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Jahreskonzerte des Gospelchors „Good news“ zum Thema „Hold me lord“ wurden von den Zuhörern begeistert gefeiert

„Gott hält seine Hand stets schützend über uns“

Ein Licht in die dunkle Jahreszeit gebracht

„Gott hält seine Hand
stets schützend über uns“

Der Gospelchors „Good news“ bot den Gästen ein tolles Jahreskonzert. Foto: privat

03.12.2019 - 11:27

Bad Breisig. Bei seinem traditionell am Volkstrauertags-Wochenende durchgeführten Doppelkonzert begeisterte der Gospelchor „Good News“ der evangelischen Kirchengemeinde Bad Breisig einmal mehr seine Zuhörer mit der Botschaft Gottes, welche er wie immer stimmungsvoll und abwechslungsreich in moderner Art und Weise darbot.

Bei beiden Konzerten durfte man sich über eine sehr gut besuchte Christuskirche erfreuen und die Gäste erwarteten gespannt, was sich der Gospelchor unter der Leitung der Kirchenmusikerin Annette Soulier-Loch in fleißiger Vorbereitung erarbeitet hat und was man sich an überraschenden Elementen hat einfallen lassen. Unterstützung fand der Chor am Klavier wiederum in dem bekannten Kirchenmusiker und Pianisten Harald David Meyer aus Ochtendung. chon die Eröffnung war durch einen Flashmop – Effekt eindrucksvoll modern gehalten. Flashmop heißt, einzelne Stimmen fangen ein Musikstück an zu singen und dann kommen nach und nach immer mehr Sänger dazu, bis der Chor in voller Stärke den Song erklingen lässt. Hierzu hatte sich der Chor in kleinere Gruppen eingeteilt, welche dann nacheinander aus unterschiedlichen Richtungen die Bühne zu dem Titel „We bring our praises to the lord“ (Wir bringen unsere Gebete zum Herrn) enterten. ach kurzen Begrüßungsworten durch offizielle Vertreter der Kirchengemeinde folgte ein Titel des bekannten dänischen Gospelmusikers Hans Christian Jochimsen „Early in the morning“. Hier wird zum Ausdruck gebracht, dass der Glaube an Gott schon am frühen Morgen, wenn die Dunkelheit schwindet, beginnt. Der weit bekannte Song „Deine Hand ist mein heute und mein morgen“ regte die ergriffenen Zuhörer dann erstmals zum Mitsingen an.

Als im Anschluss der wohl bekannteste Gospelsong „Oh happy Day“ durch das ehrwürdige Kirchengemäuer erklang, gab es für das Publikum schon fast kein Halten mehr auf den Stühlen. Solistisch eindrucksvoll von Jürgen Schmitt, unterstützt vom gesamten Chor, dargeboten, stimmten alle Besucher kräftig mit ein.

Etwas ruhiger ging es dann im nächsten Block weiter mit dem großen Kernthema: Gott ist immer für uns da und hält seine Hand stets schützend über uns, denn seine Liebe zu uns geht über alles. Beim Stück „Du sich mich“ durfte man sich, musikalisch schön umgesetzt im 6/8 Takt, tatsächlich wie in Gottes Hand wiegend geborgen fühlen, während der Titel „Kennt unser Denken/Über allem ist die Liebe“ sehr modern als Gospelrock daher kam und die Zuhörer mitriss. Zu dem bekannten afroamerikanischen Lied „Somebody´s knockin´at the door“ teilte sich der Chor wieder im Kirchenraum auf und deklamierte in Kleingruppen musikalisch, dass Jesus an die Tür klopft und animierte das Auditorium, ihn tatkräftig beim Anklopfen zu unterstützen.


Eindrucksvolle Soloeinlage


Mit der eindrucksvollen Soloeinlage „Lege deine Sorgen nieder“, wusste die in der Region bekannte Sängerin und Sopranistin des Gospelchors Alexandra Heer, das Publikum zu verzaubern und in ihren Bann zu ziehen. Reichhaltiger Applaus war ihr verdienter Lohn für dieses Erlebnis. m Anschluss brachten die „Good Newsler“ die Titel „Put your hand in the hand“, bekannt durch Elvis Presley, und „Jesus you are my friend“ zu Gehör. Bei letzterem Song fungierten die Herren des Chores als sogenannte Caller, welche die Gäste quasi durch Ansingen zum Antworten aufforderten. ach diesen eher beschwingten Songs wurde es nun, man könnte fast sagen, feierlich. Mit dem wahrscheinlich weltweit bekanntesten Kirchenlied „Amazing Grace“, solistisch wunderschön von Sopranistin Louise Rauchholz vorgetragen, zeigte sich der Chor von seiner emotionalsten Seite und das ein oder andere Tränchen dürfte wohl im Saal geflossen sein.

Gleich darauf wurden die Besucher dann durch ein Medley der bekanntesten Gospelsongs wieder zum Mitsingen angeregt und in Partystimmung versetzt.


Ehepaare im Duett


Jetzt folgte eine besondere Idee für die Veranstaltung: Im Chor gibt es drei Ehepaare und eben diese setzte man für das von Clemens Bittlinger bekannte Lied „In Gottes Hand“ für die drei Strophen des Songs als Duette ein. Das Publikum feierte diese Darbietung mit reichlich Applaus. Mit dem folgenden Song „United we stand“ (Wir stehen vereint) rockte Solistin Christel Nietgen, unterstützt vom Chor, den Kirchenraum und der Stimmungspegel stieg weiter an.

Mit dem Titel „Und so geh nun deinen Weg“ wusste Alexandra Heer in ihrer zweiten Soloeinlage einmal mehr ihre Zuhörerschaft zu entzücken und auf eine musikalische Reise mitzunehmen. Begleitet wurde sie bei diesem Song von der hervorragenden Klarinettistin Julia Fussel und bei ihren beiden Einlagen von Christian von Knabe an der Gitarre, sowie Chorleiterin Annette Soulier-Loch am Klavier und Peter Speich an der Cajon. u dem bekannten israelischen Kanon „Shalom lieber Freund“ (org. Shalom chaverim) lud der Chor nun die Besucher wieder zum Mitsingen ein. Begleitet wurde das Stück in typisch jiddischer Weise von Julia Fussel an der Klarinette.

Für das große Finale hatte man zwei aussagekräftige Titel des Bremer Gospelwriters Chris Lass ins Programm aufgenommen, mit welchen der Chor seinen Glauben an Gott gleichsam gebetsmühlenartig zum Ausdruck brachte. Einige Sängerinnen und Sänger des Chors hatten Chris Lass in einem Workshop im Frühjahr persönlich kennenlernen dürfen und um dieses unvergessliche Erlebnis Workshop dem Auditorium nahe zu bringen hatte man mit „Unchangeable“ und „Greatest love of all“ zwei der schönsten Stücke aus dieser Weiterbildungsmaßnahme ausgewählt.

Das Finale steigerte sich mit dem bekannten Gospel „Our God“ und dem hymnenhaften Song „Sing it out loud“ (sing es laut heraus, tue deinen Glauben kund“) als krönenden Abschluss. inutenlanger Applaus und Standing Ovations waren der verdiente Lohn für alle Akteure rund um die wahrlich gelungenen Konzerte, die unter der Gesamtleitung von Kirchenmusikerin Annette Soulier-Loch standen und am Klavier in hervorragender Art und Weise von Harald David Meyer mit zelebriert wurden. Für den bereichernden Rhythmus an der Cajon und die tontechnische Durchführung zeichnete Peter Speich verantwortlich. Die Moderation der Veranstaltungen wurde von mehreren Mitstreitern des Chors übernommen. atürlich ließ man sich dann auch für die ein oder andere Zugabe nicht lange bitten und traf mit bekannten Songs wie „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „You raise me up“ noch einmal mitten ins Herz der Konzertbesucher und brachte ganz zum Schluss noch das schon quasi „Hauslied“ des Chors zum Erklingen „Halleluja solvation“.

Am Ende waren sich dann alle Mitwirkenden einig, die Gäste der Konzerte glückselig und in tiefstem Herzen berührt nach Hause entlassen zu haben und in die dunkle Jahreszeit ein wenig Licht hineingebracht zu haben.

Wer auch gerne andere Menschen durch Gospelmusik und Gesang erfreuen möchte, ist im Chor immer herzlich willkommen. Besonders über männlichen Zuwachs im Bassbereich würden sich Good News sehr freuen. Gelegenheit zum Schnuppern ist immer bei den Proben an Donnerstagabenden 20 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Bad Breisig.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Was machen eigentlich die Politikdarsteller und die sogenannten Aktivisten, wenn der aktuelle Klimawandel doch nicht menschengemacht ist? Die Beweislage dahingehend verdichtet sich zusehends!
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
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