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Premium-Wanderweg „Breisiger Ländchen“ erneut zertifiziert

31.07.2020 - 12:48

Der vom Deutschen Wanderinstitut (DWI) vor 6 Jahren erstmals zertifizierte Rundwanderweg „Breisiger Ländchen“ ist nach erfolgter eingehender Prüfung durch das DWI erneut für die nächsten Jahre als Premiumwanderweg ausgezeichnet worden. Eine Prüfung findet alle 3 Jahre statt. Zur Erlangung des Wandersiegels werden stets 34 Qualitätskriterien überprüft. Darunter fallen beispielsweise Beschilderung, Wegstreckenbelag oder Abwechslungsreichtum. Aus allen Kriterien wird anschließend eine Punktzahl ermittelt. Nur wenn die Mindestpunktzahl erreicht wird, erhält der Weg das Wandersiegel „Premiumweg“. In ganz Europa gibt es derzeit 600 vom DWI zertifizierte Premiumwege. Diese sind bei Wanderern äußerst beliebt. So macht das „Breisiger Ländchen“ die Region für Wandertouristen sowie für einheimische Wanderbegeisterte sehr attraktiv.

Der 16,9 km lange Premium-Rundweg „Breisiger Ländchen“ verläuft als Rundweg von Bad Breisig über Gönnersdorf, Waldorf, Wallers und schließlich über die Mönchsheide zurück nach Bad Breisig. Die Rundtour am RheinBurgenWeg ist ein Ausflug über die Rheinhöhen, bei dem sich die Schönheit und Eigenart der Rhein-/ Vordereifel-Landschaft erschließt. Der stete Wechsel zwischen Wald-, Wiesen- und Ackerlandschaften sowie traumhafte Ausblicke ins Rheintal und in die Eifel machen das „Breisiger Ländchen“ zu einem kurzweiligen Tagesausflug. Die Premium-Rundwege bieten die Möglichkeit, neben den jeweiligen Fernwegen, die immer möglichst nah an der Hangkante zum Rhein bleiben, die Seitentäler und die Rheinhöhen zu erkunden. Hier befindet sich noch so manch idyllische Landschaft oder unvermutete Fernsicht. An den Römer-Thermen, wo sich auch der Start- und Zielpunkt des „Breisiger Ländchen“ befindet, nahmen Bürgermeister Udo Heuser und der Leiter der Tourist-lnformation Holger Klemm erfreut die Urkunde des Premium-Wanderweges entgegen. Diese wurde von Michael Jarmuschewski, dem Vertreter des Deutschen Wanderinstitus überreicht. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die erneute Auszeichnung sehr wertvoll für den Tourismus der Stadt sei. Das „Breisiger Ländchen“ lässt sich auch optimal mit der Bahn erreichen. Im Halbstundentakt ist der Bahnhof Bad Breisig aus Richtung Köln/Bonn sowie Koblenz bestens erreichbar. Von dort führt ein Weg direkt zum nahe gelegenen Startpunkt des „Breisiger Ländchen“ an den Römer-Thermen. Weitere Information zum „Breisiger Ländchen“ sind unter http://www.bad-breisig.de/Tourismus/Wandern/Wanderwege/ zu finden. Zudem informiert die Tourist Information Bad Breisig, Koblenzer Straße 39, Tel.: 02633/45630 gerne. Dort sind auch Informationen sowie Broschüren und Karten zu vielen weiteren Wanderwegen erhältlich.

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Kommentare
Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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