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BUND – Mitgliederversammlung der Kreisgruppe

Eindrucksvoller Rechenschaftsbericht

Eindrucksvoller Rechenschaftsbericht

Der BUND unterstützt die Patenschaft am Honerather Bach: Schüler bei der Entfernung der Stickung. Foto: Winfried Sander (BUND)

12.03.2018 - 17:17

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Etwa 25 Mitglieder BUND-Kreisgruppe konnte kürzlich ihr Vorsitzender Reinhard van Ooyen zur Mitgliederversammlung im Hotel Krupp in Bad Neuenahr-Ahrweiler begrüßen. Beim Rechenschaftsbericht beeindruckten besonders die Aktivitäten im Rahmen der Patenschaft am Honerather Bach, bei der der BUND sich als Kooperationspartner für die Schulen engagiert. Die Schülerinnen und Schüler des Erich Klausener Gymnasiums sowie der Hocheifel Realschule Plus und Fachoberschule in Adenau sind die ersten Renaturierungsaufgaben mit sehr viel Engagement und Freude angegangen – erste Erfolge sind am Gewässer sichtbar!

Der Bericht der Kassenprüfer ergab eine einwandfreie Kassenführung, sodass dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt werden konnte.

Leider mussten die Probleme im Vordergrund der weiteren Berichterstattung und der Diskussionen stehen. Für die anwesenden Mitglieder wurde einmal mehr deutlich, wie komplex und teils auch kompliziert sowie zeitlich aufwändig die ehrenamtliche Arbeit im (erweiterten) Vorstand ist. Daher auch der verständliche Wunsch von van Ooyen nach noch mehr Beteiligung der Mitglieder an der Arbeit, um sie fachlich angemessen bewältigen zu können. Die zunehmende Überalterung unserer Gesellschaft zeichnet sich auch beim BUND ab, wenn für den Kassenwart Ulrich Vogel nach 38 Jahren Tätigkeit ein Nachfolger gefunden werden muss.

Aus der Vielzahl der umweltrelevanten Probleme griff van Ooyen besonders zwei heraus: Die Aktivitäten gegen den beabsichtigten und aus der Sicht des BUND völlig unnötigen Weiterbaus der A1, der insgesamt sechs europäische Schutzgebiete berührt und zu Umweltzerstörungen höchster Wertigkeit (Hotspot der Biodiversität) gegen geringe raumstrukturelle Wirksamkeit führt, wie die Planer in ihren Unterlagen eingestehen (müssen). Zudem werden Entlastungen für die Umwelt in der Dokumentation des Bundesverkehrsministeriums auf 42 Jahre hochgerechnet, damit überhaupt ein statistischer Wert entsteht.

Weiteres Problem: Wie gehen wir mit den Herausforderungen des Klimawandels um? Nach der UN-Klimakonferenz in Bonn ist das Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger für diese Frage erheblich sensibler geworden. Und das Forschungsergebnis des Projektes „EnAHRgie“ der Europäischen Akademie zeigt anhand von drei Szenarien auf, wie der Kreistagsbeschluss „100 Prozent Strom aus Erneuerbaren Energien im Kreis Ahrweiler bis 2030“ realisiert werden kann. Auch wenn das Ziel im Hinblick auf den Zeitrahmen und die notwendigen Akteure eine enorme Herausforderung ist. Hier fordert der BUND-Vorsitzende: „Bürger informiert euch und Politiker werdet eurer Verantwortung für die Zukunft im Kreis Ahrweiler gerecht!“

Pressemitteilung BUND-

Kreisgruppe Ahrweiler

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juergen mueller:
Unverpackt einkaufen ist schon lange in Koblenz möglich - man muss nur wissen wo und auch ein Interesse daran haben, wie "früher" einkaufen zu gehen, wo es diesen ganzen Plastikmüll noch nicht gegeben hat. Aber wer weiß das schon noch (ausser den "Alten") oder will das wissen. Aber als Mitläufer auf die Strasse gehen, protestieren und nicht wissen, wofür.

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Und wieder ist die AfD in Koblenz mit Joachim Paul bei einem ihrer spärlichen Vorhaben kläglich gescheitert. Gerade Joachim Paul hat das vorübergehende Burkini-Verbot in Koblenzer Bädern in AfD-Pressemitteilungen groß gefeiert und als riesigen AfD-Erfolg dargestellt. Wieder einmal ist Paul gescheitert. Aber es ist zu erwarten, daß der Verlierer Joachim Paul die Nachfolge von Uwe Junge als AfD-Landesvorsitzender antritt.
Jan Gebhardt:
Ich (Jahrgang 1980) erinnere mich noch sehr gut an meine eigene Grundschulzeit, in der mir ähnliches widerfahren ist. "Kein Krieg am Golf!", "Kein Blut für Öl!" - Mit diesen Sprechchören auf den Lippen wurde ich selbst durch die Straßen meiner Heimatstadt geleitet - meine Meinung hatte mir das Lehrpersonal zum Glück schon vorgedacht! Wer könnte schon etwas gegen eine Anti-Kriegs-Demonstration haben? Adressat war aber mitnichten der Aggressor Saddam Hussein, sondern natürlich die kriegstreibende Staatenkoalition unter Führung der Vereinigten Staaten. Komplexe Sachverhalte populistisch auf Wohlfühlniveau reduziert - Feel Good für alle! Und wer könnte schon etwas gegen eine Klimaschutzdemonstration haben? Lasst Kinder Kinder sein, ladet ihnen nicht eure persönliche Wohlfühlagenda auf, und führt sie dann auch noch in der Öffentlichkeit vor. Eines Tages werden sich diese Kinder zu komplexen Problemen eigene Meinungen bilden können - und ich hoffe dass einige der so selbstzufrieden dreinschauenden Lehrkräfte spätestens dann einige unbequeme Fragen gestellt bekommen. Ich freue mich schon auf die Schulzeit meiner eigenen Kinder - denn dann werde ich diese Fragen für meine Kinder stellen!
Jan Gebhardt:
Schüler der Aloisius-Grundschule Ahrweiler setzen sich demonstrativ für mehr Umwelt- und Klimaschutz ein. Dass ein Mehr an Umweltschutz sowie die im Artikel genannten innerschulischen Aktivitäten zu begrüßen sind, ist unstrittig. Strittig dürfte jedoch sein, ob es anständig ist, Kinder im Alter von 6-10 Jahren öffentlichkeitswirksam auf die Zeitgeist-Agenda "Gegen den Klimawandel" anzusetzen, die zweifelsohne ganz im Sinne der Mehrheit des aktiven Lehrpersonals und vermutlich auch Teilen der Elternschaft ist. Eine Agenda, die ja dermaßen en vogue ist, dass man sich ganz wunderbar mit diesen kleinen Menschen schmücken kann, die ja schon im Besten Sinne verinnerlicht haben welche "guten" Meinungen es wert sind vertreten zu werden.
juergen mueller:
Die Kleinsten werden wissentlich instrumentalisiert (wissen überhaupt nicht um was es geht),wenn sie älter sind,fallen unter den Begriff "Jugend",dann interessiert viele das alles nur noch einen Scheiss.Wenn ich tagtäglich,vor allem am Wochenende sehe,was unsere Jugend so in Sachen Umwelt als Mitbetreiber einer Wegwerfgesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes antreibt u.mal soeben "liegenlässt oder wegwirft",dann bekommt das Wort "Interessenlosigkeit" vollste Bedeutung.Wer aufgrund der Zeiterscheinung u.Thematik Klima-Umweltschutz auch noch von einer Anregung zum Nachdenken redet,den kann ich persönlich nicht ernst nehmen.Diese ganze Fridays-of-Future-Hysterie entspricht vor allem der deutschen Mentalität,auf alles aufzuspringen,was Aufsehen erregt,man will halt dabeisein,sich produzieren.Diese falsche Wichtigkeit,die so manch einem förmlich im Gesicht abzulesen ist entbehrt allerdings jeder Glaubhaftigkeit.Und,Herr Klasen,was interessieren einen 5,6 oder 15jährigen Temperaturdaten?
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