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3. Bendorfer CRAFT-Festival 2019

Autokult, Street-Art und verkaufsoffener Sonntag

Eine Erfolgsveranstaltung geht in die dritte Runde

Autokult, Street-Art und verkaufsoffener Sonntag

Organisatoren und Mitwirkende bei der Programmvorstellung des 3. CRAFT-Festivals am 5. und 6. Oktober 2019 in Bendorf. Fotos: GM

19.09.2019 - 15:28

Bendorf. Aller guten Dinge sind drei, sagt man. Aber nach den Worten von Sabine Schmidt, der Initiatorin des Festivals, sollen nach den großen Erfolgen in den vergangenen Jahren noch viele weitere CRAFT-Tage folgen, sofern von den Teilnehmern wieder ein positives Feedback eingeht. Dies bestätigt auch Werner Prümm, der Fachbereichsleiter der Abteilung Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Kultur bei der Stadtverwaltung Bendorf: „Wir stellen natürlich unsere Veranstaltungen immer wieder auf den Prüfstand. Wir haben hier ein frisches und junges Konzept. Ich denke, die interessante Mischung aus CRAFT-Bier, Street-Food, Straßenmusik und zusätzlichen Überraschungen in Bendorf ist relativ einmalig und auch sehr interessant für verschiedene Altersgruppen sowie ganze Familien, nicht nur für Bendorf, sondern ebenfalls im weiteren Einzugsgebiet.“

Auf dem Bendorfer Kirchplatz kommt also am 5. und 6. Oktober zum dritten Mal zusammen, was zusammengehört: CRAFT-Beer, CRAFT-Food und CRAFT-Music. Die 2. Beigeordnete Loni Wellert, Vertreter der Stadtverwaltung Bendorf, der Werbegemeinschaft Blickpunkt Bendorf, der Fuchs Konzeptfabrik, der Firma Thon Tech sowie Mitveranstalter haben der Presse im Restaurant Chicago am Kirchplatz in Bendorf schon einmal das geplante Programm vorgestellt. So präsentieren sich in diesem Jahr wieder Top-Brauer aus der Craft-Beer-Szene - von der Bierfabrik bis zur Hausbrauerei - und bieten innovative Braukunst an. Wer kein Bier-Fan ist, kann ausgewählte Weine, Winzersekte und auch Gin-Variationen sowie fruchtige Bowlen in verschiedensten Geschmacksvariationen probieren. Natürlich darf auch das Coffee-Bike mit Kaffeespezialitäten aus aller Welt nicht fehlen. Kulinarische Geschmackserlebnisse der verschiedensten Food Trucks, bei denen sich alles um Kreativität und Natürlichkeit dreht, runden das vielseitige Angebot ab.


Straßenmusikerwettbewerb am Samstag


Neben Bier und verschiedenen Köstlichkeiten wird es auch handgemachte Musik in Form eines Straßenmusikwettbewerbs geben, der am Samstag, 5. Oktober, zwischen 15 und 18 Uhr stattfindet. Die Musiker bekommen einen Platz auf dem Kirchplatz zugewiesen und präsentieren sich dem Publikum mit ihrer Musik, das Publikum entscheidet über die Sieger! An jedem Getränkestand bekommen die Besucher beim Kauf eines Getränkes einen Chip, den sie ihrem Lieblingsmusiker in den Hut werfen können. Die drei Musiker/Bands mit den meisten Chips werden um 19.30 Uhr auf der Bühne mit Geld- und Sachpreisen prämiert. Danach gibt es ein Konzert mit der überregional bekannten Band „Blues Express“ bis in den späten Samstagabend.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr mit einem Frühschoppen auf dem Kirchplatz. Ab 12.30 Uhr wird das gemütliche Treiben durch den Musikzug Bendorf musikalisch untermalt. Die Coverband BLAAAST schickt ab 15 Uhr alle Musikliebhaber und Tanzfreudigen auf eine Epochen-Zeitreise in der Blues, Funk-, Soul- und Jazz-Geschichte.

Neben dem verkaufsoffenen Sonntag des Bendorfer Einzelhandels von 13 bis 18 Uhr dreht sich in der Innenstadt im Bereich mittlere Hauptstraße/mittlere Bachstraße alles um STREET ART. Dort gibt es nicht nur ganz viel Kunst, die Besucher können auch auf der gesperrten mittleren Hauptstraße dem Autokult frönen. Eine Automobile-Schau, die wunderbar vielseitig daherkommt, lässt Fan-Herzen höherschlagen. Selten gibt es so viele Raritäten auf einmal zu sehen. Z.B. einen Salmson, Baujahr 1924, eines der ältesten Automobile, die es in Europa gibt. Einen überaus schicken Buick, Roadster (Sport Cabriolet), Baujahr 1931, von dem laut Buick Club of America nur noch drei Exemplare weltweit existieren. Außerdem ausgestellt werden schnittige Ami-Schlitten und natürlich darf auch ein Elektroauto der neuesten Generation nicht fehlen. Passend zum Elektrohype können sich die Besucher auf einem Parcours mit Elektro-Rollern versuchen. Überaus witzig kommt der Tiki-Van daher, der neben dem Autokult noch ein bisschen Strandfeeling auf die Hauptstraße zaubert.


Street Art am Sonntag


Ebenfalls werden die Besucher des Festivals in leerstehende Geschäftsräume als umfunktionierte Galerien eingeladen, um sich von der dort präsentierten Kunst begeistern zu lassen. Von klassischer Malerei über Dot-Work und Graffiti bis hin zu Portrait-Sprüherei, digitaler Kunst und Fotografie ist für jeden etwas dabei. Künstler aus Koblenz und Umgebung sowie aus weiten Teilen von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen sind vertreten und machen das STREET ART Event für alle Besucher zu einem besonderen Erlebnis. Das urbane Kunstprogramm wird von „Objektgestaltung Citerart“ unter der Leitung von Steffen Tschuk in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsförderungsbüro der Stadtverwaltung Bendorf organisiert.

Kunstunterricht auf besondere Weise: Die 11-er Grundstufe des Wilhelm Remy Gymnasiums Bendorf unter Leitung von Marita Haubrich wird sich unter dem Motto „Autokult“ mit Sprühkunst an einem Schrottauto austoben. Aus grau wird bunt bei der Straßenmalerei für Kids. Der Outdoor-Malspaß wird geleitet von Mario Geldner (Illustrator, Graffitikünstler) und erfordert nicht nur vollen Körpereinsatz, sondern auch Kreativität und Fantasie. Und so wird das Schulgässchen vor Buntheit nur so strotzen…aber leider nur bis die nächsten Regen kommt.

Rund um Bendorf stehen ausreichend kostenfreie Parkplätze zur Verfügung. Bleibt zu wünschen, dass wie in den vergangenen zwei Jahren das Wetter mitspielt. Dann steht einem weiteren Erfolg dieser interessanten Veranstaltung nichts mehr im Wege.

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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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