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München und Dresden überholt - AW-Wiki-Freunde zogen Jahresbilanz 2015

Die Geschichte des AW-Kreises in 19.000 Geschichten

Die Geschichte des
AW-Kreises in 19.000 Geschichten

29.01.2016 - 12:06

Bad Neuenahr. Die Wikipedia wird in diesem Jahr 15 Jahre alt. Das AW-Wiki, 2007 gegründet, ist zwar noch nicht ganz so alt und die Zahl der Artikel in diesem Regionalwiki für den Kreis Ahrweiler ist weitaus geringer als die der „großen Schwester“ Wikipedia. Trotzdem konnten die AW-Wiki-Freunde bei ihrem jüngsten Treffen im Bad Neuenahrer Brauhaus eine durchweg positive Bilanz des vergangenen Jahres ziehen. Die Zahl der Artikel im AW-Wiki stieg 2015 um knapp 2000 auf jetzt gut 19.000. Außerdem wurden etwa 900 Fotos neu ins Wiki hochgeladen; die Gesamtzahl der Fotos liegt damit jetzt bei 9500. 70 Nutzer meldeten sich 2015 neu an, um sich am weiteren Aufbau dieses heimatkundlichen Wissensarchivs zu beteiligen; damit stieg die Gesamtzahl der angemeldeten Nutzer auf 875. Immerhin 116 davon waren im vergangenen Jahr tatsächlich im Wiki aktiv.


Besonders aktive Nutzer


Eine Vielzahl von Fotos und Texten verdankt das AW-Wiki dem Vulkanparkführer Walter Müller aus Niederzissen. Er hat sämtliche Texte und Fotos aus seinem Buch über Kirchen und Kapellen in der Verbandsgemeinde Brohltal zur Auswertung für das AW-Wiki zur Verfügung gestellt. Willi Fuhrmann, der ebenfalls in Niederzissen wohnende Vizepräsident der Vereinigung der Rheinischen Karnevals-Korporationen (RKK), hat aus seinem Bildarchiv unter anderem Fotos zur KG „Zesse Jecke“ zur Verfügung gestellt, und dem Sinziger Karl-Friedrich Amendt verdankt das AW-Wiki eine Chronik zum Verein zur Förderung der Denkmalpflege und des Heimatmuseums der Barbarossastadt. In Zusammenarbeit mit Tina Selbach, der Schriftführerin der Remagener „Narrenzunft“ , und dem KG-Vorsitzenden Martin Dinkelbach entstand ein detailreicher und hervorragend bebilderter Artikel zu Geschichte und Gegenwart der Karnevalsgesellschaft.


Immer auf dem neuesten Stand


Aus aktuellem Anlass wurde im AW-Wiki ein Portal zum Thema „Flüchtlingshilfe im Kreis Ahrweiler“ eröffnet, das Infos zu Ansprechpartnern, Netzwerken, Unterkünften und zu einschlägigen Artikeln in der heimischen Presse bündelt. So habe das AW-Wiki inzwischen, was die Gesamtzahl der Artikel angeht, auch die Stadtwikis von München und Dresden hinter sich gelassen und sei nun das zweitgrößte Regionalwiki Deutschlands, wie Anton Simons aus Bad Bodendorf, Gründer und „Motor“ des AW-Wikis, bei dem Treffen in Bad Neuenahr sagte. Nur das Karlsruhe-Wiki sei noch größer. Inzwischen gebe es in Deutschland insgesamt etwa 50 Wikis, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die vielen Tausend Geschichten, die die Identität ihrer Stadt oder Region ausmachen, für den Gratis-Abruf von jedem Internet-Endgerät aus zur Verfügung zu stellen. Dank der Deutschen Stadtwiki-Gesellschaft, zu deren Mitgliedern das AW-Wiki zählt, gibt es inzwischen sogar Ansätze einer Vernetzung der Stadt- und Regionalwikis. Und die Facebook-Seite zum AW-Wiki habe sich im Laufe der Jahre zu einer viel besuchten Drehscheibe für Infos zu runden Geburtstagen, Jubiläen und Jahrestagen im Kreis Ahrweiler, aber auch zu News aus der Rhein-Ahr-Region entwickelt.

Pressemitteilung von

Anton Simons, AW-Wiki

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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