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Bürgerinitiative Bi-L471

„Verkehrskonzept gefällt“

30.01.2019 - 13:37

Meckenheim. Es gibt ein Verkehrskonzept einer Fachfirma für Stadtverkehrsplanung. Diese Firma hat aus Sicht der betroffenen Ortschaften sehr gute Arbeit geleistet. Und da sie bis heute Aufträge der Stadt Meckenheim erhält, gehen wir davon aus, dass vorgesehene Maßnahmen auch im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben stehen. Bei der Erstellung des Konzeptes sind alle relevanten Punkte in der Vorbereitung und auch Ausarbeitung sowie Hinweise bzw. Anregungen aus der Bevölkerung berücksichtigt worden. Dieses Konzept würde die Bürgerinitiative gerne umgesetzt wissen.

Hinsichtlich möglicher weiterer Ablehnungen durch die Behörden der Vorschläge, oder der Maßnahmen aus dem Verkehrskonzept werden die Mitglieder des Rates der Stadt Meckenheim auf Basis Ihres Vertretungsmandates für die Bevölkerung um die Einforderung einer schriftlichen Begründung. gebeten. Für die Bevölkerung sind Formulierung wie „die Gesetzeslage gebe etwas nicht her“ sehr nebulös und für Fachleuten sollte es recht einfach sein, klare nachvollziehbare Begründungen abzugeben. Anlässlich der Ortsbegehung mit interessierten Bürgern/innen am 11. Januar wurde noch einmal der Vorschlag der Polizei vom 29. November anlässlich einer Ratssitzung in Meckenheim zum unerlaubten Schwerlastverkehr bzw. deren Unterbindung mit entsprechenden Kontrollen diskutiert. Der mögliche Platz hierzu wird von der Polizei auch gesehen. Solche Maßnahmen sind grundsätzlich planbar und werden ihre Wirkung erzielen. Es stellt sich die Frage, wurden hier bereits Schritte unternommen? Mit der Tempo 30 km/h-Anordnung auf der Rheinbacher Straße wird keine Verkehrsteilnehmergruppe über Gebühr benachteiligt, die Nutzungskonflikte werden reduziert, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer steigt. Außerdem besteht durch die Temporeduzierung die Möglichkeit Fußgängerüberwege (Querungshilfen) z. B. an der Kirche in Ersdorf anzulegen. Da die L 471 parallel zur BAB 61 verläuft ist die klassische Aufgabe einer Landstraße nicht mehr gegeben. Daher sollte eine Anordnung von Tempo 30 km/h möglich sein, wie im Verkehrskonzept vorgesehen. Als fahrradfreundliche Stadt, die Meckenheim ja sein will, ist auch zu berücksichtigen, dass einige ausgewiesenen Radwege die L 471 im Bereich der Kirche aber auch in Altendorf tangieren.

Ein weiterer Gefahrenpunkt für den Gesamtverkehr ist die Kreuzung Ahrstraße/Burgstraße/Meckenheimer Straße. Auch diese Maßnahme eines Kreisverkehrs befindet sich im Verkehrskonzept von 2004. Nach Ermessen der Bürgerinitiative könnte dort ein Kreisverkehr errichtet werden analog dem in Swisttal-Heimerzheim an der Kreuzung Kölner Straße/Vorgebirgsstraße.

Damit ist auch die Möglichkeit gegeben die angedachte Querungshilfe im Bereich der Gaststätte „Ohm Hein“ mit dem Kreisverkehr zu verbinden; hiermit würde die Möglichkeit gegeben, für jede der vier betroffenen Straßen eine barrierefreie Übergangsmöglichkeit für Fußgänger zu schaffen, ohne dass die beiden Parkflächen vor dem Ärztehaus wegfallen müssten. Straßen.NRW sieht ja, laut einer Pressemitteilung der CDU-Ortsvorsteher, die Möglichkeit von baulichen Maßnahmen im Ortseingangsbereich von Ersdorf, um die Einfahrtgeschwindigkeit in den Ort zu reduzieren.

Da die von den CDU-Ortsvorstehern in der Presse vorgestellte Verschwenkung mit der Beibehaltung einer eigenen Fahrbahn für jede Fahrtrichtung keinen wirksamen Einfluss auf die weitere Geschwindigkeit der nachfolgenden Doppelkurve, im Bereich der Kirche, hat ist der Bau einer solchen Verschwenkung im Ergebnis nicht wirkungsvoll genug, zu teuer, zu aufwendig in der Errichtung sowie der Planung und dauert viel zu lange bis zur Fertigstellung.

Eine wirksame, schnell und relativ kostengünstig zu errichtende Verengung, wie sie z. B. in Swisttal-Odendorf auf der L 71 ausgeführt ist, führt wirklich dazu, dass das Tempo reduziert wird. Diese Version ist viel schneller umzusetzen, einfacher rückbaufähig und nicht so kostenintensiv wie die Fahrbahnverschwenkung, die die Ortsvorsteher pressewirksam vorgeschlagen haben. Bei der Verengung in Odendorf auf der L 71 wird der einfahrende Verkehr gezwungen bei Gegenverkehr anzuhalten, da die Verengung hier einspurig ausgeführt ist. Hinsichtlich der Verkehrszählung, die von der Bezirksregierung übermittelt wurde, ist so eine einspurige Version auch hinsichtlich der Fahrzeugleistung und der zumutbaren Wartezeiten ausführbar. Weiterhin hat diese Ausführung den Vorteil, dass Fahrradfahrer ihre Fahrt uneingeschränkt weiterführen können. Für eine fahrradfreundliche Stadt, wie Meckenheim es sein will, keine schlechte Maßnahme.

Alle Beispiele befinden sich auf Landstraßen innerhalb des Rhein-Sieg-Kreises und dort sind dieselben Behörden ggf. sogar dieselben Mitarbeiter in die Entscheidungen über die jeweiligen Anordnungen oder Baumaßnahmen eingebunden. Lediglich die Kommune ist in den Beispielen eine andere. Mehr auf der Website der Bürgerinitiative unter: www.Bi-L471.de.

Pressemitteilung

der Bürgerinitiative Bi-L471

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Antje Schulz:
Es wird ja nicht nur über Gerlinde Seidel bei Demos e.V. auf Facebook berichtet. Aktuell hat Demos e.V. Erschreckendes über Stefanie Ehl, der Pressereferentin der rheinland-pfälzischen AfD-Landtagsfraktion, ans Licht der Öffentlichkeit befördert. Bei der AfD im Raum Westerwald herrschen rechtsextreme Zustände.
juergen mueller:
Kein Freund der AfD - im GegenteilDieses Hauen u.Stechen bringt überhaupt nichts,differenziert man nicht,dass es in der AfD radikale,nicht öffentliche Positionen gibt,die aber auf Grund von Äusserungen ihre offensichtliche Nähe zum Nazismus nicht verleugnen können.Zwischen der AfD u.der NSDAP gibt es erhebliche Unterschiede,weshalb man auch den Begriff Nazi u.Faschist nicht inflationär benutzen sollte.Hier hat man sich auf eine Personalie eingeschossen,die nur ein ganz kleines Licht im gesamten AfD-Apparat darstellt,Helfershelfer für eine Ideologie,der sich die AfD-Führung insgeheim verschrieben hat,die,noch nicht offen, zur Schau gestellt wird,außer HÖCKE,der zu unserer Vergangenheit offen steht,diese nicht verharmlost,was gefährlich ist,unterstützt durch das Wirken kleiner Partei-Soldaten,deren Infiltration mit Erfolg dazu beiträgt,wie man sieht,dass alte Werte wie Unzufriedenheit mit dem System zu einem Umschwung führen,deren Folgen viele nicht realisieren.
Wally Karl:
Warum schreibt hier einer vom anderen ab, sollte man sich in so turbulenten Zeiten nicht ein eigenes Bild von den Ereignissen verschaffen? Warum übernimmt man Informationen ungeprüft und schreibt sie in die Welt hinaus, weil man denunzieren will?

Kein Stellenwert für Kinder

juergen mueller:
Wie wäre es mit der STIFTUNG eines Sonnensegels - z.B. "Sparkassenstiftung", was woanders auch geht - z.B. wurde dies für den SAUERLAND-PARK möglich gemacht in der Größe von "54 qm" - hergestellt von der Firma "optimal Planen u.Umwelttechnik GmbH", die in diesem Fall sogar einen Teil der Kosten übernommen hat (Variante FESTSTEHEND - EINMAL installiert). Anstatt nur große Reden zu schwingen u.soweit zu gehen den Stellenwert für Kinder seitens der Stadt anzuzweifeln,ganz einfach SELBST tätig werden ... wenn es denn ehrlich gemeint ist, was ich stark anzweifle. KLEINE TATEN die man selbst weiterverfolgt u.ausführt,sind immer besser als GROSSE,die zu NICHTS führen. Dieses ganze unproduktive Geschwafel.mit dem man sich hier nur großkotzig in Szene setzen will ohne sich selbst unnötig zu überanstrengen ist einfach nur noch erbärmlich.
juergen mueller:
Ja - das ist doch mal ein Argument !!! Mondlandung machbar - aber Sonnenschutz am Wasserspielplatz NEIN. Ich frage mich nur, wen hat hier was geritten. Was hat die Mondlandung mit einem Sonnenschutz am Wasserspielplatz gemein? Im Freibad Oberwerth gibt es ein Planschbecken/Becken für Nichtschwimmer. Ist das mit einem Sonnenschutz überdacht? Nein - warum auch. Wie wäre es, wenn man sich einmal selbst darüber informiert, was ein Sonnenschutz/segel kosten würde, anstatt dies dem Eigenbetrieb zu überlassen (oder ist man sich zu schade dafür?). Auf anderen Spielplätzen soll es das ja bereits geben. EIGENINITIATIVE heißt das Zauberwort und das INTERNET hilft dabei.

Mehr Sicherheit für Heddesdorf

Lothar Geburzky:
Dies sollte nur der Anfang sein. Kinder ist unser höchstes Gut. Engerser Grundschule mit den beiden Kindergärten sollten auch sicherer gemacht werden. Wie alle Einrichtungen für unsere kleinsten im Stadtgebiet.
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