Allgemeine Berichte | 28.11.2015

Gymnasium Nonnenwerth

Erstes Junior Science Café war hochkarätig besetzt

Das erste Junior Science Café des Gymnasiums Nonnenwerth wurde vom Wahlpflichtkurs „Naturwissenschaft“ der Jahrgangsstufe 9 organisiert.

Remagen. Der Wahlpflichtkurs „Naturwissenschaft“ der Jahrgangsstufe 9 veranstaltete das „Junior Science Café“ Nonnenwerth. Es handelte sich dabei um eine Podiumsdiskussion mit renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Aula der Schule, in der auch ausdrücklich das Publikum mit Fragen zu Wort kommen sollte.

Das Besondere dieses von der Telekom-Stiftung ins Leben gerufenen Formates ist, dass die Initiative, Ausarbeitung und Durchführung ganz und gar bei den Schülerinnen und Schülern liegt. Sie arbeiteten in verschiedene Teams: „Wissen“ (Erarbeitung des fachlichen Hintergrundes; Suche, Einladung und Betreuung der Fachleute, Moderation), „Kommunikation“ (Dokumentation; Öffentlichkeitsarbeit; Evaluierung der Veranstaltung), „Event“ (Organisation der Infrastruktur; Festlegung der zeitlichen Abläufe), „Catering“ (leibliches Wohl von Experten und Gästen). Diese Gruppen wurden vom „Projektleitungsteam“ koordiniert und in ihren Arbeiten unterstützt. Das erfreulich zahlreich erschienene Publikum fand die gut zweistündige Diskussion zu dem Thema ,,Macht Gentechnik die Menschen satt“ sehr kurzweilig und informativ und reicherte die Auseinandersetzung mit vielen Fragen an. Die Rückmeldungen waren dementsprechend sehr positiv. Das ermutigte die Schülerinnen und Schüler, eine solche Veranstaltung noch einmal zu organisieren und durchzuführen.

Die Publikumsmoderatorin Marie Dirlam eröffnete die Diskussionsrunde und band geschickt Publikumsfragen ein. Mit den auch international sehr angesehenen Experten Frau Dr. Hardt (Humangenetikerin), Herr Dr. Heitmann von der Bayer AG und Herr Dr. Otto vom Bundesamt für Naturschutz war das Podium hochkarätig besetzt. Sie beeindruckten mit außerordentlichen Fachwissen und führten eine sachliche Diskussion auf hohem und dennoch verständlichem Niveau.

Das Thema wurde von mehreren Seiten behandelt: Frau Dr. Hardt informierte fachlich neutral in erster Linie über die medizinischen Möglichkeiten und Folgen roter Gentechnik. Herr Dr. Heitmann war als Pressesprecher der Bayer AG positiv gegenüber beiden Gentechniken eingestellt und erklärte die nützlichen Aspekte für Medizin, Landwirtschaft und Weltbevölkerung. Herr Dr. Otto war durch seine Arbeit beim BFN besonders mit den gesetzlichen Vorgaben zur Zulassung und Prüfung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen und deren Produkten vertraut und konnte erklären, wie z.B. der Weg einer Zulassung ablaufen muss und wie die Testung von bereits vorhandenen Pflanzen erfolgen kann. Über den positiven Einsatz der roten Gentechnik in der Medizin bestand unter den Experten relative Einigkeit. Die Debatte über die grüne Gentechnik wurde dagegen zwischen allen Beteiligten sehr kontrovers geführt.

Die Nonnenwerther „Premiere“ wurde von Frau Heidermann von der Telekom-Stiftung verfolgt. Sie war von den Leistungen des Projektteams sichtlich angetan. „Hoher Besuch“ war auch aus Berlin angereist: Herr Bögner, für das Projektbüro "Wissenschaft im Dialog" zuständig für den Bereich Kommunikation, war eigens vor Ort, um den Start des Junior Science Cafés mitzuerleben. Er händigte der Schule ein Zertifikat aus, die sich damit nun „Junior Science Café Schule“ nennen darf.

Pressemitteilung des

Gymnasiums Nonnenwerth

Vertreter von Wissenschaft, Industrie und Umweltamt waren auf die Insel gekommen, um die Chancen und Risiken roter und grüner Gentechnologie zu diskutieren. privat

Vertreter von Wissenschaft, Industrie und Umweltamt waren auf die Insel gekommen, um die Chancen und Risiken roter und grüner Gentechnologie zu diskutieren. Fotos: privat

Das erste Junior Science Café des Gymnasiums Nonnenwerth wurde vom Wahlpflichtkurs „Naturwissenschaft“ der Jahrgangsstufe 9 organisiert.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Lena: Diversität ist wichtig: Der Wolf reguliert Überpopulationen ( z.B. Schwarzwild, Rehwild). Für schlecht geschützte Herdentiere sind die Besitzer verantwortlich.
  • Peter 1: Trotzdem ist der Wolf hier vollkommen überflüssig.
  • Walter Miller : Ein verpixeltes Bild von der durch den Wolf getöteten Ziege. Was will man damit ausdrücken ? Das ein Wolf besonders grausam ist ? Er ist ein Geschöpf der Natur - nicht mehr und nicht weniger. Im Gegensatz zu den 467.000 Jägern in Deutschland.
  • Michael Geiger, 56337 Eitelborn: Michael Geiger, Leider kann ich die Losnummern aus der Ziehung vom 28.03.26 im Globus Bubenheim nicht finden.. Warum nicht
  • Dietmar Gläsener: Leider kann ich meine Gewinnlos Nummern , Ziehung vom 28.03.26 im Clobus in KO-Bubenheim nicht abrufen im Internet. Woran liegt es? D. Gläsener, 56237 Nauort
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
  • Andreas Winkelmann: Hallo Frau Roth, von "vertrauensvoll" steht nichts im Bericht. Und die veränderte Maßnahmenreihenfolge ist ausdrücklich erwähnt. Gleich zu Anfang ist auf die dem Ratsinformationssystem zu entnehmenden Details verwiesen, wo u..a.
  • Dagmar Both: Guten Morgen Herr Winkelmann, herzlichen Dank für ihre Berichterstattung. Wenn sie von einer vertrauensvollen Abstimmung im Abstimmungsprozess zum Sondervermögen berichten, - dann gilt dies leider nicht für die Freien Wähler.
Rund um´s Haus
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Angebotsanzeige (April)
PR-Anzeige
Osteraktion
Anzeige Lange Samstage
Empfohlene Artikel
EIKE
22

Remagen. Eike kommt leider aus einem Sterbefall. Im Tierheim hat sich die coole Socke sehr schnell zurechtgefunden und solange man ihm hier und da noch zeigt, wo es lang geht, ist er absolut unkompliziert.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Die gesamte Gruppe mit Kindern, Jugendlichen und Leiterteam im diesjährigen Freizeit-T-ShirtFoto: privat
2

Gemeinschaft und Spaß: Schützenjugend erlebt intensive Ferientage

Vier Tage voller Erlebnisse: Osterfreizeit begeistert erneut

Altendorf-Ersdorf. Vom 28. bis zum 31. März 2026 erlebten 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 16 Jahren vier ereignisreiche Tage im Landschulheim in Berg-Freisheim. Unter der Leitung von Jungschützenmeister Christian Klein fand dort die diesjährige Osterfreizeit der St. Sebastianus Schützenjugend Ersdorf-Altendorf statt. Auch in diesem Jahr nahmen wieder zahlreiche Nichtmitglieder teil, was die Offenheit und Attraktivität des Angebots unterstreicht.

Weiterlesen

Die Wandergruppe an der AhekapelleFoto: privat
2

17. Karfreitagswanderung der Tennisabteilung des SV SW Merzbach

Es ging rund um Nettersheim

Merzbach. Nach der Begrüßung an den Tennisplätzen durch die Wanderführerin Edeltraut Bongartz ging die Fahrt nach Nettersheim. Der Weg führte vorbei an zwei historischen Kalkbrennöfen bis zum idyllisch gelegenen Römerweiher. An der Urft entlang ging es bis zum spätrömischen Kastell. Von dort wanderte die Gruppe ins Genfbachtal, wo an einem schönen Picknickplatz mit überdachter Hütte Rast gemacht wurde.

Weiterlesen

Dauerauftrag
Kreishandwerkerschaft
Kreishandwerkerschaft
Alles rund ums Haus
Kleinanzeigen
Innovatives rund um Andernach
Oster-Anzeige
Titel
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
Container Anzeige
First Friday Anzeige März
Anzeige KW 14
Mitarbeiter IT-Administrator
Imageanzeige - Ostern
Stellenanzeige