Fieberambulanz Neuwied erhöht Kapazitäten

Umbau auf ein zweispuriges Drive-In System

Umbau auf ein
zweispuriges Drive-In System

Grafik: Kreisverwaltung Neuwied

10.08.2020 - 11:26

Neuwied. Seit ein paar Wochen steigen die Fallzahlen im Kreis Neuwied wieder merklich an. Viele Fälle stehen im Zusammenhang mit Reiserückkehrern. Gleichzeitig nimmt auch die Anzahl der Testungen in der Fieberambulanz im Gewerbegebiet in Neuwied zu. „Wir hatten in der vergangenen Woche über 60 Testungen im Zeitraum von zwei Stunden. Das stößt an die Kapazitätsgrenzen und eine Veränderung des Ablaufes wurde notwendig,“ erklärt Landrat Achim Hallerbach. Jetzt wird das Drive-In System auf zwei parallelen Spuren betrieben. Die Fahrzeuge werden, wie bisher, von der Einfahrt durch das Gelände geleitet. In der Halle teilen sich die Fahrzeuge dann in zwei Spuren auf. Hier ist mittig eine Testinsel aufgebaut, wo der Abstrich genommen wird. Anschließend werden die Fahrzeuge wieder aus der Halle und vom Gelände herunter geführt. „Durch die großen Tore und Oberlichter ist eine ausreichende Belüftung in der Halle sichergestellt. Außerdem warten die Fahrzeuge außerhalb der Halle, um die Abgasbelastung möglichst gering zu halten,“ berichtet Pressesprecher Tim Wessel. Die Fieberambulanz ist weiterhin montags bis freitags von 8 bis 10 Uhr geöffnet.

In den vergangenen Wochen sind vermehrt Positivfälle registriert worden, die im Zusammenhang mit Reiserückkehrern stehen. Durch das Gesundheitsamt werden bei einem Positivfall schnellstmöglich alle Kontakte ermittelt. Hierdurch kann die Infektionskette schnell unterbrochen und gestoppt werden. „Fünf Monate mit der Pandemie haben uns gelehrt, wie wir schnell und konsequent die Verbreitung des Virus eingrenzen oder gar vermeiden können. Aber wir haben auch gelernt, dass es keinen Grund gibt, die Infektion auf die leichte Schulter zu nehmen, selbst dann nicht, wenn sie glimpflich verläuft,“ ruft Landrat Achim Hallerbach in Erinnerung. Die AHA-Regel ist ständiger Begleiter: Abstand halten, Hygienemaßnahmen beachten und Alltagsmasken tragen.

Pressemitteilung

Technische

Einsatzleitung Neuwied

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Kommentare
Maria:
Wo soll denn das Geld herkommen???
Gabriele Friedrich:
Man kann es aber auch lassen, wenn einem beide Kandidaten nicht gefallen. Allerdings bei der Wahlbeteiligung ist es eh Hose wie Jacke.

Ächtung des N*Wortes

Gabriele Friedrich:
So ein Quatsch !
S. Schmidt:
Hey Jean, wie schrieb der Soziologe David Pinker: "Neue Begriffe zur Beschreibung von gesellschaftlichen Zuständen gelten nach einiger Zeit automatisch als diskriminierend und werden durch scheinbar unbelastete Neuschöpfungen ersetzt; die jedoch dann ihrerseits wieder als diskriminierend empfunden werden, solange sich die den Bezeichnungen zugrundeliegenden Objekte oder Verhältnisse nicht verändern." Hehe, irre linke Denkweise halt.
Jean Seligmann:
Zum Totalitären gehört es, die Wirklichkeit über die Sprache verbieten zu wollen, dadurch wird eine Atmosphäre von Unfreiheit und Hass geschaffen, die jede zwischenmenschliche Kommunikation stört.
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