die Laufschuhe und machte mit.

Für Läufer wie Zuschauer war es ein kurzweiliger Sonntag, bei dem sich letztlich jeder als Sieger fühlen konnte. Die Siegerlisten und Ergebnisse gibt es übrigens im Internet unter ahrkreisstaffel.jimdo.com.

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Kommentare
juergen mueller:
Das ist alles bekannt Herr Altmaier. Dazu bedarf es keiner Aufklärung. Im Gegenteil, Ihre Argumentation, Bäume seien wichtig für ein gesundes Stadtklima, mutet schon grotesk an und ich empfinde es als eine Verarschung sowie Beleidigung der Intelligenz eines jeden, der sich für Umweltschutz/Klimawandel interessiert, angesichts der Tatsache, dass die Stadt in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan hat, Koblenz innerstädtisch zu einer Beton- u. Steinwüste verkommen zu lassen. Beispiele dafür kann ich Ihnen gerne benennen. Der Baum ist KEIN Freund der Stadt.

„Das wird man wohl noch sagen dürfen“

Uwe Klasen:
Soweit hat es die „politische Korrektheit“ gebracht, dass, mit Bezug auf Artikel 5 GG, Menschen solch einen Satz „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ ihrer Meinung anfügen oder vorstellen müssen, um ihre eigenen Standpunkt zu rechtfertigen! Anstatt zuzuhören, den anderen und seine Ansicht ernst zu nehmen und auf Augenhöhe, ohne Einschränkungen, zu diskutieren, werden gerade derzeit Menschen, die anderer Meinung sind als die sogenannte, „Mainstreammeinung“ vorschnell in die rechte Ecke verortet oder noch schlimmer dargestellt, diffamiert und Ausgegrenzt, egal welcher politischer Couleur diese Personen anhängen. Die ist absolut Undemokratisch und gehört eher in diktatorische Regierungsformen!

Halbheiten groß geschrieben

juergen mueller:
Der Ratsbeschluss steht - wenn auch nach Meinung der beiden "Sozialdemokraten", von denen einer im Stadtrat sitzt, die Entscheidung unverständlich ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das der im Stadtrat vertretene "Ratsmitglied-Duo" gegenteiliger Meinung gewesen ist. Im Nachhinein von Halbwahrheiten zu sprechen und obendrein hinaus zu posaunen:"WIR machen keine halben Fußgängerzonen" ist kontraproduktiv und offenbart eine Selbstüberschätzung, die nicht der Wirklichkeit entspricht.WIR sind erst einmal nichts und wenn WIR im Stadtrat für UNSERE Vorstellungen keine Mehrheit bekommen, dann bleibt es bei dem NICHTS.
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