Die Stadtverwaltung informiert:

Bürgermeister weist Vorwürfe der CDU-Fraktion entschieden zurück

11.08.2020 - 08:09

Sinzig. Die CDU-Fraktion sieht die Planung der Kirmes als Alleingang des Bürgermeisters. Richtig ist hingegen, dass sowohl die Beigeordneten als auch der Ältestenrat und somit alle Fraktionsvorsitzenden beteiligt worden sind. Es wurde - auch im Nachgang der Sitzungen - keinerlei Kritik an der Planung der Kirmes geäußert wurde. „Deshalb überrascht mich nun diese Stellungnahme der CDU-Fraktion“, so Geron. „Gerne wird dem kurzfristig geäußerten Wunsch nach weiterer Mitwirkung Rechnung getragen.“

Bei der Kirmes handelt es sich um ein Fest, welches seit 1241 gefeiert wird und auf die Weihe der Kirche St. Peter zurückgeht. Kirmes kommt von Kirche und Messe. Beim Wegfall von Alkoholausschank, Feuerwerk und Fassanstich nicht mehr von Kirmes, sondern von einem Freizeitpark zu reden, wird der Sinziger Kirmes und ihrer Bedeutung nicht gerecht.

Das umfangreiche Hygienekonzept ist in Abstimmung mit dem Land Rheinland-Pfalz und dem Gesundheitsamt erarbeitet worden. Aktuelle Entwicklungen werden, wie bereits in einer früheren Pressemitteilung der Stadt kommuniziert, laufend im Hinblick auf die geplante Veranstaltung ausgewertet. Die Verwaltung arbeitet mit Hochdruck an Themen wie der Entwicklung von mehreren neuen Wohngebieten und einem Gewerbegebiet. Dies ist allen politisch Interessierten bekannt und der Tagesordnung der Gremiensitzungen sowie den dort gefassten Beschlüssen ohne weiteres zu entnehmen. Kein Investor muss auf Gesprächstermine warten. Einzig bei der Beplanung der Jahnwiese ist das durch intensive bürgerschaftliche Mitwirkung entworfene Stadtentwicklungskonzept (ISEK) sowie die unmittelbar bevorstehende Beratung des Schulwegekonzepts abzuwarten. Darüber wurden interessierte Projektentwickler informiert. Das ISEK liegt seit Anfang 2020 der ADD zur Prüfung vor.

„Sinzigs Zukunft wird maßgeblich durch dieses Konzept geprägt, so dass ich auch gerne während meines Urlaubs persönlich in Koblenz mit den Verantwortlichen das weitere Vorgehen abgestimmt habe“, so Geron. Der Kanal an der Panzerstraße und die Herstellung von Parkplätzen am Rhein ist für Bürgermeister Geron ein wichtiges Anliegen. Sämtliche Förderanträge wurden leider, wie in den Gremien mitgeteilt, negativ beschieden. Und für die umfängliche Sanierung hat der Stadtrat keine Mittel in den Haushalt 2020 eingestellt. „Ich freue mich, wenn die CDU-Fraktion in den anstehenden Haushaltsberatungen eines meiner zentralen Wahlkampfthemen unterstützt und damit die entsprechenden Mittel zur Sanierung des Kanals im Trifter Weg für das Jahr 2021 bereitgestellt werden können“, so Bürgermeister Geron.

Versäumt wurde in der Pressemitteilung darauf hinzuweisen, dass der geplante Naturerkundungspfad an der Ahr ganz im Zeichen der Barrierefreiheit stand.

„Mobilitätsbeschränkte Personen hätten die Natur auf einzigartige Weise erleben können.

Nach wie vor bedaure ich die Absage einer Förderung sehr“, so Geron. Für den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses liegt die Baugenehmigung vor. Jedoch wird hier planmäßig erst im Frühjahr 2021 mit dem Bau begonnen, denn aufgrund des Vergaberechts werden erst umfangreiche Ausschreibungen vorbereitet. „Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und kann als bekannt unterstellt werden. Deshalb ist die Pressemitteilung auch im Hinblick auf dieses Projekt nicht nachvollziehbar“, merkt Bürgermeister Geron an.

Für die Zukunft wünscht sich der Bürgermeister mehr Sachlichkeit, denn „nur gemeinsam können wir die begonnenen Projekte auch zügig umsetzen“.

Pressemitteilung der Stadt Sinzig

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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