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In Steimel war Kartoffelmarkt

Drei Tage durfte die „Hölzerne Muck“ aus ihrem Stall

24.09.2014 - 10:00

Steimel. Am dritten Septemberwochenende lädt die Gemeinde Steimel traditionell zu ihrem historischen „Toffelsmoat“ ein. Für die Jugend war der Freitagabend bereits ein echtes Highlight.


„Saustarke Tanzparty“


Angesagt waren eine „Saustarke Tanzparty“ im Festzelt, Mega-Musik und eine neue, sensationelle Bühnenshow mit heißen Dance-Boys und DJ Danny Crane. Diese Megashow wollten natürlich alle sehen und die Jugendlichen und Junggebliebenen waren restlos begeistert.


Die „Hölzerne Muck“


Am Samstagmorgen durfte die „Hölzerne Muck“ aus ihrem Stall und wurde auf dem traditionellen Umzug durch das Dorf getrieben, respektive auf dem Leiterwägelchen durch die Steimeler Straßen gezogen. Die Prominenz und die Ortsvereine hatten sich eingefunden und begleiteten das Spektakel. Die Rheinischen Musikfreunde aus Kettig sorgten für die musikalische Begleitung. Am Festzelt angekommen wurde erst einmal die Muck auf dem Getränkestand platziert und mit Muckensaft versorgt. Es ist ein klarer Schnaps, der den Besuchern kredenzt wurde. Bürgermeister Wolfgang Theis begrüßte viele Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie die Vertreter der Vereine. Auf dem Markt waren auch die ortsansässigen Verein vertreten. So hatten die „Rentner von der Märchenmühle“ wieder ihren Stand aufgebaut und boten Kartoffeln feil. Die waren so gut, dass sie am Sonntagnachmittag schon ausverkauft waren. Den Erlös spenden die Herren wieder der Kinderkrebshilfe Gielenroth. Der Kindergarten Kunterbunt war ebenfalls mit einem Stand vertreten und verkaufte Waffeln. Nebenan, bei dem gemischten Chor, gab es leckeren Reibekuchen.


Vom Zwerg bis zum Riesen


Früher waren in Steimel die Tiere der Hauptteil des Marktes, dies hat sich geändert. Heute werden die Zwei- und Vierbeiner nur noch ausgestellt und nicht mehr gehandelt. Walter Merkelbach kommt seit 1992 mit seinen Kaninchen und den Mitgliedern des „Rasse-Kaninchenzuchtvereins RN 45 Holzbachtal e. V.“ nach Steimel. Der Verein hatte wieder viele Kaninchen mitgebracht, vom kleinen Zwerg bis zum Deutschen Riesen. Wer mit dem Gedanken spielte, sich Kaninchen zu halten, war hier richtig. Die Mitglieder des Vereins konnten die Interessenten umfassend beraten und Empfehlungen geben. Weiter gab es Kühe, Schafe, Esel und allerlei Federvieh zu beobachten. Neben den Fahrgeschäften waren viele Händler nach Steimel gekommen und boten ihre Waren feil. Eine bunte Mischung erwartete die Marktbesucher. Angefangen von Haushaltswaren aller Art, Spielwaren, Lederwaren, Kleidung bis hin zu Honig, Kerzen und vielen Dekorationsartikeln konnten die Besucher einkaufen. Ferner Landmaschinen, Gartengeräte und Produkte der Landwirtschaft. Der Sonntag war leider recht verregnet, sodass der große Andrang ausblieb.


Im Zelt wurde getanzt


Am Samstagabend hatte die Partyband California gute Stimmung im Festzelt verbreitet. Am Sonntag waren hierfür die „Zillertaler Haderlumpen“ zuständig. Sie zogen Fans aus einem großen Umkreis, der bis nach Holland und Belgien reichte, an. Waren die Jungs noch morgens im Fernsehen zu sehen, waren sie spät nachmittags live auf der Bühne in Steimel. Die Stimmung wurde ganz schnell bestens und die Tanzfläche vor der Bühne zusehends dichter bevölkert. Überall im Zelt wurde getanzt. Einfach eine Superstimmung.


Abschluss mit Familientag


Am Montag klang der Markt mit einem Familientag aus. Neben dem umfangreichen Kinderprogramm mit dem Zauberer Martin Pabel, stand im Festzelt der Handwerkertreff an. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein um Volker Nelles zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf und das Marktteam freut sich schon auf das kommende Jahr, wenn die „Hölzerne Muck“ wieder für drei Tage ihren Stall verlassen darf.

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Kommentare
Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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