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Kindergarten „Regenbogen“ in Buschhoven feierte 45. Geburtstag

Große Party mit Musik und Tanz

13.06.2018 - 15:30

Buschhoven. Der Regenbogen-Kindergarten in Buschhoven feierte seinen 45. Geburtstag, die Kinder beschenken dabei ihre Besucher mit einem abwechslungsreichen Programm aus Tanz, Gesang und Spiel. Denn zum fröhlichen Sommerfest hatten die auf vier Gruppen verteilten 73 Kinder jede Menge Tänze und Lieder einstudiert, die sie ihren zahlreich gekommenen Familienmitgliedern vorführten.

Mit Liedern wie „Brüderchen, komm tanz mit mir“ oder „Hetty, die Henne“, einem Dinosaurierlied und einem Schmetterlingslied zeigten die Kinder jede Menge sängerisches und tänzerisches Talent. Nach den mit tosendem Beifall belohnten Aufführungen stürmten alle nach draußen auf das Außengelände des Kindergartens, wo zahlreiche Spiele und sonstigen Aktivitäten auf Mitwirkende warteten.

Sehr beliebt war dabei das Entenangeln, aber auch beim Sackhüpfen stellten Kinder und Väter ihre Fähigkeiten unter Beweis. Die Süßigkeiten als Belohnung wurden gern angenommen, manche erhielten sogar kleine Orden für ihre besonderen Leistungen. Bei einer großen Tombola gab es zahlreiche Preise zu gewinnen, die überwiegend von heimischen Betrieben und Eltern gespendet worden waren.

Der Regenbogen-Kindergarten wurde 1973 als Elterninitiative in Swisttal-Buschhoven gegründet, das Einzugsgebiet umfasst die Ortschaften Buschhoven und Hohn. Der Kindergarten ist eine Tageseinrichtung und hat Platz für 73 Kinder im Alter von einem Jahr bis sechs Jahre. Damals war die Stadt Bonn als Regierungssitz kräftig gewachsen, die Ministerien wurden ausgebaut und viele der neuen Mitarbeiter zogen mit ihren Familien in das Umland - auch nach Buschhoven. Doch viele Ortschaften waren auf den Ansturm nicht vorbereitet, fast überall fehlte es an Kindergartenplätzen für die neu hinzukommenden Kinder aus jungen Beamten-Familien. Die Gemeinde Swisttal hatte damals festgelegt, in absehbarer Zeit keine neuen Kindergärten zu planen. So war Eigeninitiative der Eltern gefragt, weshalb eine Reihe von engagierten Buschhovenern im Frühjahr 1973 die erste Kindergarten-Elterninitiative im ganzen Rhein-Sieg-Kreis aus der Taufe hob. Zwar sahen sich die Gründungsmitglieder einer Reihe verwaltungstechnischer und vor allem finanzieller Hürden gegenüber, aber letztlich gelang der Kraftakt mit vereinigten Kräften. Für rund 250.000 Euro wurde ein Gebäude aus Fertigteilen innerhalb von nur sechs Monaten Bauzeit errichtet, das Geld stammte zum Teil aus Mitteln von Bund, Land und Gemeinde, aber auch die Eltern steuerten eine große Summe an Spenden bei. Die katholische Kirchengemeinde stellte zudem das Grundstück Birkenweg im Wege der Erbpacht zur Verfügung.

Schon im November 1974 feierte der Regenbogen-Kindergarten seine Einweihung mit zwei Gruppen für anfänglich 60 Kinder. Aber schon im kommenden Frühjahr wurde Platz für eine dritte Gruppe geschaffen, 75 Kinder konnten nun den Kindergarten besuchen. Der große Notstand war damit überwunden, auch wenn es auf Jahre hinaus noch eine Warteliste gab.

Bis heute haben sich Generationen von Eltern im und für den Kindergarten engagiert, der bis heute als Elterninitiative geführt wird. Etwa 100 ehrenamtliche Vorstandsmitglieder führten in vier Jahrzehnten den Kindergarten durch Höhen und Tiefen, und das war nicht immer ein Zuckerschlecken. So standen vor etwa zehn Jahren dringende Sanierungsarbeiten an dem damals mehr als 30 Jahre alten Gebäude, das zugleich erweitert werden sollte, auf der Tagesordnung, eine wahre Herkulesaufgabe für den Vorstand. Gleichzeitig kamen aus Politik und Gesellschaft die Forderungen, U3-Plätze zu schaffen, beides wurde umgehend in Angriff genommen.

Heute stellt sich der Kindergarten als moderne Einrichtung dar, in dem der Nachwuchs aus Buschhoven und Hohn nach dem Motto „Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Kind“ auf das Leben vorbereitet werden: „Ohne Bäume, ohne Träume, ohne schöne Purzelbäume, ohne Wasser, Matsch und Dreck, hat die Kindheit keinen Zweck. Und im Kiga Regenbogen gibt’s all dies - echt ungelogen.“

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Kommentare
Uwe Klasen :
Wer, wie z.B. die Sozialverbände, zu den wirtschaftlichen Gewinnern dieser "Asylpolitik" gehört, kann schon nur aus Eigeninteresse diese Unterstützen. Da bedarf es keiner langen Begründung wie hier Kund getan!
juergen mueller:
Was heutzutage so alles eine Pressemitteilung wert ist. Da wird jemand, alkoholisiert, gleich zu etwas abgestempelt, was noch garnicht bewiesen ist und womöglich nur aus einer Alkohollaune heraus geschah. Sicherlich ein öffentliches Ärgernis und zugleich für die ausführende Hand auch lebensbedrohlich. Aber ein Aufreger? Finde ich nicht. Da regen sich wieder Zweibeiner über etwas auf, was sie mit Sicherheit, zwar nicht öffentlich (oder doch?), aber zumindest zuhause im stillen Kämmerlein oder einem sonstigen stillen Örtchen selbst schon einmal "gehändelt" haben. Da ging jemandem ganz einfach nur der TRIEB durch, was der TRIEBfahrzeugführer ja auch sofort erkannt hat, der ja sehr genau hingeschaut haben muss.
ROTMILAN:
Für alle, die nicht das geistige Niveau von EIKE e.V. und Herrn Uwe Klasen erreicht haben - soll heißen: Das Zusammenfallen von zwei/mehreren Ereignissen bedeutet noch keine Wechselbeziehung der Ereignisse und erst recht noch keine Ursache/Ursächlichkeit für ein bestimmtes Ereignis - eine bestimmte Erscheinung in der Natur. Herr Klasen leugnet den Klimawandel durch jedenfalls überwiegend menschliche Einflüsse auf dem geistigen Niveau von Scheinwissenschaftlichkeit. Was sich klug anhören soll, ist nicht zwangsläufig klug aus sich heraus. Die Analyse von Frau Dr. Etscheidt ist zutreffend. Wer dies in Zweifel zieht mit "Argumenten" der dargestellten "Güte" von Herrn Klasen, wird auch nicht in Zweifel ziehen, dass die Erde eine Scheibe sei.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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