Allgemeine Berichte | 24.02.2020

Möhnenverein Mokkakännchen Ohlenberg lud ein zum

Möhnenkaffeeklatsch

Die neue Obermöhn Anja Stöcker begrüßte mit neuer Handtasche die anwesenden Jecken

Die Möhnen nach dem Abschlussball.Foto: privat

Ohlenberg. Nach dem Einzug der Möhnen mit dem diesjährigen Kinderprinzen Finn I. vom Nussbaum op de Eck sowie dem Tambourcorps Ohlenberg begrüßte die neue Obermöhn Anja Stöcker, im ausverkauften Kasbacher Bürgerhaus, die anwesenden „Jecken“. Nachdem Finn I. die „Jecken Wiever“ ebenfalls begrüßt hatte, erwähnte die Obermöhn Anja, dass sie in diesem Jahr zum ersten Male an der Spitze der Mokkakännchen Ohlenberg auf der Bühne steht. Zu diesem Zweck hatte ihre Freundin Kerstin ihr extra zum Geburtstag eine neue Handtasche angefertigt, mit dem Hinweis, mit dem „Ahlen Büggel“ kannst Du Dich nicht mehr sehen lassen.

Beerdigungs- institut mit zwei „Klo`s“

Nach einigen kölschen Liedchen des Tambourcorps Ohlenberg führte Anja Stöcker als Sitzungspräsidentin gekonnt durch das mehrstündige Programm. Als „Eisbrecher“ trat das Duo Babsi Engels und Kerstin Kreutz auf, die eine Toilettenanlage mit zwei „Klo`s“ im Beerdigungsinstitut aufgebaut hatten. Kerstin setzte sich mit „heruntergelassener Hose“ auf das Klo, wobei die Lachmuskeln der „Jecken“ so richtig strapaziert wurden. Kerstin erwähnte, dass sie vor dem Wasser lassen, immer einen Eierlikör trinken muss, doch es dauert eine Weile, bis die Wirkung einsetzt. Babsi wollte für eine Beerdigung eine Einladungsliste haben. Das war für Kerstin kein Problem, Toilettenpapier in doppelter Ausführung war ja zu Genüge vorhanden. Auf die Frage, was ist rot und liegt am Feld, hatte Babsi keine Antwort parat, natürlich die Bauernregel erwiderte Kerstin. Am Ende ihres Vortrages brachten beide mit ihrem Lied, ich freue mich auf die Wechseljahre zur Melodie von „Is this the Way to amarillo“, den Saal so richtig zum Kochen. Nach diesem hervorragenden Auftritt war es nun Waltraud Schäfer, die mit ihrem Vortrag für weitere gute Stimmung sorgte. Als Putzfrau konnte sie nicht mehr auftreten, da sie im Vorjahr einen Nachfolger, in der Person von Pastor Lothar Anhalt, gefunden hatte. Sie ist jetzt Rentnerin und hat nur noch Augen für die schönen Dinge im Leben. So hat sie zusammen mit ihrem Mann eine Kreuzfahrt gebucht, die immerhin billiger ist als einen Aufenthalt im Seniorenheim. Natürlich mussten sie in Bonn noch schoppen gehen. Um ihren Mann bei guter Laune zu halten, führte sie ihn in das Männerspielzimmer im Kaufhaus, dort wo die ganzen BH`s liegen. Zum guten Schluss präsentierte sie eine neue Stretchhose, wobei sie so ihre Probleme hatte, bis die Hose sich an ihrem ganzen Körper angepasst hatte. Nach diesem gelungenen Vortrag begeisterte die kleine und große Prinzengarde Kasbach. Der Linzer Prinz Hajo I. erschien zur Überraschung der Sitzungspräsidentin mit den Stadtsoldaten Linz und den Möhnen Linz mit ihrer Obermöhn Martina Kremer sowie der Präsidentin der Großen Linzer KG, Yvonne Adams-van Beek.

Ein Parcours für Senioren

Natürlich durfte das Prinzenlied am Ende der fantastischen Darbietungen nicht fehlen. Da in Ohlenberg in diesem Jahr auf dem alten Sportplatz ein Mehrgenerationenplatz erstellt wird, nahmen die Möhnen der Mokkakännchen dies zum Anlass, die verschiedenen geplanten Einrichtungen auf die Schippe zu nehmen. Sogar ein Parcours für die Senioren durfte nicht fehlen. Die Seniorinnen rockten mit ihren Rollatoren den Saal richtig auf. Am Ende des Vortrages musste der Ortsbürgermeister Frank Becker auf die Bühne. Leider ist das Problem der schmutzigen Straße in Richtung Kasbach immer noch nicht gelöst und als Gedankenstütze wurde er wieder in die „Waschanlage“ gesteckt, die von Elke Köster und Diane Schäfer mit zwei riesigen Bürsten dargestellt wurden. Nun war es die GEK Erpel, die mit ihrem Prinzenpaar Udo I. und Susanne I. weiter für gute Stimmung sorgten. Begleitet wurden sie von den Stadtsoldaten, Prinzengarde und einer großen Abordnung des Elferrates. Nun ging Waltraud Schäfer auf Partnersuche und in der Fundgrube hatte sie so manche Person ausfindig gemacht. Ihre Opfer waren, ne Schönling, Andreas Gabalier, ne stinkende Miesmann, ne Muskelmann mit großem Hund, ne Rock-Lady und ein Kavalier der alten Schule. Über jeden hatte sie etwas auszusetzen und entschied sich letztendlich für den großen Hund, der wedelt wenigstens mit dem Schwänzchen, wenn ich nach Hause komme, und freut sich. Zum ersten Male trat das Männerballett „Nit Fööhle son`s klatsch et“ aus Eudenbach auf. Die „Jecken Wiever“ waren so hin und her gerissen, dass sie die schmucken Jungs einfach nicht von der Bühne lassen wollten. Natürlich durfte auch der Möhnentanz nicht fehlen. In ihren schmucken Lufthansakostümen begeisterten sie und kamen ohne Zugabe nicht von der Bühne.

Wer nun dachte, dass die Stimmung ihren Höhepunkt erreicht hatte, wurde eines besseren belehrt. Die Band „Veedel vor 12“ rockte den Saal mit ihren Liedern bis zum Siedepunkt. Ohne mehreren Zugaben kam die Band nicht von der Bühne. Traditionsgemäß traten die Ohlenberger Tanzflöhe am Ende der Veranstaltung auf und begeisterten mit ihren Tänzen. Zum Finale erschienen die Möhnen zu einem Abschlusstanz auf und animierten die „Jecken“ zu einer Polonaise. Die Obermöhn bedankte sich am Ende des Möhnenkaffeeklatsch bei allen Mitwirkenden, den vielen Helfern und dem fantastischen Publikum mit einem dreifachen Ohlenberg Alaaf.

Die Möhnen nach dem Abschlussball.Foto: privat

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