Doppelspielwochenende für die Volleyballerinnen des SV Wachtberg

Doppelspielwochenende endet mit einem Heimsieg und einer Auswärtsniederlage

29.09.2020 - 15:07

Wachtberg-Berkum. Vor knapp 60 Zuschauern konnte sich der SV Wachtberg gegen den SC GW Paderborn am Samstag die ersten drei Punkte in der Regionalliga sichern.

Nach zwei doch recht deutlichen Niederlagen in den ersten beiden Saisonspielen starteten die Wachtbergerinnen unsicher in die Partie gegen ein Team aus Paderborn, das bereits seit einigen Saisons in der Regionalliga. Eine Auszeit bei 6:10 half um einige Stellschrauben anzuziehen. Trotzdem ging der Satz am Ende knapp mit 25:23 an Paderborn.

Der zweite Satz startete deutlich besser, die Drachenländer Volleys waren stets mit ein oder zwei Punkten in Führung. Besonders über die beiden Außenangreiferinnen Anne Birkendahl und Hanna Steinfels konnte immer wieder mit guten Angriffen gepunktet werden. Eine kleine Schwächephase zur Satzmitte konnte durch den breit besetzten Kader und die dadurch möglichen Spielerwechsel ausgeglichen werden. Mit nun Sarah Prange auf der Zuspielposition und Leonie Fervers über Diagonal lief das Spiel wieder ruhiger und der Satz konnte mit 25:23 gewonnen werden - Satzausgleich 1:1.

Trotz ausgeglichenem Start war jetzt sichtbar, dass der Satzgewinn den Wachtbergerinnen zu Sicherheit im Spiel verhalf. Eine geringere Fehlerquote bei gleichzeitig höherem Druck in Angriff und Aufschlag lies Paderborn wackeln, es reichte jedoch noch nicht um sich sichtbar abzusetzen. Beim Stand von 16:15 jedoch kam Hanna Steinfels an den Aufschlag und verließ diesen erst neun Punkte später, bei Satzball Wachtberg. Dieser konnte einen Punkte später zum 25:16 verwandelt werden.

Den Schwung mit in den vierten Satz nehmen war jetzt die Devise und das taten die Drachenländer Volleys auch. Mit einem 8:1 Lauf direkt zu Beginn wurde den Paderbornern schnell der Zahn gezogen, am Ende stand ein deutliches 25:14 auf der Anzeigetafel und damit war der erste Sieg in der Regionalliga eingefahren.

Bereits am nächsten Tag stand für die Drachenländer Volleys die Fahrt nach Herten – dem selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten - an. Gut gelaunt und voller Freude starteten sie ins Spiel. Leider fing dieser katastrophal an und schnell lagen sie mit 0:6 zurück. Dieser Rückstand konnte jedoch bei 12:12 egalisiert werden und es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Am Ende hatten verließ die Wachtbergerinnen jedoch der Mut und der Satz wurde mit 22:25 verloren.

Der zweite Satz war hart umkämpft der Aufsteiger aus Wachtberg zwang den Trainer aus Herten beide Auszeiten zu nehmen und hatte beim Spielstand von 22:21 sogar die Chance den Satz zu gewinnen. Vier gute Angriffe von Herten zerstörten diese Hoffnung jedoch (23:25).

Auch im dritten Satz konnten die Wachtbergerinnen lange mithalten und einen Rückstand kurz vor Schluss egalisieren. Wie zuvor fehlte jedoch am Ende er Mut und die Erfahrung um den Satz für sich zu entscheiden (21:25).

Schlussendlich wurde der Favorit gehörig geärgert und mit einem Sieg und einer knappen Niederlage haben die Drachenländer Volleys bewiesen, dass sie in der Liga mehr als nur mithalten können. Nach einem freien Wochenende geht es Auswärts weiter beim TV Hörde II, bevor der Mitaufsteiger VTV Freier Grund seine Visitenkarte in Wachtberg abgibt, wie immer samstags, 10.10.2020, um 16 Uhr in Berkum.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Anzeige
Weitere Berichte

Dritter Teil des Online-Kalenders findet in Müsch viel Grausames

„7 Helden“: die heiligen drei Mädchen

Müsch. Bärbelchen mit dem Türmchen, Grittchen mit dem Würmchen, Kathrinchen mit dem Rädchen, das sind die heiligen drei Mädchen… In Zeiten, in denen die große Schar der Heiligen noch stärker in der eigenen Frömmigkeit eine Rolle spielte, da war die schreckliche Lebensgeschichte der Katharina von Alexandrien gewiss bekannter als heute. mehr...

Hans-Georg Klein präsentierte zwölften und letzten Band der „Quellen zur Geschichte der Stadt Ahrweiler“

„200 Ostereier für den Stadtrat“

Ahrweiler. Einen nicht geringen Teil der noch vorliegenden Quellen einer traditionsreichen und alten Stadt wie Ahrweiler aufzuarbeiten und für die Nachwelt zu dokumentieren ist kein Sprint, sondern ein Ultra-Marathon - im wahrsten Sinne des Wortes. Hans-Georg Klein, Vorsitzender des Heimatvereins „Alt-Ahrweiler“ und profunder Kenner der Lokalgeschichte hatte den notwendigen langen Atem, um diesen Ultra-Marathon erfolgreich zu beenden. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Stimungstief in der dunklen Jahreszeit: Was tun Sie gegen den Winterblues?

Bewegung an der frischen Luft (z.B. ein Spaziergang)
Eine gesunde und ausgewogene Ernährung
Ausflüge oder Urlaub in der Region
Aktiv sein und Sport treiben (z. B. Fahrrad fahren)
Wellness zu Hause (z. B. Bad nehmen, Massage vom Partner)
Marketing-Tipp "Corona-Spezial": Do-it-yourself-Ti
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

Anzeige
 
Kommentare
Patrick Baum:
Damit der berufslose Andreas Bleck wieder für die AfD in den Bundestag einzieht, müßte die AfD in Rheinland-Pfalz bei der nächsten Bundestagswahl mindestens sieben Prozent erreichen. Das ist momentan doch sehr unwahrscheinlich. Der Listenplatz drei ist eben doch kein sicherer Platz für Herrn Bleck.
juergen mueller:
Chapeau Frau Friedrich.
Peter Schwarz:
Das wurde auch Zeit. Wie kann ein Vorbestrafter weiterhin seine Beamtenbezüge erhalten. Durch seine Machenschaften und die Schließung des Neubaus haben viele Mitarbeiter, darunter auch ich und meine Frau, ihre Arbeit verloren. Unsere Verluste von der Zeit müsste der Herr Exminister ebenfalls ausgleichen. Aber die Herren haben auch ohne Ihre Bezüge genug beiseite geschafft. Er müsste, so wie ich, mit 650€ Rente auskommen.
Gabriele Friedrich:
Das ist auch richtig so. Davon abgesehen, sollte Deutschland erkennen, das wir diese Hundertschaften von Beamten gar nicht mehr zahlen können. 3,7 x so hohe Pensionen wie ein schwer arbeitender Mensch bekommt, ist auch eine Unverschämtheit. Genau wie die Schweiz es vorgemacht hat, plädiere ich für die Abschaffung des Beamtentums. Unkündbare Beamte- wo man hinsieht und vieles liegt im Verborgenen. Beamte haften für Fehler auch nicht, genau wie Ärzte und Politiker. Auch Lehrer sollten nicht verbeamtet werden, sondern genau wie jeder Angestellte nach Leistung bezahlt und beurteilt werden. Nur die wichtigsten Posten sollten mit Beamten besetzt sein. Der neue Unsinn, das Beamte erst ab 30 J. in die Sozialkassen zahlen sollen, das kann man auch rückwirkend machen. Diese Gruppe hat bisher am wenigsten für die Bevölkerung getan. Die Ermessensgrenze wird auch nach Sympathie eingesetzt und ist nur 1 cm von der Willkür entfernt. Mir persönlich stinkt das ganz gewaltig.

Weihnachts- Wunschbaum-Aktion

Wingender Helmut:
Guter Artikel, sehr aussagefähig.
Dybionka:
Sehr gut formulierter, informativer Beitrag.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen