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Eiserne Hochzeit in Burgbrohl - Paar wurde vor 65 Jahren in der Vogelsangkirche Stolberg getraut

Manfred und Rosemarie Rhodius sind seit 65 Jahren ein Paar

Manfred und Rosemarie Rhodius
sind seit 65 Jahren ein Paar

Nach wie vor ein elegantes Paar: Manfred und Rosemarie Rhodius auf der Terrasse ihres Anwesens in Burgbrohl. Foto: FRE

25.09.2018 - 10:39

Burgbrohl. Am 19. September waren der Diplom-Chemiker Manfred Rhodius und seine Ehefrau Rosemarie Rhodius auf den Tag genau 65 Jahre verheiratet.

Dass Manfred Rhodius bereits das 90. Lebensjahr erreicht hat und seine Frau vor 87 Jahren das Licht der Welt erblickte, sieht man dem charmanten und nach wie vor ausgesprochen eleganten Paar keineswegs an.

Während der Burgbrohler Ortsbürgermeister Walter Schneider und die Beigeordnete Simone Schneider ihre Glückwünsche persönlich überbrachten, hatte „Blick aktuell“ die Ehre, in dem herrlichen Anwesen der Eheleute Rhodius in Burgbrohl ein kleines Interview zu führen.

BLICK aktuell: „Unsere Leser würden natürlich gerne wissen, wie Sie einander kennengelernt haben.“

Manfred Rhodius: „Ich hatte damals in Aachen Chemie studiert und meine Frau, die in der Kupferstadt Stolberg aufwuchs, ging noch aufs Gymnasium und war in der Unterprima.“

Rosemarie Rhodius: „Eine entfernte Tante berichtete seinerzeit, dass sie einen reizenden Neffen habe, der in Aachen studiere. Da wir damals noch schöne Feste feierten, fragte sie, ob wir ihn nicht einmal einladen wollten, was wir dann selbstverständlich auch getan haben. Ich hatte allerdings dafür gesorgt, dass meine Cousine seine Tischnachbarin war. Als ich sie dann nach dem Fest fragte: ‚Wie war er denn so‘, sagte sie: ‚Er ist ganz nett, aber er sprach hauptsächlich über Motorräder‘. Damals hatte ja noch nicht jeder ein Auto und da war ein Motorrad schon etwas Besonderes. Da mich Naturwissenschaften immer schon interessierten und mein Mann Chemie studierte, hatte ich nach meinem Abitur einen kleinen Ausflug in die Chemie gemacht. Allerdings hatte ich mich nach einem Semester mit meinem Mann verlobt und da für ihn feststand, nach Burgbrohl zu gehen, um in das elterliche Unternehmen einzusteigen, hatte ich das Studium abgebrochen, weil ich selbstverständlich mit ihm gehen wollte. Bevor wir 1953 in der 1647/1648 erbauten Vogelsangkirche in Stolberg heirateten, hatte ich jedoch noch eine Ausbildung als englische Übersetzerin erfolgreich abgeschlossen. Die standesamtliche Trauung hatten wir jedoch vier Wochen vorgezogen, da wir unsere Hochzeitsreise nach Spanien machen wollten, und dazu brauchten wir ein Visum, welches lange vorher beantragt werden musste. Nachdem mein Mann dann noch einige Zeit als Bürokaufmann bei den Dalli-Werken in Stolberg gearbeitet hatte, sind wir 1955 nach Burgbrohl gezogen, wo mein Mann die Leitung des Familienunternehmens übernahm. Im gleichen Jahr wurde unsere erste von insgesamt drei Töchtern geboren. Heute freuen wir uns ganz besonders, dass unsere drei Enkel Hannes (Tack), Frauke (Helf) und Bernd (Lichter) das Zepter in die Hand genommen haben und die Geschicke der Firma Rhodius leiten. Außerdem sind wir stolz auf unsere zehn Urenkel, so dass der Nachwuchs für unser Familienunternehmen gesichert sein dürfte.“ BLICK aktuell: „Wie sieht ihr Alltag denn heute aus?“

Rosemarie Rhodius: „Mit meinem Mann und dem großen Haus bin ich heute reichlich beschäftigt. Da ich nie berufstätig war, arbeitete ich ehrenamtlich. So habe ich 30 Jahre lang den Seniorenkreis der Evangelischen Kirche in Burgbrohl geleitet und über viele Jahre hinweg engagierte ich mich bei der Landesnervenklinik Andernach in einem Laienkreis.“

BLICK aktuell: „Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für unser Gespräch genommen haben.“

FRE

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Der 9 -jähriger Malte Thome aus Montabaur-Bladernheim lief 10 km untrainiert unter 1 Stunde. Warum wird das nicht erwähnt?

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Uwe Klasen:
Im Zusammenhang mit den Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Mensch und Tier sei das Buch »Krankmacher Windkraftanlagen?« des Biologen Dr. Wolfgang Müller empfohlen. Des Weiteren laufen Studien oder wurden bereits ausgewertet, wonach Windkraftanlagen der Atmosphäre so viel Energie entziehen, dass dadurch im näheren und weiteren Umfeld das Wetter (hier besonders Auffällig: Trockenheit!) massiv verändert wird!
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