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Katholische Frauengemeinschaft Altenahr hatte zur Mitgliederversammlung eingeladen

Neuer Vorstand ist im Amt

Neuer Vorstand ist im Amt

(v.l.) Die stellvertretende Vorsitzende Edith Vikarius, Kassenprüferinnen Gisela Nelles, Ulli Zimmermann, Präses Pastor Axel Spiller, Kassiererin Roswitha Christ, Gemeindereferentin Manuela Kremer-Breuer, Vorsitzende Marianne Knieps, Kassiererin Birgitt Breitel. Foto: UM

30.01.2017 - 17:35

Altenahr. Die katholische Frauengemeinschaft Altenahr trägt ihre Wurzeln im Mütterverein von Altenahr, der bereits im Jahre 1928 vom damaligen Pastor Buhr ins Leben gerufen wurde. In einer wechselvollen Geschichte und mit vielen Vorsitzenden und verschiedenen Pfarrern als Präses kann die Frauengemeinschaft im nächsten Jahr auf 90 Jahre ihres Bestehens zurückblicken.

Im Jahre 2001 war es Marianne Knieps, die zur Vorsitzenden gewählt wurde und seither das Amt inne hat. Kürzlich waren die Frauen zur Mitgliederversammlung ins Haus Caspari eingeladen, wo die Vorsitzende Marianne Knieps neben zahlreichen Mitgliedern aus den Orten Altenahr, Altenburg, Reimerzhofen und Kreuzberg auch den Präses Pastor Axel Spiller sowie die Gemeindereferentin Manuela Kremer-Breuer begrüßen konnte. Da galt es, auch die fünf neuen Mitglieder in der nun 215 Mitglieder zählenden Frauengemeinschaft zu begrüßen. Im Gedenken an die Verstorben der vergangenen vier Jahre waren es 20 Frauen, die im kurzen Gebet eingeschlossen wurden.


Zahlreiche Aktivitäten


Danach folgte der Tätigkeitsbericht der Schriftführerin Birgitt Breitel, die einen Ablauf über die Aktivitäten der Frauengemeinschaft im Jahresrückblick gab. So treffen sich die Vorstandsmitglieder monatlich, um zusammen mit elf weiteren ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen die Aktionen in der Pfarrei zu planen. Dabei werden Gottesdienste im Advent und in der Fastenzeit mit anschließendem Frühstück sowie Kreuzwege-, Marien- und Rosenkranzandachten abgehalten. Aber auch Krankenbesuche, Gratulationen zu runden Geburtstagen ab 80 Jahren und Ehejubiläen gehören ebenso zum Alltag der katholischen Frauengemeinschaft wie der Besuch von Einkehrtagen und Wallfahrten. Auch das Schmücken der Apollonia-Kapelle zum Fronleichnam oder das Reinigen der Pfarrkirche „Maria Verkündigung“ und der „Antonius Kapelle“ in Kreuzberg gehört zum Alltagsgeschäft, wobei der Erlös für die Ausschmückung der Kirchen und Anschaffungen für das Pfarrheim oder karitative Aufgaben bestimmt ist. In den vergangenen zwei Jahren spendete die Frauengemeinschaft je 500 Euro an die Ahrweiler Tafel und an „Ärzte ohne Grenzen“ und weitere 1.000 Euro für die Renovierung der Orgeln in Pützfeld und Altenahr.


Neuwahl des Vorstandes


Pastor Axel Spiller dankte dem Vorstand und allen ehrenamtlichen Helferinnen für ihren Einsatz und übernahm gleichzeitig die Wahlleitung zur Neuwahl des Vorstandes für die nächsten vier Jahre. Hierbei merkte der Präses an, dass sich die Mitglieder aber auch einmal Gedanken machen sollen, wer denn in den Vorstand nachrücken möchte, wenn die langjährigen Vorstandsmitglieder ihre Ämter zur Verfügung stellen. Noch war es allerdings nicht so weit, da die Vorsitzende Marianne Knieps nach 16 Jahren nochmals kandidierte und einstimmig gewählt wurde. Ihre Stellvertreterin Hedi Koenen kandidierte nach zehn Jahren aus persönlichen Gründen nicht mehr und dafür wählten die Mitglieder Edith Vikarius neu in den Vorstand. Wiedergewählt wurden Birgitt Breitel als Schriftführerin sowie Roswitha Christ als Kassiererin und Ulli Zimmermann und Gisela Nelles als Kassenprüferinnen. Da blieb der neuen und alten Vorsitzenden Marianne Knieps nur noch, Danke zu sagen an alle, die sie in den letzten vier Jahren in ihrer Arbeit unterstützt haben. Gleichzeitig gab sie den Termin für den Weltgebetstag der Frauen am 3. März bekannt, der von der Frauengemeinschaft Altenahr ausgerichtet wird und da ging die Bitte an die Ehrenamtlichen zur Unterstützung bei der Durchführung. Danach waren alle noch zu Kaffee und Kuchen bei geselliger Unterhaltung eingeladen.

UM

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René Bringezu:
Herr Kowallek, Die Hauptsatzung soll wie folgt geändert werden: § 1 Oberbürgermeister, Beigeordnete (1) Die Stadt Neuwied hat neben den hauptamtlichen Oberbürgermeister zwei hauptamtliche Beigeordnete. (2) Der erste hauptamtliche Beigeordnete führt die Amtsbezeichnung "Bürgermeister" Vorher waren es "nur" der Bürgermeister und die beiden ehrenamtlichen Beigordneten. Bitte informieren Sie sich bevor Sie ihre "Meinung" streuen.
Siegfried Kowallek:
Die Neuwieder sprachen sich beim Bürgerentscheid nicht gegen einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten aus, sondern gegen einen zweiten. Somit kandidierte dann ein SPD-Mann, Michael Mang, erfolgreich gegen den Vorschlag der CDU für den demzufolge einen (in Wirklichkeit immer noch!) unstrittigen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Als Mang nach Jan Einigs Wahl zum Oberbürgermeister absprachegemäß Bürgermeister wurde, kam es zur Verlegenheitslösung der zwei ehrenamtlichen Beigeordneten bis zur Kommunalwahl, was mit einer Wirkung des Bürgerentscheids überhaupt nichts zu tun hatte, sondern mit dem schwierigen GroKo-Binnenverhältnis und vielleicht auch mit der strategisch-taktischen Inkompetenz der Neuwieder SPD; denn hätte man nach Einigs Wahl zum OB einen anderen sozialdemokratischen Bürgermeisterkandidaten durchgebracht, wäre Mang hauptamtlicher Beigeordneter geblieben und die SPD hätte im Stadtvorstand eine Mehrheit. Da ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister nicht gleichzeitig Beigeordnete sind, können die drei Fraktionsvertreter Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Grüne) und Arno Jacobi (FWG) somit in ihrem Papaya-Koalitionsvertrag überhaupt keinen „weiteren“ hauptamtlichen Beigeordneten für die Stadt ausgehandelt haben. 0 + 0 + 1 ist immer noch 1 (ein Beigeordneter) und nicht 3, es sei denn, die Alternative für Deutschland mutiert jetzt zur Alternative für neue Rechenkünste. Siegfried Kowallek, Neuwied
Uwe Klasen:
Wer, wie ATTAC, sich als Nebenregierung aufführt, ohne eine demokratische Legitimation zu besitzen, dem wurde zu Recht die Gemeinnützigkeit aberkannt!
Uwe Klasen:
Besonders Perfide und Unsozial ist doch, dass von den Bruttoerhöhungen bei vielen Rentnern nicht viel ankommt, denn mit jeder Rentenerhöhung nimmt der Staat mehr Steuern ein und noch mehr Rentner werden in den kommenden Jahren durch Rentenerhöhungen in die Steuerpflicht hineinrutschen!
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