Verabschiedung von Schiedsmann

Verabschiedung von Schiedsmann

V.l.: Michaela Dauer, Gertrud Klein, Peter Wolff, Tobias Weingartz, Hermann Schlagheck und Petra Kalkbrenner.Foto: privat

18.11.2021 - 13:52

Heimerzheim. Am Mittwoch, den 10.11.2021 wurde der langjährige Schiedsmann Hermann Schlagheck aus Heimerzheim verabschiedet. Zugleich übergab Schlagheck seine Amtsgeschäfte an seinen Amtsnachfolger Peter Wolff.


Hermann Schlagheck wurde am 04.02.1997 zum stellvertretenden Schiedsmann für den Bezirk Swisttal II gewählt. Die Wahl wurde am 18.02.1997 durch das Amtsgerichts Rheinbach bestätigt. Die Vereidigung fand am 07.03.1997 statt. Am 11.09.2001 wurde Hermann Schlagheck zum Schiedsmann im Schiedsamtsbezirk Swisttal II gewählt. Die Wahl wurde am 05.10.2001 bestätigt. Wiederwahlen erfolgten am 05.09.2006, 05.10.2011 und 27.09.2016. Schlagheck war für den bis zum 31.10.2021 bestehenden Schiedsamtsbezirk Swisttal II mit den Gemeindeteilen Dünstekoven, Heimerzheim und Straßfeld zuständig. Seit der Niederlegung des Amtes durch den Schiedsmann für den Schiedsamtsbezirk Swisttal III mit den Gemeindeteilen Buschhoven, Miel und Morenhoven war er auch für diesen Bezirk zuständig.

Die Gemeinde Swisttal ist seit dem 01.11.2021 in nur noch zwei Schiedsamtsbezirke aufgeteilt. Für den Bezirk I mit den Gemeindeteilen Buschhoven, Essig, Ludendorf, Odendorf, Ollheim und Straßfeld ist Gertrud Klein, Escher Str. 42a, Swisttal-Ludendorf, zuständige Schiedsfrau. Für den Bezirk Swisttal II mit den Gemeindeteilen Dünstekoven, Heimerzheim, Miel und Morenhoven ist Peter Wolff, Höhenring 68, Swisttal-Heimerzheim, zuständiger Schiedsmann.

„Für Ihr langjähriges, ehrenamtliches Engagement danke ich Ihnen im Namen der Gemeinde Swisttal. Sie haben sich um den Rechtsfrieden der Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht. Diese komplexe Aufgabe haben sie mit Fingerspitzengefühl und großer Souveränität wahrgenommen“, sagte Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner. Das Amt des Schiedsmannes bietet Hilfe zur Beilegung von bürgerlich-rechtlichen Streitigkeiten und für Schlichtungsversuche in Strafsachen an. Die Schiedspersonen werden vom Rat der Gemeinde Swisttal auf die Dauer von fünf Jahren gewählt und anschließend vom Amtsgericht Rheinbach in ihrem Amt bestätigt. Für das Ehrenamt der Schiedsperson werden Menschen bestimmt, die aufgrund ihrer Persönlichkeit zur Streitschlichtung besonders befähigt sind.

Zwar ist der Gang zum Schiedsamt nicht immer zwingend erforderlich, er ist jedoch oft der einfachste und schnellste Weg, um eine Auseinandersetzung außergerichtlich zu lösen. So kann durch eine Vermittlung zwischen den beteiligten Parteien oft eine gütliche Einigung erreicht und somit der Friede wiederhergestellt werden. Für einige Sachverhalte ist dieses außergerichtliche Streitschlichtungsverfahren jedoch auch gesetzlich vorgeschrieben. Diese so genannte obligatorische Streitschlichtung ist in folgenden Fällen zwingend erforderlich:

• Streitigkeiten über Ansprüche wegen Verletzung der persönlichen Ehre, die nicht in Presse oder Rundfunk begangen worden sind

• Streitigkeiten über Ansprüche nach Absatz 3 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes

• Nachbarrechtliche Streitigkeiten

Erst wenn vergeblich versucht worden ist, eine Lösung durch das Schiedsamt zu finden, kann geklagt werden.

Pressemitteilung

Gemeinde Swisttal

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Achtung: Der Aufruf gilt ab heute, 20 Uhr!

ver.di ruft zum landesweiten Busfahrerstreik auf

Rheinland-Pfalz/Mainz. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Busfahrerinnen und Busfahrer des privaten Omnibusgewerbes Rheinland-Pfalz, am heutigen Mittwoch, den 19.01.2022, ab 20:00 Uhr aus dem laufenden Betrieb zum Streik auf. Das Ende ist noch nicht absehbar, heißt es am Mittwoch von ver.di Verhandlungsführer, Marko Bärschneider. mehr...

Der Lagerraum der Zeltlagergemeinschaft Ahrbrück wurde von der Flut völlig zerstört - die Hoffnung möchte man dennoch nicht verlieren

„Wir haben einen Totalverlust“

Ahrbrück. Eigentlich wäre der LKW mit den großen Zelten, der mobilen Küche, den Sitzbänken und Tischen am 14. Juli raus aus Ahrbrück in Richtung Eifel gewesen. Doch das traditionsreiche katholische Zeltlager wurde vom Leitungsteam abgesagt – Corona. So befand sich das ganze Hab und Gut in der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli an seinem angestammten Platz, dem Keller des Pfarrhauses in Ahrbrück. Keine 50 Meter von der Ahr entfernt. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare
Jutta Lingansch :
Wenn dies in einem Neubaugebiet geschehen ist, geh ich davon aus dass der Junge dort auch wohnt und meistens befinden sich dort auch Bolzplätze. Da würde ich mein Kind nicht jedesmal zum Spielen hinbegleiten. Und wenn das Kind in Begleitung unterwegs gewesen wäre, an der Hand der Mutter oder dem...
Gabriele Friedrich:
Welche Eltern lassen denn zwei 8-jährige Kinder alleine irgendwohin gehen? Es gibt keine Situation, in denen so junge Kinder sich helfen könnten. Es gibt auch keine schwarz-weißen Pinscher, allenfalls ein Mischling. Es war sicher weit und breit keiner da, der den KIndern helfen konnte ( oder wollte...
Gabriele Friedrich:
Wäre das auch bei Tempo 30 so gewesen? Es wird Zeit, das man die Autos ausbremst. Mit Kindern und auch mit alten Leuten, die einfach über die Straße laufen, hat man zu rechnen. Das weiss ich schon seit ich laufen kann. Erziehung -Disziplin und Vorsicht. Dem "jungen Mann" wünsche ich das er wieder gesund...
Wolfgang Hellenbrandt4:
Ein sehr emotionaler Leserbrief. Kann ich alles mitfühlen. Meine Tochter hat selbst 1999 auf der Insel Abi gemacht. Was ist nun passiert? Ein Vertrag wird zwischen zwei Parteien geschlossen. Es ist doch jedem klar, dass nur geschriebene und festgelegte Inhalte juristisch Bestand haben. Offensichtlich...
Susanne Krusi-Bischoff :
Sehr schöner Artikel der vielen aus dem Herzen spricht. Es wäre schön den Schwarz auf Weiß auf Papier zu lesen und nicht nur online!Danke Emely für die schönen Worte!...
SA:
Ein unfassbar toller Beitrag, der unter die Haut geht!!! Danke!!! Sollte viel weiter verbreitet werden!!! Und ja, gehen wir mal davon aus, dass dem Träger sehr wohl bewusst ist was er anrichtet. Das alle Lösungen sukzessiv abgelehnt wurden, und die Situation bewusst in eine Sackkasse gesteuert wurde,...
Service