Bürgermeisterkandidat und CDU-Vertreter informieren über Verkehrssituation in Altendorf-Ersdorf

Mehr Sicherheit im Doppelort

Mehr Sicherheit im Doppelort

Auf Tour im Doppelort (v.l.): Bürgermeisterkandidat Holger Jung und die Wahlkreiskandidaten Otmar Soukup und Ferdi Koll. Foto: privat

11.08.2020 - 14:31

Meckenheim. Zu einem Rundgang durch Altendorf-Ersdorf hatte die Bürgerinitiative L 471 den Bürgermeisterkandidaten der CDU, Holger Jung, die Wahlkreiskandidaten Ferdinand Koll und Otmar Soukup sowie die Fraktionsspitze, vertreten durch Ariane Stech, eingeladen. Die BI wollte auf neuralgische Punkte im Straßenverkehr aufmerksam machen und die aus ihrer Sicht besten Lösungsmöglichkeiten verdeutlichen. Zum Forderungskatalog der Initiative gehört – neben Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt – beispielsweise eine Umgestaltung der Kreuzung Meckenheimer Straße/Ahrstraße/Burgstraße. Die geplante Querungshilfe vor der Gaststätte Ohm Hein halten sie nicht für die optimale Lösung, da sie vor allem den Gästen diene. Jung wies darauf hin, dass sie aus seiner Sicht für alle Bürgerinnen und Bürger und auch für die Schulkinder wichtig und sinnvoll sei. Koll und Soukup machen sich für eine Verkehrsinsel stark, die auch Senioren das Überqueren erleichtert.

An der Ortseinfahrt Ersdorf aus Richtung Wormersdorf plädieren die BI-Vertreter dafür, die geplante Verschwenkung schon jenseits des Ortsschildes zu planen, was auch Ortsvorsteher Ferdinand Koll befürwortet, und mit der Umgestaltung der Bushaltestellen zur verkehrsberuhigenden Maßnahme zu vereinen. Kritikpunkte der Initiative waren des Weiteren zu hohe Bürgersteige an der Raiffeisenstraße und die Abschaffung der Parkplätze gegenüber der ehemaligen Bäckerei. Geschwindigkeitsmessungen, auch aufgrund derer bisher die Forderung nach Tempo 30 abgelehnt wurde, sind nach Ansicht der BI stets an der falschen Stelle durchgeführt worden.

„Ich bedanke mich für die anschauliche Tour und nehme Anregungen mit“, sagte Jung abschließend.

Zum Stand der Dinge: Nachdem die Gelder für die Planung einiger Verbesserungsmaßnahmen auf Antrag der CDU-Fraktion entsperrt werden, arbeitet derzeit ein Planungsbüro an den Varianten.

Das Land NRW hat die Finanzierung der Verschwenkung an der Ortseinfahrt Ersdorf und zur Hälfte der Querungshilfe am Ohm Heim zugesagt. Auch sollen im Zuge der Schulwegesicherung Bürgersteige verbreitert werden. Die CDU setzt sich zudem für Geschwindigkeitskontrollen in der Ortsdurchfahrt ein, die in die Verantwortung der Polizei fallen.

Pressemitteilung

CDU Meckenheim

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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