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BenefitZ – wir helfen Kindern e.V. spendet 1.000 Euro

Unterstützung für Tafel plus - Projekt „Balu und Du“

Unterstützung für
Tafel plus - Projekt „Balu und Du“

Die 1.000 Euro – so (von links) Lesley Anne Wagner, Sabine Auer und Nadja Popelka – geben Kindern Selbstvertrauen und helfen ihnen, eigene Begabungen zu entdecken. Foto: E.T. Müller

18.06.2018 - 10:17

Kreis Ahrweiler/Neuwied/Koblenz. Sabine Auer vom Verein BenefitZ – wir helfen Kindern e.V. überreichte dem Tafel plus-Projekt „Balu und Du“ im Kreis Ahrweiler 1.000 Euro. Bemerkenswert ist zum einen der hohe Betrag, bemerkenswert zum anderen, dass die neun Vereinsfrauen aus Neuwieder Stadtteilen diese Initiative im Nachbarkreis unterstützen.

Der Verein BenefitZ – wir helfen Kindern e.V. hilft seit seiner Gründung im Jahr 2015 überregional sowie im Großbereich Koblenz, Neuwied, Ahrweiler. Die zur Bereicherung des prächtigen Karnevalzuges von Heimbach-Weis erworbenen handwerklichen Fähigkeiten werden heute für bedürftige Kinder eingesetzt. So entstehen Taschen, Tischwäsche und Kissen in großer Zahl oder die Frauen fertigen Karten, Schmuck und Dekoartikel. Andere bringen ihre Fertigkeiten beim Kochen von Chutneys ein, kreieren leckere Liköre und spezielle Kräutersalze. Die handwerklichen Produkte verkaufen die Frauen auf regionalen Märkten, um Einzelfallhilfe zu leisten, fehlt etwa einer kinderreichen Familie eine Waschmaschine. Zudem unterstützt BenefitZ – wir helfen Kindern e.V. Initiativen wie das Frauenhaus oder, wie in diesem Fall, „Balu und Du“.

Das Tafel plus-Projekt „Balu und Du“ gibt Kindern im Kreis Ahrweiler Sicherheit, Zukunftsperspektive und Vertrauen. Der erwachsene „Balu“, wie der Bär im Dschungelbuch, zwischen 17 und 30 Jahre alt, begleitet ein Kind, „Mogli“, ein Jahr lang. Einmal pro Woche treffen sich beide zwei Stunden, besuchen z.B. einen Spielplatz, eine Eisdiele oder gehen ins Schwimmbad. Die Kinder freuen sich auf die Treffen und können sich entfalten, Neues erleben, Begabungen entdecken und Selbstvertrauen entwickeln.

Caritas-Mitarbeiterin Nadja Popelka und „Balu“ Lesley Anne Wagner bedankten sich herzlich bei Sabine Auer für die großartige Spende von 1.000 Euro. „Da auch die Tafel plus-Projekte unserer ökumenischen Tafel ganz ohne öffentliche Gelder arbeiten, sind wir für Ihre Spende sehr dankbar. Ohne Spenden würde es ‚Balu und Du‘ nicht geben“, so Nadja Popelka. „Balu“ Lesley Anne Wagner, die zurzeit in Bonn auf Lehramt studiert, ist gerne für ihren „Mogli“, ein zehnjähriges Mädchen, da. Vor allem die Pferde haben es dem kleinen Mädchen angetan. Lesley Anne Wagner: „Es ist bereichernd, ein ‚Balu‘ zu sein. Denn auch der kleine ‚Mogli‘ im Dschungelbuch ist pfiffig, sodass der große ‚Balu‘ durchaus von ihm profitiert. So ist es auch bei uns.“ Und da beeindruckt es „Balu“ Lesley Anne Wagner, welche Einstellung das Mädchen bereits mit 10 Jahren hat, wenn es um das Thema artgerechte Haltung von Pferden und Gewalt gegen Tiere geht. „Sie gibt mir viel“, so die junge Studentin, die mit ihrem „Mogli“ einmal ins Kino und ein anderes Mal zum Minigolfen geht. „Für solche Aktivitäten können wir Ihre Spende gut gebrauchen. Unsere ‚Moglis‘ haben was auf dem Kasten, müssen nur gefördert werden“, betont Nadja Popelka, die neben den zurzeit drei aktiven „Balus“ sechs weitere hinzugewonnen hat. Grundschulen oder pädagogische Fachkräfte schlagen die „Moglis“ vor, vorrangig Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahre, die zu Hause nicht genügend Ansprache finden, mangelndes Selbstvertrauen haben und sich innerlich zurückziehen.

„Balu und Du“ im Kreis Ahrweiler ist Teil eines bundesweiten Netzwerks des gemeinnützigen Vereins „Balu und Du e.V.“ mit Sitz in Osnabrück und einer Geschäftsstelle in Köln. Dieser kooperiert eng mit der Universität Osnabrück und dem Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln.

Wer Lust hat, dieses Projekt zu unterstützen oder Fragen, meldet sich bei:

Nadja Popelka

Caritasgeschäftsstelle Ahrweiler

Bahnhofstraße 5

53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Tel. 02641 / 75 98 60

Email: Popelka-N@caritas-ahrweiler.de

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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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