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Bei der Kirmes in Dernbach war das ganze Dorf auf den Beinen

Ein rauschendes Fest für alle

18.08.2019 - 19:00

Dernbach. Im ganzen Land ist bekannt, dass in Dernbach nichts dem Zufall überlassen wird, wenn es darum geht, ein rauschendes Fest zu planen. Zur diesjährigen Kirmes wurde wieder ein Programm auf die Beine gestellt, welches vor Abwechslung nur so troff und keine Wünsche offenließ.

Der Rathausvorplatz in Dernbach war festlich geschmückt, überall grüne Birken und bunte Fahnen, wobei auffiel, dass der ganze Ort geflaggt hatte, was man ansonsten nicht überall sieht. Die Veranstaltung hätte auch Dorffest genannt werden können, da alles auf den Beinen war und sich am Epizentrum am Rathaus traf. Dort spielte auch im Sinne des Wortes die Musik, die große Bühne bot den Künstler genug Platz zum Austoben. Für die Kleinen waren allerhand Fahrgeschäfte zur Stelle, Los- und Schießbuden vervollständigten das Unterhaltungsangebot. Die Bierbrunnen waren genau so dicht umlagert wie der Imbiss mit allerlei Spezialitäten. Es war also alles angerichtet, um vier Tage und Nächte zu feiern.

Nachdem bereits eine Woche zuvor der Kirmesbaum aufgestellt wurde, brachte die Kirmesgesellschaft am Freitag das Kirmessymbol an. Im Kirmesspruch beschwerte sich die KG darüber, dass in Dernbach immer noch kein Dorfgemeinschaftshaus (DGH) und keine Grillhütte vorhanden sind, selbst der kleine Ort Meudt würde über ein DGH verfügen. In Ebernhahn und Ransbach-Baumbach können die Jugendlichen in Saus und Braus feiern, doch in Derwisch herrscht immer noch Leere.

Nachdem sich das heftige Gewitter mit Starkregen in Richtung Rhein verzogen hatte – kurzfristig stand sogar der Abbruch der Kirmes am Freitag zur Debatte –, strömten die Menschen zum Kirmesplatz, um die Open-Air-Disco mit DJ Raphael Becker zu feiern. Letztendlich hatte das Unwetter die Menschen zusammengeschweißt, und so wurde es doch noch eine heiße Disco-Party.

Am Samstag erfolgte die offizielle Eröffnung der Kirmes mit Eröffnungsreden und Böllerschüssen durch die Schützengesellschaft sowie dem Eröffnungstanz des Kirmespaares. Mit „Klangfabrik“ hatte die KG Dernbach eine der besten Coverbands aus der Region eingeladen, die hielt, was man sich von ihr versprochen hatte. Im Menschengewühl vor der Bühne und auf dem übrigen Kirmesplatz, inzwischen bei bestem Kirmeswetter, wurde gesungen, getanzt und gelacht, so wie es sich für eine Kirmes gehört.

Der Sonntag begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius mit anschließendem Totengedenken am Kriegerdenkmal. Zum Frühschoppen begab man sich in das Lokal „Luda“, wo die musikalische Unterhaltung durch die „Chorfamilie Beethoven“ erfolgte. Unter Mitwirkung der bisherigen Jahrgänge der Kirmesgesellschaft bildete sich am Silberstollen der traditionelle Umzug, der vom Silberstollen durch Dernbach zum Kirmesplatz zog. Die musikalische Begleitung des Umzuges lag bei den Musikern/innen des MV Dernbach.

Zunächst stand am Kirmesplatz die große Verlosung im Mittelpunkt des Geschehens, denn es warteten viele attraktive Preise auf die glücklichen Gewinner. Einem alten Brauch folgend, begaben sich alle anwesenden Jahrgänge der KG Dernbach zum Portal der St. Laurentius-Kirche, um für ein Gruppenfoto zu posieren. Die Stimmung steigerte sich, als die Jahrgänge ihre Kirmessprüche im Wettstreit herausbrüllten; jeder versuchte, den anderen zu übertrumpfen. Die altehrwürdige Kirche erlebt auch nicht alle Tage ein solches Palaver, aber schön war es trotzdem.

Besonders gefeiert wurde Berthold Hausen, Jahrgang 1933 und Mitglied der KG 1954, der es sich nicht nehmen ließ, im Rollstuhl vor der Kirche zu erscheinen.

Den Abend am Sonntag beendeten die „Oberkrainer Zipfelklatscher“ und die „Dohlemer Boube“; wie die Namen der Gruppen schon aussagen, ging es bayerisch-deftig zu. Ein bisschen Oktoberfest im August in Dernbach, auf jeden Fall eine Mordsgaudi.

Am letzten Tag der Kirmes kamen die Shopper auf ihre Kosten, denn der traditionelle Krammarkt lockte mit allerlei Schnäppchen. Auf der Bühne standen „The Limpets“, das Duo unterhielt die Besucher mit seinem riesigen Repertoire an traditioneller Musik von den Britischen Inseln.

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„… wir gestalten die klimafreundliche und sichere Energiewende mit Sonne, Wind, Erdwärme und Biomasse … --- Wie immer, wenn Politikdarsteller leere Worthülsen von sich geben, dann beweisen sie damit Eindrucksvoll, wie wenig Sachverstand sie davon haben was sie gerade beschreiben! So muss, bedingt durch den Ausbau den volatilen Wind- und Solarstromgewinnung, das deutsche Stromnetz immer öfter mit Strom aus ausländischen Kohle- und Kernkraftwerken stabilisiert bzw., entgegen jeglicher Statistik der „Energiewender“, mehrheitlich sogar Strom importiert werden!
Antje Schulz:
Diese eitle Selbstdarstellung von Herrn Bollinger von der AfD ist immer wieder amüsant. Es ist schon eigenartig, was für lächerliche Repräsentanten an der Spitze der AfD Rheinland-Pfalz stehen.
Uwe Klasen:
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