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„Ensemble Radiks“ gibt bewegendes Gastspiel an der BBS

Theater für Toleranz

Theater für Toleranz

Das Stück „Wir waren mal Freunde“ ist eine Eigenproduktion des „Ensemble Radiks“ und spricht Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Toleranz und Freundschaft an.Foto: privat

12.02.2019 - 09:52

Bad Neuenahr. Kein ganz normaler Schuldonnerstag für 150 Schülerinnen und Schüler der BBS des Landkreises. Vielmehr: Theatertag! Fünf Berufsfachschul-, zwei BVJ-Klassen und die Fachschule für Erzieher (FS SP17a), haben sich in der Turnhalle der BBS eingefunden und warten gespannt auf die Aufführung des Theaterstücks „Wir waren mal Freunde“ der Theatergruppe „Ensemble Radiks“, bestehend aus den Schauspielern Svenja Otto und Philipp Bodner. Der ein oder andere unter den Schülerinnen und Schülern hat noch nie eine Theateraufführung besucht. Entsprechend groß ist die Vorfreude unter den Zuschauern.

„Wir waren mal Freunde“ handelt von dem 16-jährigen Schüler Joscha, der einen Obdachlosen aus dem brennenden Rohbau eines Asylheimes rettet. Wird Joscha zunächst für seine mutige Tat gefeiert, gerät er jedoch bald unter Verdacht selbst den Brand gelegt zu haben. Von seinen Mitschülern erfährt er in dieser Situation sowohl Zuspruch als auch Ablehnung. Parallel dazu muss er gemeinsam mit seiner ungeliebten Mitschülerin Melek ein Projekt zum Thema „Zukunft“ ausarbeiten. Dabei wächst aus anfänglicher Abneigung allmählich Vertrauen, Verständnis und Zuneigung.

Das Stück ist eine Eigenproduktion des „Ensemble Radiks“ und spricht Themen wie Fremdenfeindlichkeit, Toleranz und Freundschaft auf eine Weise an, die „nah bei den Schülern“ ist. Im besten Falle werden diese emotional „mitgenommen“ und zum Nach- vielleicht auch zum Umdenken angeregt. Und dieser Plan gelingt eindrucksvoll. Während der ca. 70-minütigen Aufführung zeigen sich die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der Spielfreude der beiden Schauspieler. Gespannt lauschen sie dem Geschehen auf der Bühne. Otto und Bodner fesseln die Jugendlichen nicht nur durch ihr schauspielerisches Talent, sondern auch mit Witz, einer jugendgerechten Sprache und einer passenden musikalischen Untermalung. Durch Konfrontation und direkte Ansprache gelingt es die jungen Theaterbesucher gleichsam in das Bühnengeschehen einzubeziehen und sie auf dies Weise für die angesprochenen Themen zu sensibilisieren. Dies zeigt sich nicht zuletzt durch eine sprichwörtliche Sprachlosigkeit bei provokativen Szenen, aber auch in den regen Diskussionen im Anschluss an das Stück. Jasmin Wirth, Schulsozialarbeiterin an der BBS, und Koordinatorin des Projekts ist sichtlich erfreut über die Resonanz der Aufführung: „Das Projekt ist mir sehr wichtig, da es aktuelle Themen anspricht, die unsere Schüler im Alltag und in ihrer Lebenswelt beschäftigen. Viele Schüler haben bereits am eigenen Leib Phänomene wie Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung erlebt“.

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Heiner Kuhlmann:
Ist der Vorname des Täters bekannt? Danke.
juergen mueller:
Herr Schupp,wie kommen Sie darauf,dass man gerade Sie in einen direkten Vergleich mit den "Dosen-Politikern" gestellt habe?Seien Sie doch einfach nur froh,dass Ihr Konterfei nicht auf einer Dose war.Das hätte die Berechtigung zu einer Anzeige sein können.Meine Oma hat immer gesagt:"Getroffene Hunde bellen".Ich an Ihrer Stelle hätte mir nicht entgehen lassen,den ersten Ball zu werfen - nicht auf den Mann mit dem Schnorres,denn der ist ja tot. Machen sie doch lieber ernsthafte Politik,als diese anderen zu empfehlen und schauen sich einmal "Verstehen Sie Spaß" an.
Antje Schulz:
Der Kommentar von K. Schmidt muß richtig gestellt werden. Die AfD hatte bei der Kreistagswahl nicht rund 350.000 Wähler, sondern rund 350.000 Stimmen. Jeder Wähler konnte bei Kreistagswahl bis zu 50 Stimmen vergeben. Im Bundesdurchschnitt liegt die AfD momentan bei etwa 13 Prozent. Da sind 7,4 Prozent für die AfD bei der Kreistagswahl Mayen-Koblenz nunmal weiter unter Schnitt. Das heißt, daß die Wähler im Landkreis Mayen-Koblenz mit der Arbeit der AfD nicht besonders zufrieden sind, jedenfalls weit weniger als im Bundesdurchschnitt. Und das liegt auch an der schlechten Arbeit von Uwe Junge.
K. Schmidt:
Das Argument, alle Wahlen in der Konstitution sind vorher abgesprochen, soll deshalb nicht ziehen, weil auch die meisten anderen Beschlüsse vorher abgesprochen und somit nur noch abzunicken sind? Und Junge soll man einfach nicht ernst zunehmen? Als Vorsitzender der drittstärksten Landtagsfraktion? Leute, genau so hält man dieses politische Krankheitssymptom am Leben, genau so wird man die Afd nicht wieder los. Bekämpft sie doch endlich mit vernünftiger Politik, nicht mit solch dilettantischen Quengeleien. Selbst die 350.000 Wähler bei der Kreistagswahl hat die AfD sich nicht selbst gewonnen, sondern die haben die anderen Parteien verloren. Warum versucht denn keiner, die zurück zu gewinnen? Das lässt sich so auf alle Ebenen übertragen. Man kann es nicht verstehen.
Antje Schulz:
Uwe Junge ist kein ernst zu nehmender Politiker.
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