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Die Rosenheckhalle in Ebernhahn wurde feierlich eingeweiht

Ebernhahn leistet sich einen neuen Anstrich

Die Gemeinde musste sich nicht verschulden, um die umfangreiche Renovierung der Rosenheckhalle zu finanzieren

31.07.2018 - 12:06

Ebernhahn. Nach erfolgreicher Renovierung und Sanierung konnte am Sonntag die Rosenheckenhalle wieder den Bürgern von Ebernhahn übergeben werden. Viele Menschen aus Ebernhahn folgten gerne der Einladung durch Ortsbürgermeister Rüdiger Gemmer, darum war die Halle auch sehr gut besucht. Freigetränke erfreuten die Gäste, wobei Bürgermeister Gemmer später scherzhaft meinte: „Wenn ich das vorher angekündigt hätte, wären bestimmt noch mehr Leute gekommen.“


Lockeres Programm zur Einweihung der Rosenheckenhalle


Die Feierlichkeiten wurden durch den Musikverein Ebernhahn eröffnet, der mit zwei schmissigen Melodien, „Auf der Vogelwiese“ und „Laridah“, den musikalischen Auftakt gestaltete. Anschließend stellte der gemischte Chor „Thalia“ aus Ebernhahn sein Können mit zwei Liedbeiträgen unter Beweis. Die musikalischen Beiträge wurden mit viel Beifall bedacht.

Bürgermeister Gemmer begrüßte sodann die Bürger aus Ebernhahn und nannte einige Ehrengäste, unter anderem Verbandsgemeindebürgermeister Michael Ortseifen und Pfarrer Groß von der evangeslischen Kirche sowie den Architekten Sturm. Er ließ nochmals die Sanierung Revue passieren, die unabdingbar gewesen sei, weil wegen Brandschutz- und Sicherheitsmängeln die Kreisverwaltung der 1977 erbauten Rosenheckhalle nur noch eine eingeschränkte Nutzung gestattet hatte.


Die Kosten stets im Blick


Zunächst hatte der Gemeinderat einstimmig ein Kostenvolumen von etwa 550.000 Euro eingeplant. Dafür wurden unter anderem die Fluchttüren verbreitert, Heizung und Lüftung auf den neuesten Stand gebracht, drei neue Fluchtwege geschaffen und eine sparsame LED-Beleuchtung an der Decke installiert. Nach Fertigstellung dieser Arbeiten waren noch weitere Restarbeiten notwendig, zum Beispiel Eingangstüren mit Paniksicherung, die sich im Notfall nur von innen nach außen, aber nicht von draußen nach innen öffnen lassen, weiter waren ein neuer Hallenanstrich fällig, zusätzlich wurden an der Kopfseite zwei große Wappen der Städtepartner Ebernhahn und Marolles-les-Braults angebracht. Somit stiegen die Kosten für die Renovierung auf 618.000 Euro, es fehlen nun nur noch die Schlussrechnungen für Archtitekten- und Ingenieursleistungen. Mit stolz geschwellter Brust verkündete Bürgermeister Gemmer, dass die Kosten komplett von der Gemeinde Ebernhahn getragen werden, es waren keine Landeszuschüsse oder Kreditaufnahmen notwendig. Dafür gab es natürlich viel Beifall von den Gästen. Noch mehr Beifall kam auf, als Rüdiger Gemmer verkündete, dass es Gratisgetränke gab. Es sei noch etwas Geld in der Kasse, da sparsam gewirtschaftet wurde. Zuletzt dankte der Bürgermeister den bauausführenden Firmen und Handwerkern, sowie Architekt Sturm für die kostendeckende, termingerechte Fertigstellung der Rosenheckenhalle.


Lokale Unternehmer unterstützen die Gemeinde


Verbandsgemeindebürgermeiste Michael Ortseifen überbrachte die Glückwünsche der VG Wirges zu dem vollendeten Werk, gratulierte dem Gemeinderat für den verantwortungsvollen Umgang mit den Finanzen. Weiter dankte Michael Ortseifen den ortsansässigen Firmen, die durch ihre Steuerkraft erreichen, dass die Pro-Kopfverschuldung in Ebernhahm erheblich unter dem Landesdurchschnitt liegt.

Pfarrer Klaus Groß von der evangelischen Kirche übernahm sodann den Part der Einsegnung. Er bedauerte, dass leider kein Vertreter der katholischen Kirche anwesend war, da diese urlaubsbedingt abwesend sind, eigentlich sei eine ökumenische Einsegnung vorgesehen gewesen. Pfarrer Groß sprach die Sprache der Menschen, als er humorvoll reflektierte, welchen Sinn eine Halle für Bürger und Vereine habe. Er testete auch die Reaktionsfähigkeit der Besucher, als er laut rief: „Hui Wäller“ und ihm als Antwort ein kräftiges „Allemol“ entgegenschallte. Nach einem Gebet und dem gemeinsamen „Vater unser“ segnete Pfarrer Groß die neue Halle. Bevor Bürgermeister Gemmer das Schlusswort zu einer lockeren, legeren Feier sprach, überreichte er dem Architekten Sturm für dessen hervorragende Arbeit den Wappenteller der Gemeinde Ebernhahn, dazu eine passende Wanduhr.

Den Abschluss einer rundum gelungenen Feier gestalteten dann wieder der Musikverein Ebernhahn und der gemischte Chor „Thalia“.

Seitens der Bürger waren nur anerkennende Worte im Bezug auf die Sanierung und Renovierung „ihrer“ Halle zu hören.

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Kommentare
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
Uwe Klasen:
Dazu zwei Zitate: "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt." Immanuel Kant (1724-1804) ----- "Die Freiheit besteht darin, daß man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet." Matthias Claudius (1740-1815)
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