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KG Grün-Weiß Oberwinter feierte Ordensfest im 66. Jubiläumsjahr mit Ehrungen

Erich Odenthal und Helmut Hausen ausgezeichnet

Ralf Otto wurde unter standing ovations zum Ehrenmitglied ernannt

07.11.2018 - 16:41

Oberwinter. So voll war der geschmückte Keller im Gasthaus Alt Oberwinter schon lange nicht mehr wie am vergangenen Freitag, als der KG-Vorsitzende Benjamin Kauert die 54 Vereinsmitglieder zum Ordensfest willkommenheißen konnte. „Das ist heute ein absoluter Rekord für unsere KG“, freute sich der Vorsitzende und dankte Schriftführer Michael Profitlich für die Organisation.

Vor der Ordensvorstellung holte Benjamin Kauert noch eine Ehrung vom letzten Jahr nach und zeichnete Rainer Otto und Norbert Matthias, die im vergangenen Jahr nicht mit dabei sein konnten, für ihre 30-jährige Treue zur KG Grün-Weiß Oberwinter aus.


Neuen Orden vorgestellt


Die Ordensvorstellung oblag Josef Zens, der das edle Metall mit launigen Worten präsentierte. Im Mittelpunkt des Ordens steht die Zahl 66 unter der Narrenkappe. Der Orden wurde oval gestaltet, da auch im Vereinsleben nicht immer alles rund lief. Einen musikalischen Beitrag zum Orden lieferte Michael Profitlich, der das Lied von Udo Jürgens „Mit 66 Jahren fängt das Leben an“ umgetextet hatte und vortrug. Riesigen Applaus gab es hierfür, bevor weitere kölsche Leedsche gemeinsam gesungen wurden.

Nach einem gemeinsamen Schämmesessen, auch Döppekoche genannt, standen große Ehrungen an durch den Bezirksvorsitzenden des RKK, Willi Fuhrmann. Für 60-jährige Vereinstreue und vor allem für seine enormen Verdienste im und um den Karneval erhielt das karnevalistische Urgestein Erich Odenthal die seltene Auszeichnung der Verdienstmedaille des RKK in Silber am Bande aus den Händen von Willi Fuhrmann. Fuhrmann lobte Odenthal in höchsten Tönen für seine enormen Verdienste im Karneval und bei der KG, der er schon 60 Jahre angehört. Ob als Büttredner, als Vorstand, als Mann im Prinzengefolge, selbst als Prinz mit Ehefrau Werngard im Jahr 1983 in Oberwinter, immer sei Ehrenmitglied Odenthal aktiv für die Gemeinschaft da.


50 Jahre Mitgliedschaft


Eine weitere Ehrung gab es für Helmut Hausen, der schon 50 Jahre Mitglied in der KG Grün-Weiß Oberwinter ist. 1968 habe er schon gleich mit dem höchsten karnevalistischen Amt begonnen und sei mit Ehefrau Annette das viel umjubelte Prinzenpaar in Oberwinter gewesen. Ob als Sänger in einer Gesangsgruppe über Jahre auf der Bühne oder als Vorstandsmitglied, Ehrenmitglied Helmut Hausen sei stets aktiv gewesen. Willi Fuhrmann zeichnete Helmut Hausen für die langjährige aktive Zeit mit der Verdienstmedaille des RKK in Gold aus. Auch wenn er nicht mehr in Oberwinter wohne, so bleibe er doch seiner KG treu. Der Applaus war den beiden Geehrten natürlich sicher.

Für zehnjährige Treue wurde Petra Kilb geehrt. Nachdem alle Vereinsmitglieder mit dem neuen Orden bedacht worden waren, gab es noch eine weitere besondere Ehrung. Unter minutenlangem stehendem Applaus wurde Ralf Otto durch Ehrenpräsidenten Heribert Klemmer im Namen des Vorstandes zum Ehrenmitglied ernannt. Ralf Otto habe sich diese Ehrenmitgliedschaft wie kein zweiter verdient.

Zum Schluss des offiziellen Teils gab es noch ein herzliches Dankeschön für das Vereinswirteehepaar Andi und Martina Klein. Für die liebevolle Vorbereitung wurden sie mit dem neuen Orden der KG Grün-Weiß Oberwinter ausgezeichnet.

Bis in den späten Abend wurden die Geehrten beim Ordensfest ausgiebig gefeiert. AB

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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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