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Katholische Kirchengemeinde Wirft-Kirmutscheid St. Wendalinus lädt ein

Orgelweihe in der Pfarrkirche

Festmesse am 12. Januar

08.01.2020 - 09:51

Wirft. Am Sonntag, 12. Januar feiert die Pfarrei Kirmutscheid die Weihe der neuen Pfeifenorgel der Pfarrkirche St. Wendalinus. Die Weihe der Orgel nimmt Dompropst Prälat Werner Rössel, Trier, vor. Rössel ist in Ahrweiler geboren und daher der Region besonders verbunden.

Die Orgel wurde 1972 von der renommierten Orgelbauwerkstatt Alfred Führer, Wilhelmshaven, erbaut. Sie verfügt über fünf Register auf einem Manual und ein angehängtes Pedal. Für die Pfarrkirche Kirmutscheid wurde das Instrument aus der Liebfrauenkirche in Oberwesel erworben, wo es seit 1980 seinen Platz auf dem Lettner hatte. Den Auf- und Abbau sowie die Neuintonation besorgte Orgelbaumeister Hubert Fasen, Oberbettingen. Die alte Pfeifenorgel war 1950 vom Orgelbauer Karl Kamp, Aachen, gebaut worden und umfasste zwölf Register. Wie nicht wenige Instrumente aus der Nachkriegszeit war sie von eher schlechter Qualität und sehr anfällig für technische Störungen. Nachdem die Orgel für die letzte Innenrenovierung der Kirche abgebaut und eingelagert werden musste, wurden die Kosten für den Wiederaufbau und eine unumgängliche Instandsetzung als unverhältnismäßig hoch beurteilt. Daher beschloss der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde am 27.06.2013, die Orgel nicht wieder aufstellen zu lassen und mittelfristig nach einem hochwertigen gebrauchten Instrument Ausschau zu halten. Das alte Instrument wurde dann 2015 über einen Händler von Gebrauchtorgeln aus Wuppertal verkauft. Für die Kirchenmusik in Kirmutscheid wurde seitdem provisorisch eine elektronische Heimorgel eingesetzt.

Für die Anschaffung einer neuen Pfeifenorgel hat sich insbesondere Erwin Heinrichs aus Hoffeld eingesetzt, der seit vielen Jahren engagiert im Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat mitarbeitet. Er hat nicht nur selbst gespendet, sondern auch tatkräftig Spenden für eine neue Kirchenorgel eingeworben.

Als erste Aktion verzichtete er 2015 zugunsten von Geldspenden für das Orgelprojekt auf Geschenke zu seinem 60. Geburtstag. Das Ergebnis stockte er auf die Gesamtsumme von 2.500 Euro auf. Damit war der finanzielle Grundstein gelegt.


Das Ende eines langen Weges


Im März 2019 wurde Dekanatskantor Diakon Werner Steines, der den Organistendienst in der Pfarrkirche Kirmutscheid versieht, über eine Anzeige in der Zeitschrift für Kirchenmusik im Bistum Trier auf die zum Verkauf stehende Orgel in der Liebfrauenkirche in Oberwesel aufmerksam. Das Instrument wurde besichtigt und für geeignet befunden. Der Verwaltungsrat beschloss am 25. April 2019 den Ankauf. Der zuständige Orgelsachverständige des Bistums, Dekanatskantor Klaus Evers aus Bad Kreuznach, und Domorganist Josef Still aus Trier begrüßten diese Entscheidung ausdrücklich. Auch von der Bauabteilung der bischöflichen Behörde und der Diözesanbaukommission kam grünes Licht. Am 24. September 2019 erfolgte die endgültige Genehmigung durch das Bischöfliche Generalvikariat Trier.

Am 14. November 2019 wurde die Orgel in Oberwesel von Orgelbaumeister Hubert Fasen, Oberbettingen, abgebaut, nach Wirft-Kirmutscheid transportiert und in den folgenden beiden Wochen aufgebaut und neu intoniert. Beim Abbau und Transport halfen Ehrenamtliche aus der Pfarrei Kirmutscheid mit.

Zum ersten Adventssonntag konnte die Orgel erstmals beim Gottesdienst erklingen.

Die Gesamtkosten für die Anschaffung der Pfeifenorgel belaufen sich auf 12.753,85 Euro. Dieser Betrag konnte ausschließlich aus Spenden aufgebracht werden. Neben Einzelpersonen leisteten auch die Jagdgenossenschaften Hoffeld und Wirft, die Freizeitmannschaft Wirft und die Volksbank RheinAhrEifel eG einen Beitrag. Außerdem floss der Erlös des Pfarrfestes von 2016 und eine Sonderkollekte vom 18. Mai 2019 in die Finanzierung ein. Die Finanzplanung des Orgelprojekts und die Vorbereitung der nötigen Anträge lag in Händen von Rendantin Carmen Perling von der Rendantur Mendig.

Die Festmesse zur Orgelweihe beginnt um 15 Uhr. Die eigentliche Weihe der Orgel erfolgt nach der Predigt. Bis dahin schweigt das Instrument. Der Gottesdienst wird musikalisch von Dekanatskantor Diakon Werner Steines und dem Gesangverein Dorsel unter der Leitung von Bernd Prämaßing gestaltet. Nach der Eucharistiefeier kann die Orgel besichtigt werden. Verschiedene Organisten werden das Instrument zum Klingen bringen.

Der Pfarrgemeinderat der Pfarrei St. Wendalinus Wirft-Kirmutscheid lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Als besondere Gäste der Pfarrei haben ihr Kommen zugesagt: Pfarrer Gebhard Lück, Pfarreiengemeinschaft Niederehe, und Orgelbaumeister Hubert Fasen mit Familie, Oberbettingen.

Pressemitteilung katholisches

Pfarramt Adenau

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S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
Gabriele Friedrich:
Ich wäre dagegen. Zum einen, weil die Jugendlichen noch gar nicht reif genug sind und zum anderen weil die meisten nicht mal genug Kenntnis über unser Land haben. Fragen Sie mal Jugendliche nach unseren Sozialgesetzbüchern oder wie viel Bundesländer es gibt, oder von welcher Stelle das Kindergeld überwiesen wird.Die meisten wissen einfach NICHTS ! NEIN- zum frühen Wahlrecht, auch weil viele mit zweifelhafter Gesinnung die AfD wählen könnten. Ich glaube, es hackt gewaltig im Land. Die Stimme der Jugend, kann man auch so hören- im Positiven wie auch Negativem. Und in der Politik haben wir schon genug Bübchen, Milchgesichter und Trampel.... weil es nun mal so ist !
Wally:
Lassen wir doch einfach bei der Geburt schon wählen und dann für die Zeit bis zur Volljährigkeit festschreiben.
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