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Närrischer Kaffeeklatsch der Katholischen Frauengemeinschaft St. Cyriakus

Spitzenprogramm begeisterte die Jecken

Als „Eisbrecherinnen“ bewährten sich die beiden „Klatschtanten“ Annegret Kranz und Irmgard Müller

21.02.2020 - 16:33

Mendig. Wieder einmal waren zahlreiche Seniorinnen und Senioren zum Närrischen Kaffeeklatsch in das Pfarrheim St. Cyriakus gekommen, um gemeinsam mit den taffen Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft St. Cyriakus kräftig zu feiern. Während sich Claus Heuft als Stimmungsgarant an der Hammondorgel bewährte, sorgte Hans-Jörg Gelhard für Licht und Ton.

Nachdem Christel Friedrich, Bärbel Gorges (geistliche Begleiterin), Rita Kossmann, Christa Debus, Ursula Steines und Uschi Mintenig gemeinsam mit ihrem Dirigenten, Kaplan Dominic Lück, als KfD-Luftpumpenorchester einmarschiert waren, hieß Christa Debus das närrische Publikum willkommen. Außer bei den zahlreichen Helfern und Helferinnen bedankte sich Debus besonders bei Irmgard Müller, Inge Honnef, Juliane Müller und Maria Lempertz für deren außergewöhnliches Engagement und überreichte ihnen als Geste der Anerkennung ein kleines Präsent. Danach ging das Mikrofon an Maria Lempertz, die bereits seit über 30 Jahren im Karneval aktiv ist und – wie immer – charmant und souverän durch das abwechslungsreiche Programm führte.

Als „Eisbrecherinnen“ bewährten sich die beiden „Klatschtanten“ Annegret Kranz und Irmgard Müller (Lisbeth und Kätta) mit ihrem äußerst amüsanten Dialog über Geschehnisse aus dem Ort beziehungsweise der Kirche. So wussten sie unter anderem zu berichten, dass Pastor Ralf Birkenheier Kassetten für Autofahrer zum Thema Tempolimit verkauft. Außerdem verrieten die beiden Stimmungsprofis, dass der Pastor gern einen Scheinwerfer-Sonntag hätte, an dem die Leute nur Scheine ins Opferkörbchen werfen. Wenn vom Pastor geredet wird, ist er meistens nicht weit. So verwunderte es nicht, als er in der Rolle als „Dominic, die Pfarrhausmaus“ die Bühne enterte und in Reimform interessante Storys aus dem „Backstage-Bereich“ ausplauderte.

Ebenso wie ihre Vorredner wurden auch Elisabeth Kleber (Wladimir Putin), Ursel Kranz (Angela Merkel) und Susanne Dernbach (Bodyguard) für ihren „politischen“ Vortrag mit anerkennendem Applaus bedacht. Nachdem Karl-Heinz Debus und Gerd Schäfer das närrische Publikum mit Kölschen Liedern zum Mitsingen und Schunkeln aufgefordert hatten, stieg erneut das karnevalistische Urgestein Irmgard Müller als Calle in die Bütt, um gemeinsam mit Ursula Steines (Richter) unter dem Motto „Calle vor Gericht“ die Lachmuskeln der Jecken im Saal zu strapazieren.

Zu den Highlights des Närrischen Kaffeeklatsches zählte auch der Besuch des Mendiger Prinzenpaars Prinz Simon I., tanzende Frohnatur von Rad und Reise, und Prinzessin Susi I., Kameete Mädche von der Kamäju, das sich gemeinsam mit seinem Hofstaat unter ihrem Motto „Mir säin ääns“ die Ehre gaben. Anschließend machten sich Ulrike Held und Ute Zinken von der Mendiger Kolping-Familie während der Arbeit als Putzfrauen so ihre Gedanken über ihre Ehemänner, wobei sich am Schluss herausstellte, dass sie doch die Besten sind.

Flip und Flapp alias Juliane Müller und Gaby Müller hatten es derweil wieder auf die Lachmuskeln des Narrenvolks abgesehen. Nachdem Flip seine Ehefrau „zum Teufel“ gejagt hatte, zeigte sich, dass er mit der Hausarbeit völlig überfordert war. Dies führte nicht zuletzt dazu, dass er sich beim Bügeln die Ohren verbrannte, als das Telefon läutete und ein blaues Auge kassierte, als er beim Beten vor dem Essen („Herr, erlöse uns von allem Übel“) seine Schwiegermutter anschaute.

Danach glänzte die Seniorengruppe von Karins Tanzgruppe, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum feiert, mit ihrer zauberhaften Darbietung „Mein bunter Harlekin“. Und nachdem Inge Honnef und Ursel Tautges-Müller in Urlaubserinnerungen schwelgten und dabei einige wichtige Details verwechselten, setzte Bütten-As Irmgard Müller mit Ihrem zwerchfellerschütternden Vortrag „Mein Famillech un ech“ einen Glanzpunkt hinter eine Sitzung, die den KfD-Frauen dank der tollen Moderation von Maria Lempertz und der großartigen Beiträge der „Eigengewächse“ so schnell keiner nachmachen kann. FRE

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Kommentare
K. Schmitt:
48 Sitze hat der Stadtrat, die absolute Mehrheit bilden davon... die 5 Sitze der AfD, weil ja bloß keiner so abstimmen darf wie diese. So sieht demokratische Mathematik 2020 aus.
S. Schmidt:
Michael tritt sofort zurück! Deine Abwahl wurde durch die Stimmen der AfD verhindert, dies geht gar nicht. Na ja, vielleicht sorgt Angela dafür („Das Ergebnis muss rückgängig gemacht werden“)!
Ihr Name:
Pfff absolut dumm.... Und wie hier wieder über die Leute abgelästert wird. Ihr habt se doch echt nicht mehr ale
Joshua Hartung:
Kunst findet immer im Auge des Betrachters statt.
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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