Katholische Mädchenjugend aus Mendig

@Home Freizeit Edition statt Ameland

„Online durch die ganze Welt, dies mit der KaMäJu ganz einfach fällt“

28.09.2020 - 11:12

Mendig. Zwei Woche nach Ameland! Das sollte das Ziel von rund 60 freizeitreifen Kindern und Jugendlichen aus Mendig und Umgebung für die Sommerferien sein. Für die katholische Mädchenjugend aus Mendig wäre es auf die Insel gegangen. Jedoch war dies, zu Bedauern aller, nicht möglich. Also hieß das für das Betreuer-Team, eine Alternative zu finden.

Es sollte eine @Home Edition werden, in der alle Kinder die Möglichkeit hatten, zwei volle Wochen lang Spaß zu haben, auch von zuhause. Um das Ganze etwas interaktiver zu gestalten, konnten alle Teilnehmer ihre Ideen und Ergebnisse mit allen anderen teilen.

Passend zu dem Motto „Online durch die ganze Welt, dies mit der KaMäJu ganz einfach fällt“, wurden Challenges, Bastelanleitungen, Tänze, Morgenimpulse, Spiele, und noch vieles mehr vorbereitet. Von Tag zu Tag wurde ein weiteres Land freigeschaltet. Passend zur Weltreise hat es sich auch das Küchenteam nicht nehmen lassen, tägliche kulinarische Highlights der verschiedenen Länder zu präsentieren.

Begonnen wurde das Programm natürlich auf der beliebten Ferieninsel Ameland. Um sich dort etwas besser zurechtzufinden, wurde an diesem Tag eine Fotorallye angeboten, die in diesem Falle in Mendig stattfand. Hier mussten die Kinder bekannte Mendiger Orte suchen und dort kleine Aufgaben erledigen. Von dort ging es nach Spanien zur Königsfamilie, mit der ein waschechter Flamenco eingeübt wurde. Ob die Teilnehmer in Ägypten des Pyramidenbaus fähig wurden, in Südafrika zu Felsmalern und Felsmalerinnen wurden, in Japan mit Dutt und Mavashi im Sumostall kämpften oder in Neuseeland eine Herde Merinoschafe bastelten, niemand kam zu kurz und für alle war etwas dabei. Ein großer Vorteil der Onlinefreizeit war auch, dass die Eltern auch in den Genuss der Aktionen kamen und so einen Einblick in das „normale“ Freizeitleben erhielten. Das Highlight dieser besonderen Freizeit war allerdings die Fahrradrallye - der Giro de Italia, die von Angesicht zu Angesicht in der Hälfte der Freizeit stattfinden konnte. Ganze 69 Teilnehmer waren den ganzen Tag in Kleingruppen in Mendig und Umgebung unterwegs und sind sieben Stationen durchlaufen, an denen verschiedene Aufgaben und Spiele erfüllt werden mussten. Dies war für alle ein riesen Spaß. In der 2. Hälfte ging es dann noch nach Island, welches ein Muss für Mendiger ist, da dieses Land ebenfalls für ihre Geysire und Vulkane bekannt ist. Dazu gab es Bauanleitungen, um sich solche Naturereignisse in die eigenen vier Wände zu holen. Außerdem wurde in Brasilien Halt gemacht, um noch einmal an den Moment der Ewigkeit zu gedenken. Jeder durfte nochmals den Torjubel des entscheidenden Treffers vom WM-Finale in Rio performen und diesen für alle anderen festhalten. So hieß es in Peru „Besteige einen Berg und schieße ein Foto auf dem Gipfel“. In Mexico wurde der Dia de los Muertos ausgiebig mit Tanz und Musik gefeiert, bevor es dann zu der Endstation Russland ging, wo es eine Matroschka-Challenge zu meistern gab. Dort wurden außerdem viele Bräuche und Rituale kennengelernt. Nach zwei tollen Wochen hieß es dann auch schon wieder Abschied nehmen und heimkehren nach Mendig.

Lehrreich war diese Freizeit allemal, allerdings wollen alle nächstes Jahr wieder auf die Lieblingsinsel! Dann wird KaMäJu Tours hoffentlich wieder in Echt auf Reisen gehen. Alle Infos zur Anmeldung werden in Kürze veröffentlicht.

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
Mit Panikmache und Drohungen kommt niemand weiter. Diese Berichte sind weder sinnvoll, noch bringen sie etwas.
Jean Seligmann:
Eine Expertengruppe von enommierten Medizinern und Gesundheits-Fachleuten warnt Bund und Länder davor die Bevölkerung mit immer neuen Drohungen darunter einen Lockdown zur Disziplin zwingen zu wollen. Sie fordern einen Kurswechsel. Es überwiege der Eindruck, „dass die Verantwortlichen auf den immergleichen Vorgehensweisen beharren und Maßnahmen sogar noch verstärken, an deren Wirksamkeit und Akzeptanz es aus wissenschaftlicher Sicht größte Zweifel geben muss“. Das führe zur „Abwendung und Flucht in falsche Heilslehren, aber nicht zu einer Verbesserung der Wirksamkeit der vorgeschlagenen bzw. angeordneten Maßnahmen“.
Karsten Kocher:
Eine hochnotpeinliche Pressemitteilung der AfD.
Stefan Knoll:
Wieder eine dieser lächerlichen Pressemitteilungen von Jan Bollinger. Wieviele Schulklassen gibt es in der Stadt Neuwied und wieviele Schulklassen im Landkreis Neuwied? Und wieviele Kino- und Theatersääle gibt es in Neuwied und Ungebung?
S. Schmidt:
Ihr "Superhelden", gegen die demokratische USA könnt ihr demonstrieren, aber wo ist eure Stimme für die vielen, Frauen und Männer, die im Namen der Religion im Iran hingerichtet werden? Wo eure Stimme für die, zumeist männlichen, Uiguren, die in chinesischen Lagern (Konzentrationslager) ihr Dasein fristen müssen? Wo für all die Hingerichteten, angeblichen Kollaborateure, im Gazastreifen oder "sonstigen" palästinensischen Gebieten?
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