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SPD Mayen nominierte ihren Vorsitzenden Dirk Meid mit klarem Votum für das Amt des Oberbürgermeisters

Dirk Meid will Mayener Oberbürgermeister werden

03.12.2019 - 16:52

Mayen. Wie doch die Zeit vergeht. Am 9. September 2012 gewann Wolfgang Treis die seinerzeit nötige Stichwahl um den Posten des Mayener Oberbürgermeisters und wurde am 5. November als erster rheinland-pfälzischer Oberbürgermeister von Bündnis 90/Die Grünen in seine achtjährige Amtszeit eingeführt. Im kommenden Jahr stehen daher Neuwahlen an, auf die sich die örtlichen Parteien seit geraumer Zeit vorbereiten. Am vergangenen Donnerstag stand bei der turnusmäßigen Mitgliederversammlung der Mayener SPD neben Ehrungen verdienter Mitglieder und der Neuwahl des Vorstandes auch der seltene Tagesordnungspunkt „Wahl des/der Kandidaten/in für die Oberbürgermeister-Wahlen 2020“ auf der Agenda.

Helmut Sondermann berichtete als Fraktionsvorsitzender der Stadtratsfraktion und als stellvertretender Vorsitzender der Mayener SPD von einem jeweils einstimmigen Ergebnis der Fraktion sowie dem Vorstand und schlug der Versammlung daher vor, den Vorsitzenden Dirk Meid für das Amt des Oberbürgermeisters zu nominieren. „Dirk ist sehr integer und in hohem Maße integrativ“ so Sondermann.


Zur Person


Dirk Meid wurde 1969 in Mendig geboren, wuchs in Rieden auf und ist seit 16 Jahren glücklich verheiratet. Seit 1992 wohnt er in Mayen, das ihm längst zur Heimatstadt geworden ist, besuchte hier auch schon ab 1979 das Megina Gymnasium. 1988 begann er bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz eine Ausbildung in der gehobenen Beamtenlaufbahn und wechselte 1993 in die Stadtverwaltung Mayen. In diesem Jahr trat er auch in die SPD ein und arbeitet seither in vielen, auch städtischen Gremien mit. Auf eigenen Wunsch wechselte er 1999 zu einem international tätigen Mayener Handelsunternehmen, in dem er nun seit vielen Jahren Handlungsbevollmächtigter ist und mitverantwortlich für Ein- und Verkauf. Seit 2015 ist Dirk Meid Vorsitzender der Mayener SPD und sitzt seit 2019 für sie im Stadtrat. Er ist Mitglied in zahlreichen Mayener Vereinen und dort teilweise auch aktiv. In seiner Freizeit liest er gerne ausgiebig und liebt die Natur unserer Region.


politisch etwas bewegen


In seiner Bewerbungsrede betonte Dirk Meid, er wolle seit der Wahl vor vier Jahren zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins für Mayen etwas politisch bewegen, beispielsweise zur nachhaltigen Stadtentwicklung, zu ausreichendem und bezahlbarem Wohnen oder Förderung der Wirtschaft und Stärkung der Stadtteile. Ziel dazu war schon damals das Stadtratsmandat, das er bei der Kommunalwahl im Mai errang und keinesfalls habe er seinerzeit an eine Kandidatur für die Wahl zum Oberbürgermeister gedacht. Irgendwann stand die Frage jedoch im Raum. „Und je länger ich darüber nachdachte, umso mehr hatte ich das Gefühl: Das willst du machen! Da kannst du etwas bewegen und Dinge zum Positiven verändern, wie es dir als Vorsitzender oder Stadtratsmitglied nicht möglich wäre.“

Rhetorisch fragte der Kandidat auch nach den richtigen Voraussetzungen für die Aufgabe. Besonders erfreut hat ihn dabei, dass er neben der allgemeinen Zustimmung aus seiner Partei auch viel Zuspruch erhalten hat beispielsweise auf den Neujahrsempfängen von Menschen, die er nicht unbedingt der Gruppe der SPD-Wähler zuordnen würde. „Mich hat gefreut, wenn man sagte, dass ich sehr sachlich sei – auch bei Kritik – und ich so rede, dass die Menschen es verstehen und man mir glaubt, was ich sage.“

Dirk Meid hat „Beamter gelernt“ in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz und später in der Mayener Stadtverwaltung gearbeitet. 1999 wechselte er in die freie Wirtschaft, trotz seines sicheren Beamtenjobs. Er kennt also beide Seiten und fühlt sich deshalb in Arbeitskluft, Anzug und einmal jährlich sogar dem Smoking gleichermaßen wohl.


„Ich will allen Fraktionen des Rates ein guter Partner sein“



ein guter Partner sein“


„Die Rolle des OB ist mir bewusst“, so Meid. Der ist zum einen oberster Repräsentant der Stadt und gleichzeitig Chef der Verwaltung, der die Beschlüsse des Rates ausführen muss. Natürlich muss ein OB auch Vorschläge machen und Ideen entwickeln, für die es Mehrheiten braucht.

„Für diese Mehrheiten will ich werben“, so Meid, „und will allen Fraktionen des Rates ein guter Partner sein.“ Weil er selbst einmal Mitarbeiter war, weiß er auch, wie wichtig motivierte und engagierte Mitarbeiter sind. „Ich will den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch ein guter Chef sein“ versichert er.

Neben der Politik ist Dirk Meid in vielen Vereinen Mitglied, vielfach aktiv. Seine erworbene Mischung aus Lebens- und Berufserfahrung will er in die Arbeit als OB einbringen, der sich vor allem in der Lebenswirklichkeit der zu vertretenden Menschen auskennen muss.

„Ich denke, das kann ich“, so Meid abschließend an die versammelten Mitglieder, „und wenn Ihr mir diese Aufgabe ebenfalls zutraut, dann bitte ich Euch heute um Euer Votum bei der Nominierung, um Euer Vertrauen und Eure Unterstützung bis zur Wahl im kommenden Jahr.“ Und dieses Vertrauen hatte die Versammlung in ihren Vorsitzenden. Von 43 Stimmberechtigten gaben ihm 42 ihre Stimme für die OB-Kandidatur und später 41 zur Wiederwahl als Vorsitzender der Mayener SPD. Zu Stellvertretern wurden Martina Luig-Kaspari und Helmut Sondermann wiedergewählt, während die langjährige Stellvertreterin Doris Laux nicht erneut kandidierte.

„Ja, ich will die Wahl gewinnen – ja, ich nehme die Wahl an“, so Oberbürgermeisterkandidat Dirk Meid gegenüber Versammlungsleiter Stefan Wagner. Den Termin zur Wahl des Oberbürgermeisters wird der Stadtrat auf seiner Sitzung am 26. September festlegen. Die Bestätigung durch die Aufsichtsbehörde dürfte dann nur noch eine Formsache sein. WE

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Kommentare
Uwe Klasen:
Was machen eigentlich die Politikdarsteller und die sogenannten Aktivisten, wenn der aktuelle Klimawandel doch nicht menschengemacht ist? Die Beweislage dahingehend verdichtet sich zusehends!
Antje Schulz:
Wie wäre es, wenn die AfD Rheinland-Pfalz Herrn Bleck mal zu einem Kurs in Organisation, sowie Anstand und Benehmen schickt?
Stefan Knoll :
Angesichts der Tatsache, daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck seine Teilnahme an der Schulveranstaltung noch nicht einmal abgesagt hat, stellen sich folgende Fragen: 1. Hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck ein Organisationsproblem? 2. Hat es der AfD-Abgeordnete Bleck nicht nötig eine Veranstaltung in einer Schule zu besuchen? 3. Hat der AfD-Abgeordnete Bleck keine Lust auf eine Schulveranstaltung wie "70 Jahre Grundgesetz"?
Patrick Baum:
Die AfD Rheinland-Pfalz blamiert sich nahezu täglich aufs Neue. Daß der AfD-Bundestagsabgeordnete Andreas Bleck aus Altenkirchen die Veranstaltung in der Schule noch nicht einmal abgesagt hat, ist ein No-Go. Und dieser Herr Bleck wollte einmal Lehrer werden. Nach fast 20 Semestern Lehramtsstudium hat Herr Bleck die Universität ohne Abschluß verlassen. Zudem hätte Blecks Mitarbeiter Jan Strohe aus Nordhofen bei Selters die Veranstaltung absagen können. Strohe ist Kreisvorsitzender der AfD Westerwald und hat enge Kontakte zum extrem rechten Justin Cedric Salka aus Hachenburg.
Uwe Klasen:
Wenn Physik auf Wunschdenken trifft, gewinnt die Realität. So haben die Stromnetzbetreiber aus Deutschland, Österreich, Tschechien und der Schweiz bekannt gegeben, dass sie ab 2021 den Ladestrom an privaten Ladestationen beschränken (möchten), damit es zu Spitzenzeiten nicht zur Überlastung der Verteilernetze kommt.
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