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Gäste aus Südkorea waren begeistert vom Koblenzer Regiogeldprojekt

Eine internationale Vernetzung mit regem Informationsaustausch zu lokalen Themen

26.07.2016 - 11:41

Koblenz. Eine achtköpfige Delegation aus Südkoreas Hauptstadt Seoul war vor einigen Tagen zu Gast beim Regioverein Koblenz. Im Auftrag ihres Oberbürgermeisters unternahmen sie eine einwöchige Exkursion nach Deutschland, um sich hier in verschiedenen Orten regionale Projekte anzusehen, die als Gegenpol zur Globalisierung einen Beitrag zur örtlichen und regionalen Lebensqualität liefern. Das tägliche Leben in Südkorea und besonders in der Zehn-Millionen-Metropole Seoul wird heute in vielen Bereichen bestimmt durch die Anonymität technischer Entwicklungen, riesigen Einkaufszentren und Automaten, wodurch die Beziehungen und Dienstleistungen zwischen den Menschen immer mehr verloren gehen. Mit ihrem „Dorfgemeinschaftsbildungsprojekt“ haben sich Bürger und Bürgerinnen in Seoul zusammengeschlossen und vernetzt, um in ihrer Stadt neue Wege zu finden, die zu einer nachhaltigen Entwicklung ihrer Gemeinschaften führen.


Eine wichtige Rolle


Auch der lokale Markt spielt bei dieser Betrachtung eine wichtige Rolle. Daher wurde in der kommunalen Gemeinschaft in Dongsak bereits eine Regionalwährung namens „Dong“ eingeführt. Dong bedeutet auf koreanisch ein Dorf und eine Bewegung. Diese Regionalwährung stärkt den kommunalen Markt und beflügelt dort besonders den Handel mit Gebrauchtwaren. Daher interessierten sich die Vertreter aus Seoul auch sehr dafür, wie ein deutsches Regiogeldprojekt funktioniert, um auch ihr Projekt weiter zu entwickeln. Ein ganzer Nachmittag stand ihnen dabei zur Verfügung - und dabei sollte eine kleine Stadtführung auch mit inbegriffen sein.

Keine leichte Aufgabe, aber die drei Vertreter des Regiovereins hatten dies gut vorbereitet. Auf dem Weg vom Hauptbahnhof in die Altstadt wurden bereits einige Betriebe aufgesucht, die als Akzeptanzstellen die RegioMark RheinMosel annehmen. So konnten die ersten Fragen bereits in der Salatbar und in der Buchhandlung Reuffel praxisnah von den Betriebsinhabern beantwortet werden. Schon hierbei wurde deutlich, dass das Regiogeld das Bewusstsein für den Einkauf bei regionalen Händlern fördert und als unterstützende Maßnahme für die ortsansässigen Familienunternehmen gesehen wird.


Altstadt begeisterte


Auf ihrem Weg in die Altstadt beobachteten die koreanischen Gäste aber auch sehr treffend, dass die sogenannten Einkaufsmeilen keinen individuellen Charakter mehr besitzen und sich dahingehend die Städte immer mehr gleichen. Um so begeisterter waren die Gäste dann von der schönen Altstadt, in der sich denn auch viele Akzeptanzstellen für das Regiogeld befinden. Immer wieder entdeckten die Besucher das gelbe Schild „Wir nehmen RegioMark RheinMosel“ im Schaufenster der Betriebe. Auf dem kurzen Stadtrundgang waren natürlich auch die Viertürme, das Dreikönigenhaus und der Augenroller beliebte Fotomotive. Auch im geschichtsträchtigen Weinhaus Hubertus konnten dem Wirt Fragen über das Regiogeld gestellt werden. In der Kaffeewirtschaft am Münzplatz wurde in gemütlicher Runde abschließend die Frageliste der Gäste abgearbeitet. Auch hier wurde deutlich, wie problemlos das Regiogeld akzeptiert wird.

Sowohl für die Gäste des „Dorfgemeinschaftsbildungsprojekts“ als auch für den Regioverein war dies eine sehr informativer Nachmittag. An vielen Beispielen wurde deutlich, dass eine Vernetzung lokaler Initiativen, Unternehmen und kommunaler Einrichtungen okologische, ökonomische und soziale Entwicklungen in der Region fördern und somit die Lebensqualität vor Ort steigern kann.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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