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Markus Schmitt ist neuer Vorsitzender der MY-Gemeinschaft

„Wir sitzen alle in einem Boot“

17.05.2018 - 15:49

Mayen. In der MY-Gemeinschaft haben sich viele Mayener Einzelhändler sowie Kreditinstitute, Freiberufler, Unternehmen der Sozialwirtschaft und nicht zuletzt namhafte Industriebetriebe zusammengeschlossen mit dem Ziel, die Einkaufsstadt Mayen zu fördern, aufzuwerten und attraktiv zu gestalten, um damit vor allem den Wirtschaftsstandort zu stärken. Die „MY-Gemeinschaft e.V.“ strebt dazu eine enge Zusammenarbeit mit allen an, deren Ziele identisch sind.

Die Gemeinschaft will das mit der Durchführung und Förderung von Maßnahmen, die das Image fördern, sowie mit Werbekonzepten und Veranstaltungen erreichen. Zahlreiche vielfach lieb gewonnene Veranstaltungen und Aktionen in der Stadt gehen inzwischen auf die Initiative der Gemeinschaft zurück.

Am vergangenen Dienstag hatte die Gemeinschaft nun wieder zur Mitgliederversammlung geladen, die turnusmäßig im zweijährigen Rhythmus stattfindet und auch stets den Vorstand neu wählen muss.

Nach der Eröffnung und Begrüßung bat der Vorsitzende Dr. Wolfgang Schlags die Anwesenden, sich zum ehrenden Gedenken an den am 13. Juni des vergangenen Jahres verstorbenen Ulrich Küster von den Plätzen zu erheben. Ulrich Küster leistete 30 Jahre Vorstandsarbeit für die Gemeinschaft - sechs davon als Vorsitzender. Als letztes großes Geschenk an die Stadt, die ihm immer sehr am Herzen gelegen hat, kündigte Ulrich Küster just beim altersbedingten Verzicht auf eine weitere Kandidatur zum Vorsitzenden vor vier Jahren an, Mayen werde wieder einen Weihnachtsmarkt bekommen. Gerne erinnern sich viele an den Start des neuen Weihnachtsmarktes in der Adventszeit des Jahres 2015 und wie Küster sowie mit ihm die MY-Gemeinschaft damit Wort gehalten haben.


Einiges in die Wege geleitet


Den bekannten Regularien von Vereinen folgend, berichtete Vorsitzender Dr. Wolfgang Schlags zunächst über die Aktivitäten des Vorstandes in der abgelaufenen Amtszeit. Einen breiten Raum nahm dabei der Weihnachtsmarkt ein mit den bewährten Partnern und den inzwischen durchgeführten Verbesserungen. 49 Sponsoren hatten dazu im vergangenen Jahr rund 27.000 Euro an Spenden beigetragen. Die mittlerweile gemeinsam mit der Stadt und der Gruppe HalbNeun veranstalteten sechs Business-Lounges mit jeweils attraktiven Themen waren unter dem Titel „Kamingespräche“ in lockerer Atmosphäre zwischen der Geschäftswelt, der Politik und der Stadtverwaltung eine Anregung des Standortmarketingkonzeptes.

Auch in Sachen „Digitalisierung“ wurde einiges in die Wege geleitet, die richtige Gesamtstrategie steht allerdings noch aus. Leider behindert ein fehlerhafter Gesetzestext die sofort mögliche Umsetzung zweier LEAPs in der Stadt. Stellungnahmen der Gemeinschaft zu verschiedenen wichtigen Themen wurden abgegeben. Ein Citymanager in Vollzeit ist seit Oktober 2016 aktiv. Das nächste Kinderfest in der Marktstraße, der Burgfestspielabend der Gemeinschaft am 26. Juni sowie die erfolgte Rezertifizierung Mayens als Q-Stadt waren ebenso Stichpunkte, die der Vorsitzende in seinem Bericht ansprach wie auch die Autoschau der Profis, das Festival der Magier und Hexen und die verkaufsoffenen Sonntage.

Die Facebook-Seite „I love Mayen“ hat jetzt 1.800 Follower. Das erste „Foodtruck und Craftbeer-Festival“ soll für 2019 initiiert werden. Bei Erfolg könnte dieses Event regelmäßig etabliert werden. Weitere künftige Ziele wurden zusammengetragen und sollen intensiv angestrebt werden. Dazu gehören unter anderem die Vereinheitlichung der Samstagsöffnungszeiten oder die weitere Mitgliederwerbung.

Nach seinem Bericht bedankte sich Dr. Schlags für die gute Zusammenarbeit im Vorstand und die hohe Einsatzbereitschaft zur aktiven Mitarbeit jedes Einzelnen. Seine Ankündigung, nicht erneut für den Vorsitz der Gemeinschaft zur Verfügung zu stehen, wurde ohne große Verwunderung von den Anwesenden aufgenommen. Dr. Schlags begründete seinen Schritt mit dem nötigen Einsatz in der eigenen Firma sowie neuen Ideen und Impulsen durch den Wechsel, wobei er nicht gleichzeitig aus dem Vorstand ausscheiden wolle und seinen bisherigen Stellvertreter Markus Schmitt als neuen Vorsitzenden ins Gespräch brachte.

Den Jahresbericht des Vorstandes vervollständigte Schatzmeister Hans-Paul Hiebel mit den Ergebnissen der abgelaufenen beiden Rechnungsjahre. Danach gab es Stand Jahresende 101 Mitglieder und der Kassenbestand belief sich Nettozahlen zufolge auf rund 56.300 Euro, wobei noch Zahlungen zum Weihnachtsmarkt in Höhe von etwa 29.500 Euro ausstanden. Die Einnahmen 2017 beliefen sich auf ca. 120 Tsd. Euro und die Ausgaben auf rund 102 Tsd. Euro, die auch in die Ausgabeplanung 2018 übernommen wurden. Nachdem die Kassenführung zu keinen Beanstandungen bei den Prüfern Jan Valentin und Uwe Hoffmann geführt hatte, war die beantragte Entlastung des Vorstands eine Selbstverständlichkeit.

Für die anstehenden Wahlen wurde als Versammlungsleiter der in diesen Dingen seit Jahren erfahrene „gemeinschaftseigene“ Jurist Ekkehard Raab gewählt. Er stellte zunächst 23 stimmberechtigte Mitglieder fest. Für das Amt des 1. Vorsitzenden wurde Markus Schmitt vorgeschlagen und einstimmig bei eigener Enthaltung gewählt.

Aus Gründen der Rechtssicherheit führte der Versammlungsleiter auch die weiteren Wahlen durch. Ebenso einstimmig bei eigener Enthaltung wurde Dr. Schlags zum stellvertretenden Vorsitzenden und Hans-Paul Hiebel erneut als Schatzmeister gewählt . Zum Schriftführer in Abwesenheit wurde Marco Pung gewählt. Geschlossen zu Beisitzern gewählt wurden Marion Beyl, Guido Braun, Peter Wilden, Martin Conrad, Dieter Klein, Rolf Schneider, Susanne Faßbender, Jürgen Nett und ebenfalls in Abwesenheit Erich Leicht. Die Kassenprüfer Jan Valentin und Uwe Hoffmann wurden für zwei weitere Jahre wiedergewählt.

Mit einem Bildgeschenk bedankte sich der frisch gewählte Vorsitzende Markus Schmitt bei seinem Vorgänger Dr. Wolfgang Schlags und freute sich auf weitere gute Zusammenarbeit. Die gut eineinhalbstündige Sitzung beschloss der neue Vorsitzende mit der Erinnerung an alle Teilnehmer, dass alle in einem, dem Boot Mayen sitzen. „Nur gemeinsam sind wir stark“ so Markus Schmitt abschließend. WE

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juergen mueller:
Na und. soll die Fähe Spargel fressen? Deutschland, ein Land der Dichter u. Denker (wäre wünschenswert) u.ein Meister in der Vergabe von Titeln. Großkarnivorenbeauftragter (Karnivoren, so werden FLEISCHFRESSER - wie z.B. der Wolf bezeichnet). Was für ein Titel. Ohne seine (sogar genetische) Probeentnahme vom Kadaver des Reh`s wäre eine Laboranalyse vielleicht nicht möglich gewesen u. man hätte den bösen Wolf nicht als Wiederholungstäter ausfindig machen können. Denn das ist wichtig für die Analyse, dass er bzw. sie im gleichen Gebiet gerissen hat, was ja auch gleich auf sein Bleiben schließen lässt, was CDU-RÜDDEL gleich in seiner Beurteilung der Wolfslage bestärkt:"Gefährdungsstufe für Zweibeiner - Der/Die muss weg", denn das reicht schon aus, um von einem/r "auffälligen" Wolf/Wölfin auszugehen. Es kann auch nicht sein, dass u.U. jeden Monat ein Wild gerissen wird - März u.April hatten wir ja schon. Der erwünschte Informationsaustausch (wäre er denn immer so) kommt also in Gang.

„Ich werde nicht schweigen“

juergen mueller:
Herr Kirsch,Danke für Ihren Artikel u.Ihre Zivilcourage,die in unserer Gesellschaft nicht (mehr) selbstverständlich ist. Vielmehr werden solche Aktionen von der Bevölkerung nicht als problematisch angesehen,ebenso wie die Verkennung der Tatsache,dass aus vielerlei Gründen solche Aktionen (neben vielen anderen) eine Generation anspricht,die von Frust, Unlust, Arbeits-,/Perspektiv- u.Respektlosigkeit geprägt ist,was sich in sinn- u.intelligenzlosen Aktionen widerspiegelt bis hin zur Gewaltbereitschaft.Alles schon dagewesen.Darüber zu spekulieren,ob dies eine False Flag = Falsche Flagge-Aktion (wir sind immer noch in DEUTSCHLAND) irgendeines rechtspopulistischen Haufens war oder nicht,ist scheißegal.Tatsache ist,dass solche Vorfälle unterschätzt werden,von Zivilcourage (was ist das?) ganz zu schweigen.Lieber wegsehen,weghören,vielleicht aber doch tatenlos zusehen,den Gaffer spielen,Handyfotos machen oder sich in klas(sichen),spekulativen Äusserungen ergehen.RECHTS ist GEFÄHRLICH.

Die Stadt grün „gebombt“

juergen mueller:
Damit es jeder versteht - mit FAIR-TRADE ist "Fairer Handel" gemeint.Wir leben hier in Deutschland,deutsch ist unsere Muttersprache.Warum muss man sich meist nicht verstehend (vor allem ältere Menschen) zusehends immer mehr mit Bezeichnungen auf "englisch" abgeben?Hört sich vielleicht COOL an (viele fühlen sich dann auch so,obwohl sie nichts verstehen),ist aber trotzdem FUCK u.ich finde damit auch UNCOOL.In englischsprachigen Ländern käme niemand auf die Idee die eigene Sprache mit deutschem Vokabular zu versauen. Heute benötigt man schon zum alltäglichen Gebrauch ein Wörterbuch (beherrscht man Denglisch nicht).Bevor man also zum nächsten Info-Stand einlädt,erst einmal sich der deutschen Sprache erinnern,zumindest aber zu einem Übersetzen bereit sein.Und was heisst überhaupt grün bomben?Nur weil das Thema Insekten/Bienensterben aktuell ist u.man den Kahlschlag jahrzehntelang wissentlich übersehen u.nichts getan hat?Das ist sowas von UNCOOL.
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