Politik | 26.11.2020

FDP Stadtratsfraktion Bendorf

Luftreinigungsgeräte für Schulen

Günther Bomm, Christine Graef, Herbert Speyerer. Foto: privat

Bendorf. „Um die Gesundheitsgefahren durch Corona-Viren in der Grundschule zu minimieren, muss die Stadt als Schulträger darüber nachdenken, Luftreinigungsgeräte anzuschaffen“ fordert die FDP-Stadtratsfraktion in Bendorf. Im Gegensatz zum Landkreis, der sogenannte CO-2-Ampeln anschaffen wird, hält der Fraktionsvorsitzende Herbert Speyerer Geräte, die permanent die Luft im Klassenzimmer reinigen und die virenbelasteten Aerosole abfischen, für sinnvoller als Apparaturen, die lediglich anzeigen, wann der Raum zu lüften ist.

In einer aktuell eingebrachten Anfrage an den Bürgermeister haben die Bendorfer Freien Demokraten darauf hingewiesen, dass ein Physiker und Tüftler am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie ein einfaches aber effektives Luftreinigungsgerät entwickelt hat, das z.B. von der Stadt Mainz für 300 Klassenzimmer angeschafft werden soll. Es funktioniert wie eine Dunstabzugshaube in der Küche: Trichter fangen die warme aufsteigende Luft über den Schülern ein mitsamt der meisten ihrer ausgeatmeten Aerosole und den darin befindlichen Viren. Dann strömt die Luft in ein Zentralrohr, ehe sie von einem leise laufenden 20-Watt-Ventilator am Fenster nach draußen gepustet wird – so beschreibt die Wochenzeitung DER SPIEGEL dieses bundesweit gepriesene Werksstück. „Das Gerät ist einfach herzustellen“ betont Stadtverbandsvorsitzender Günther Bomm und er hat deshalb eine Bauanleitung der Anfrage beigefügt. „Der Kampf gegen Corona mit innovativen Ideen“ ist auch nach Auffassung des Fraktionsmitglieds Christine Graef, Mitglied im Ausschuss für Jugend und Sport, ein wichtiger Schritt zur Prävention, also zum Schutz von Schülern, Eltern und Lehrern.

Benachbarte Kommunen haben deshalb solche bzw. vergleichbare Geräte angeschafft oder deren Bestellung beschlossen, so z.B. die VG Weißenthurm und die VG Asbach. Mit diesen Geräten, so eine der dortigen Pressemitteilungen, wird das Übertragungsrisiko von Coronaviren in unzureichend belüfteten Räumen auf ein Minimum reduziert.

„Uns ist aber auch das Erfahrungswissen der Betroffenen wichtig“, ergänzt Herbert Speyerer, der auch Mitglied im Schulträgerausschuss des Landkreises Mayen-Koblenz ist, die Anfrage der Liberalen. Deshalb will man wissen, wie die Rektoren (bzw. die Rektorin) der drei Bendorfer Grundschulen diese Angelegenheit beurteilen. Letztlich geht die Anfrage auch auf die Frage ein, ob im laufenden Haushalt finanzielle Mittel hierfür eingesetzt werden können oder ob eine entsprechende Mittelanforderung für den Haushalt des kommenden Jahres notwendig ist.

Pressemitteilung

FDP-Stadtverband Bendorf

Günther Bomm, Christine Graef, Herbert Speyerer. Foto: privat

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Kommentare
26.11.202012:57 Uhr
Helmut Gelhardt

Das ist eine sehr gute Anregung! Aber warum bis "kommenden Jahres" warten. Die Tatbestandsvoraussetzungen für eine
überplanmäßige bzw. außerplanmäßige Ausgabe (= unvorhergesehen und unabweisbar) dürften gut begründbar sein!
Wenn nicht jetzt ! - wann dann ?

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