Kunstrasenplatz in Schönau sieht seiner Fertigstellung entgegen

Kinder und Jugendliche vom SV Wershofen-Hümmel freuen sich

Kinder und Jugendliche vom SV Wershofen-Hümmel freuen sich

Der Bau des neuen Kunstrasenplatzes steht kurz vor seinem Abschluss.Foto: privat

10.11.2020 - 09:29

Schönau. Über 60 Jahre hat der alte Aschenplatz dem TSV Schönau als Grundlage für seine sportlichen Zwecke gedient. Jetzt bricht mit Fertigstellung des neuen Kunstrasenplatzes eine neue Zeit an. „Jederzeit bespielbar, und trotzdem so wenig umweltbelastend wie möglich, das war unser Wunsch“, so formuliert es der 1. Vorsitzende Dr. Harald Groß. In 4 Bereichen ist das Bauvorhaben bisherigen Kunstrasenprojekten überlegen: Die Nutzung eines Großteils des alten Baukörpers, der Verzicht auf Mikroplastik bei der Verfüllung, die Wiederverwendung von Teilen des Regenwassers zur Pflege des Platzes und ein stimmiges Recycling-Konzept durch den Einsatz wiederverwertbarer Kunststoffe zeigen den gewissenhaften Weg in eine nahezu ganzjährige Nutzungsmöglichkeit. „Eine lange Lebensdauer hat der Rasen durch seine Web-Technologie den üblichen, geklebten Fasern ebenfalls voraus“, erläutert Björn Mühlbauer, der Fachberater und Bauleiter der Fachfirma EUROGREEN aus dem Westerwald. „Wir gehen je nach Wetterlage von einer Fertigstellung Mitte November aus“. Bis zur Fertigstellung darf der TSV Schönau dankenswerterweise die Sportanlagen des SC Effelsberg und des Jugendspielpartners SV Wershofen zum Training und zu den Spielen der Senioren und der Jugendmannschaften nutzen.


Ohne die Gelder der Stadt Bad Münstereifel und die Unterstützung durch die Stadtspitze, die dem Verein u.a. auch die Fördermöglichkeiten des Landes NRW im Rahmen des Förderprogramms „Moderne Sportstätte 2023“ aufgezeigt und ermöglicht haben, wäre das Projekt nicht zu verwirklichen gewesen. Dass die Stadt trotz Corona an diesem Weg festgehalten hat, war eine mutige Entscheidung und sicher auch Eddy Daniel zu verdanken, der sich als gewählter Ortvertreter sehr für dieses Projekt eingesetzt hat. „Zeitgemäße Sportanlagen sind aber für das Überleben der für die Dörfer so wichtigen Sportvereine notwendig; daher wäre es gut, wenn Schönau nur ein erster Schritt in diese Richtung wäre“ unterstreicht Geschäftsführer Achim Weber. Der TSV Schönau ist besonders glücklich über erhebliche Sponsoren-und Spendengelder, die überraschend zugeflossen sind; somit ist dem Verein eine ursprünglich geplante größere Kreditaufnahme erspart geblieben. In diesem Zusammenhang möchte sich der Verein besonders bei Dieter Morszeck bedanken, der einen sehr hohen Geldbetrag gespendet und damit zur Umsetzung des Projektes in der jetzigen Ausprägung in hohem Maße beigetragen hat.

Durch die tatkräftige Mithilfe der Vereinsmitglieder kann zusätzlich ein erheblicher Eigenanteil geleistet werden. Ob es Mitglieder der Jugendabteilung, Inaktive oder aktive Seniorenspieler sind, wenn Hilfe gebraucht wird, sind immer genügend helfende Hände vor Ort. „Es macht mich schon sehr stolz, dass unsere Seniorenspieler kein Geld bekommen, aktiv am Vereinsleben teilnehmen und auch jetzt beim Bau ihres Sportplatzes mithelfen“ resümiert der 1. Vorsitzende Dr. Harald Groß, der auch mit dem sportlichen Erfolg der letzten Jahre zufrieden sein kann.

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Kommentare

Tempo 30 für Andernach?

Katie:
Aufgrund des desolaten Zustandes sämtlicher Straßen im Innenstadtbereich kann man sowieso vielerorts keine 50 km/h fahren, weil man sich dann sein Fahrzeug auf Dauer "zerschießt". Ich als mitten in der Stadt lebende Anwohnerin hoffe seit über 25 Jahren (!!!), dass hier mal was passiert und zum Beispiel...
juergen mueller:
Ist immer wieder eine Freude zu lesen, mit welchem Einfallsreichtum man sich mit dem Ausschmücken der deutschen Sprache bedient, anstatt ein Problem einfach, kurz u. bündig, auf den Punkt zu bringen. Nadeln im Heuhaufen. Darauf muss man erst einmal kommen. Da werden sich diejenigen aber freuen, deren...
Hans-Joachim Schneider:
Es ist schön, dass Optimismus im Ahrtal wieder Platz hat. Das ist wohl die wichtige Botschaft dieses Artikels. Die genannten Ideen sind ja alle nicht neu, sondern waren auch schon vor der Flut in den Köpfen derer, denen das Ahrtal und seine touristische Zukunft am Herzen liegt. Allerdings sind Hängeseilbrücken...
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