Allgemeine Berichte | 13.12.2017

Jehovas Zeugen - Bibeltagung in Meckenheim mit 815 Anwesenden

Durch ein Bibelstudium zu besserer Lebensqualität

„Gegenüber allen das Gute wirken“

Malica und Jana Georgiadis.privat

Meckenheim. Das Bibelzitat „Gib nicht auf, dass zu tun, was vortrefflich ist!“war das Motto der Tagung der Zeugen Jehovas im Kongresszentrum Meckenheim in der Kalkofenstraße. In zwölf Programmpunkten wurde in Form von Ansprachen, Interviews und nachgestellten Alltagsszenen untersucht, wie man in der modernen Zeit an ethisch/moralischen Grundwerten festhalten kann und wie sich die Lebensqualität dadurch steigert. Für einen Zeugen ist Nächstenliebe eine der wichtigsten Eigenschaften. Ein Christ möchte natürlich in allen Bereichen des Lebens ethische Grundsätze der Bibel widerspiegeln. Pressesprecher Ruben Wittlich erläutert: „ Da Gott für uns real und an unseren Taten interessiert ist, hat das Einfluss auf unseren Umgang mit Menschen, sozialen Medien und betrifft generell die Wahl unserer Freizeitgestaltung.“ Viele Mitglieder der Gemeinde Meckenheim äußerten sich bewegt über die Taufe einer blinden, gehbehinderten, älteren Glaubensschwester. „Viele Menschen denken ja, bei uns lassen sich überwiegend junge Leute taufen, aber die Realität zeigt, dass Menschen jedes Alters zu Gott finden möchten“.

„Was ein Mensch sät, wird er ernten.“

Diese Aussage einer Zeugin aus Meckenheim traf auf zustimmendes Nicken. Ein Grundsatz aus der Bibel wurde oft zitiert: „Was ein Mensch sät, wird er ernten.“ Dina Justen wird die Veranschaulichung dazu nicht vergessen: „ Man kann mit Gurkensamen keine Tomaten säen und hoffen, dass man Nelken erntet. Dies Beispiel zog sich wie ein roter Faden durch mehrere Ansprachen. Es ist definitiv so, was immer jemand sät, wird er ernten. Technik verändert sich ständig, aber nicht das Wesen des Menschen. Deshalb tun wir gut daran, uns nach den Maßstäben des Schöpfers auszurichten. Diese wirken sich immer gut auf uns und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen aus.“

Paul Kindsvater, ein Vater eines Jugendlichen, gefiel der Punkt über soziale Netzwerke. „Die technischen Neuerungen sollten uns ja eigentlich Zeit sparen und das tun sie auch oft. Bei zu viel Beschäftigung damit fühlt man sich aber unter Druck und ist gestresst. Weil es Zeiträuber sein können. Für mich ist der Rückschluss daraus, dass reale Kontakte zu Freunden und Familie und die Beschäftigung mit der Bibel uns wirklich glücklich machen.“ Auch junge Leute fühlen sich besonders von diesem Punkt angesprochen.

Einmal im Netz, immer im Netz

„Mir gefiel der Rat, dass wir die Kontrolle über unsere Geräte haben müssen, sie dürfen uns nicht beherrschen,“ so die Aussage von Jana Georgiadis. „Auch dass man nichts verschicken sollte, was man selbst oder die Person auf dem Foto lieber nicht veröffentlicht sehen will. Einmal im Netz, immer im Netz war eine klare Aussage. Und auch der Hinweis, das unsere Chatfreunde uns auch im echten Leben bekannt sein sollten, ist ein wichtiger Punkt.“ Ihre Schwester Malica fügt hinzu: „Ein Landwirt muss auch gut im Voraus überlegen und geschickt planen, um eine gute Ernte zu haben. So müssen wir auch im Voraus gut überlegen, was wir uns für Filme, Serien, Bücher etc. ansehen und uns vorher informieren, worum es geht.“ In der Ansprache „Gegenüber allen das Gute wirken“ wurde auch das Familienleben angesprochen. „Das Zuhause und die Familie sollten eine Wohlfühloase sein“ war der Tenor. Es liegt auf der Hand, dass unter dieser Voraussetzung jeder dem Alltagsdruck in der Schule bzw. am Arbeitsplatz besser gewachsen ist.

Die Zeugen der Gemeinde Meckenheim werden ihre Hausbesuche bei den Menschen auch weiterhin fortsetzen. Das Angebot eines kostenlosen Bibelkurses kann jeder in Anspruch nehmen. Weitere Informationen gibt es unter www.jw.org, unter anderem den Videoclip „Das erwartet Sie bei einem Bibelkurs“.

Pressemitteilung

Jehovas Zeugen

Malica und Jana Georgiadis.Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

Die alte Ockenfelser Linde soll fallen

  • Iris Arens : Es wiederholt sich immer und überall: Auswärtige ziehen in Kenntnis der Sachlage zu und klagen anschließend gegen die bei Zuzug bereits bestehenden und bekannten Umstände. Hoffentlich bleibt die Linde...
  • Joschi Hund: Leider kann man nicht mehr von einem Antik und Trödelmarkt sprechen, warum ? Wenn über die Hälfte der Händler Neuware anbieten und Ihre Waren mit Festpreisen ausgezeichnet haben. Man kann sagen über 80 % der Aussteller waren Händler.

BLICK aktuell-Bilderrätsel: Folge 3

  • Carmen Busch: Das Foto wurde am Linzer Fähranleger aufgenommen. Die Fähre liegt gerade in Kripp
  • Claus Wiest: Das Foto zeigt die Rheinfähre Linz-Remagen, aufgenommen von der Anfahrt auf der Linzer Seite mit Blick auf den Ort Kripp.
Daueranzeige
Dauerauftrag 2025
Schulze Klima -Image
10 Jahre NoWi
Azubispots Bad Neuenahr 2026
AZ_Gelenk 2026
Titel
Nachruf Karl-Heinz Knops
Stellenanzeige Bauingenieur Trinkwasserversorgung/Abwasserbeseitigung
Empfohlene Artikel
Der Baum der Adenbachhut mit der St. Laurentius Kirche im Hintergrund. Fotos: DU
17

Ahrweiler/Kreis Ahrweiler. Wenn sich der April seinem Ende zuneigt und der Mai in den Startlöchern steht, wird in zahlreichen Orten des Kreises Ahrweiler das althergebrachte Mai-Brauchtum zelebriert. Fester Bestandteil dieser Traditionen ist das Aufstellen eines bunt geschmückten Maibaums, der hoch über dem jeweiligen Ort thront. So etwas wie die „Maibaum-Hauptstadt“ ist zweifellos Ahrweiler, wo gleich vier Exemplare der vier Huten Ahrhut, Niederhut, Adenbachhut und Oberhut die Stadt verzieren.

Weiterlesen

8

Andernach. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Andernach feiert wie in jedem Jahr am Pfingstmontag, dem 25. Mai 2026, um 11 Uhr einen gemeinsamen Gottesdienst in der Christuskirche. „Fremd sein, Freund sein, einig sein“ ist das Thema. Wie werden sich die Beziehungen unter den Kirchen verändern, wenn sie anerkennen, dass die Verschiedenheit der Gaben nicht ein Grund der Gegensätze und...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Eine Offroad-Nutzung ist nur auf ausgewiesenen Flächen oder mit Genehmigung erlaubt.
16

Tipps vom ADAC Verkehrsexperten Christian Schmidt zum sicheren Umgang mit Quads

ADAC Tipp: Sicher unterwegs mit dem Quad

Quads erfreuen sich gerade im Sommer großer Beliebtheit, sowohl im Freizeitbereich als auch im Straßenverkehr. Gleichzeitig bergen sie erhebliche Risiken: Insbesondere bei Fahrfehlern oder mangelnder Erfahrung kommt es immer wieder zu schweren Unfällen.

Weiterlesen

Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Holz Loth-Entsorgung
Kreishandwerkerschaft
Minijob
10 Jahre NoWi Bau
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Berufskraftfahrer gesucht
Anzeige Show Alive
Media-Auftrag 2026/27
Grünpflegedienst
Zukunft trifft Tradition KW 18
10 Jahre NOWI
10 Jahre NoWi
10 Jahre Nowi
Gebrauchtwagenanzeige