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Gigantisches Feuerwerk erleuchtete den Waldsee in Maroth

15.07.2019 - 09:59

Maroth. Die Durchführung des Sommerfestes am Waldsee in Maroth, in Verbindung mit dem berühmten Feuerwerk, stand bis kurz vor Beginn auf des Messers Schneide. Die Launen und Kapriolen, mit denen man bei Mutter Natur immer rechnen muss, trieben die Verantwortlichen schier an den Rand der Verzweiflung. Im Gespräch mit „Blick aktuell“ schilderten Ortsbürgermeister Gerhard Willm, sowie Gerhard Fink, der Vorsitzende des Kur- und Verkehrsvereins ( KVV ) „Waldsee Maroth“, wie eng es tatsächlich war. Hätte die wochenlange Dürreperiode angedauert, wäre eine Absage des Feuerwerks wegen der akuten Brandgefahr wohl unausweichlich gewesen. Als es dann 2 Tage vor dem Sommerfest teilweise heftig zu regnen begann, und bekannt wurde, dass Stürme und Regen, ja ein Ort in Rheinland-Pfalz wurde sogar von einem Tornado überrascht, für Überschwemmungen und Zerstörungen sorgten, stand wieder ein Abbruch im Raum. Gerhard Fink wörtlich: „Am Samstag habe ich hundertmal zum Himmel geschaut und gebetet, ob die wochenlange Vorbereitung für die Katz‘ gewesen ist.“ Bis mittags zogen dichte Regenwolken, vorangetrieben von heftigen Windböen über den Westerwald, insbesondere über Maroth. Doch, ei der Daus, schlagartig hörten die Schlechtwetterbefürchtungen auf, der Regen stellte sein Tagwerk ein, der Wind verzog sich in Richtung Selters, und sogar die Sonne blinzelte einige Male verschämt durch die Wolken. Man kann sich leicht vorstellen, welche Zentnerlasten von den Schultern der Organisatoren gefallen sind, denn nun stand dem Ablauf des Sommerfestes nichts mehr im Wege.


Gute Stimmung vor, während, und nach dem Feuerwerk


Um ihre Gäste prächtig zu unterhalten, hatten die Veranstalter sich einiges einfallen lassen: Sogar ein sogenanntes Warm-up wurde am Bierbrunnen durchgeführt, das heißt, die ersten durstigen Kehlen, bekamen frisches Pils, um die trockenen Lippen zu befeuchten. Neben dem Bierbrunnen stand ein kleines Festzelt, in welchem man bei plötzlich einsetzendem Regen hätte Unterschlupf finden können. Zusätzlich befand sich im Festzelt die Musikanlage, die von den beiden Amateur-DJ’s „Leberwurst“ und „Hotte“ bedient wurde. Das ganze hatte einen liebevollen Retroanstrich, so sahen in den 60er / 70er Jahren die „Dorf-Discos“ aus. Keine gepflegte Einrichtung - Holzbänke- und Tische, einige Discolampen, und fertig war der Tanzschuppen. Wichtig war nur, dass die „Mucke“ aus den Lautsprechern richtig „fetzte“. So war es auch in Maroth, beide Super-DJ’s legten auf, was das Herz der Besucher/innen begehrte, kölsche Lieder, Malle-Hits, deutsche Schnulzen, Oldies, alles wurde unters Volk gebracht. Die Renner des Abends waren „Cordula Grün“ und „Highway to hell“ von AC/DC, getanzt wurde vor und im Zelt. Als sich gegen 22 Uhr allmählich die Dunkelheit über den Waldsee legte, zog es die Massen an das Ufer des Waldsees. Großer Jubel brach bei den erwartungsvollen Besuchern aus, als endlich die erste Rakete den Himmel über dem Waldsee erleuchtete. Was in der nächsten Viertelstunde auf den Waldsee und die Besucher niederprasselte, das muss sich vor anderen großen Feuerwerken im Westerwald nicht verstecken. Ein wahres Feuerinferno ließ den Himmel über dem Waldsee nicht mehr dunkel werden, im Stakkato schossen die Raketen in den Nachthimmel, zuckende Blitze, und immer wieder farbenprächtige Motive reflektierten sich auf dem spiegelglatten Wasser des Sees. Diese optische Täuschung machte den besonderen Reiz des Feuerwerks aus. Die Zuschauer verliehen ihrer Begeisterung bereits während des Spektakels ihre Anerkennung durch spontane Beifallsbekundungen.


Großer Jubel beim Finale


Als ein Dauerfeuer nach rund 15 Minuten das Ende des Feuerwerks ankündigte, brach ein richtiger Jubelorkan aus. Mehr Lob und Anerkennung konnten die Besucher den Ausrichtern des Feuerwerks nicht zollen. Nach dem Feuerwerk ist vor der Fete, so ähnlich kann der weitere Verlauf des Abends beschrieben werden. Anscheinend erzeugt ein Feuerwerk großen Durst, denn nach dem Ende zog es die Massen wieder hoch zur Partymeile. Bei bester Stimmung wurde dem Hörensagen nach, bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Maroth, das kleine Dorf, nicht in Gallien gelegen, sondern am Rande der Peripherie der VG Selters, hat sich, auch dank des Kur- und Verkehrsvereins, zu einem Hotspot für ausgelassenes Feiern entwickelt. Der nächste Höhepunkt steht schon in den Startlöchern: Am Samstag, 27. Juli, findet das ebenfalls sehr beliebte „Lichterfest am Waldsee“ statt. Rund 100 selbstgebastelte Schiffchen werden dann bei Dunkelheit zu Wasser gelassen, auf denen Lichter oder Lampen in allen Formen angebracht sind. Die Schiffchen treiben auf dem See hinaus, dort erzeugen sie eine wunderschöne Beleuchtung, die wiederum durch die Reflektion des Lichts mit dem Wasser entsteht.

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26.07.2019 10:40 Uhr
Patricia B.

Vielen Dank für den schönen Artikel und das Lob zum Feuerwerk.
Bis zum nächsten Jahr.
Eure Feuerwerker von Feuerwerk-erleben.de

PS: Bilder und Video zum Feuerwerk gibt es auf FB



20.07.2019 11:43 Uhr
Franz-Josef Salheiser

Das war ein sehr schönes Feuerwerk bis jetzt das schönste.
Es dauerte ca. 15 min.
Dem 1. Vorsitzender Gerhard Fink ein herziches Dankeschön.
Mach weiter so bis 2020



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Wally Karl:
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Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
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Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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