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Weihnachtsmarkt in Fritzdorf

Vielseitiges Angebot sorgte für gute Laune auf dem Dorfplatz

Sieger des Malwettbewerbes wurden geehrt - Feuerkünstler begeisterten das Publikum - Karnevalsgesellschaft glänzte als Veranstalter

09.12.2015 - 14:54

Fritzdorf. Als ältester Weihnachtsmarkt in der Gemeinde Wachtberg hat der Fritzdorfer Weihnachtsmarkt seit seiner Premiere im Jahre 1987 nichts von seiner Faszination eingebüßt. So lud auch diesmal wieder am zweiten Adventwochenende die Karnevalsgesellschaft Grün-Gelb Fritzdorf als Veranstalter auf den Dorfplatz ein, der mit seiner stimmungsvollen Atmosphäre vor der Kulisse der Kirche St. Georg der ideale Ort für diese Traditionsveranstaltung ist. Einmal mehr hatte das emsige Organisationsteam dafür gesorgt, dass die zahlreichen Gäste aller Altersstufen sich rundum wohlfühlen konnten. Nicht nur für die Gäste, sondern auch für die Aussteller hat der Fritzdorfer Weihnachtsmarkt eine hohe Anziehungskraft. So gaben sich erneut fast alle Aussteller, die schon in den Vorjahren den Markt mit vielen weihnachtlichen Kreationen und Dekorationen bereichert hatten, ein Stelldichein. Natürlich gab es die Gelegenheit, schon jetzt seinen Christbaum zu erstehen oder die passende Dekoration für das vorweihnachtliche Wohnzimmer zusammenzustellen. Die Kinder schwebten mit dem bescheidenen Kettenkarussell durch die Lüfte oder bastelten selbst schöne Dinge, während sich die Eltern Glühwein, Bratapfellikör oder Hexenpunsch schmecken ließen.


Junggesellen feierten im beheizten Zelt


Dazu wurden leckere Speisen angeboten wie gebratene Champignons, dicke Bohnen mit Speck, Backfisch, Bratapfel, Maronen oder den Klassiker der rheinischen Weihnachtsmärkte, selbst gemachter Reibekuchen aus der KG-Küche, für den die Küchenmannschaft tags zuvor die Kartoffeln geschält und gerieben hatte. In ihrem beheizten Zelt kümmerten sich die Fritzdorfer Junggesellen um das Wohlgefühl der Besucher und feierten am Samstagabend eine ausgelassene „After-Maat-Party“ bis Mitternacht. Im Schein von tausend Lichtern war am Samstagabend die Vorführung der Feuerkünstler Oliver und Tamina Linden und Liam ein tolles Erlebnis. Die Kuchen der Fritzdorfer und Arzdorfer wurden zwischendurch in das Jugendheim auf einen kleinen Plausch ein. Weihnachtliche Gestecke und Kerzen erfreuten die Gäste ebenso wie hübsche Puppen und viele liebevoll selbst hergestellte Artikel. Holz ist im Treppenbauerort Fritzdorf zu Hause, das spiegelte sich ebenfalls im Angebot wider mit Sternen und Engeln aus Holz, und am Abend sorgten die lodernden Feuerkörbe für eine angenehme Atmosphäre.


Nikolaus hatte für jedes Kind ein Geschenk dabei


Im Beisein von zahlreichen Gästen eröffneten Bürgermeisterin Renate Offergeld und Ratsmitglied Joachim Heinrich den Markt offiziell. Am Abend erschien der Nikolaus und hatte ein kleines Geschenk für jedes Kind dabei. Das Rahmenprogramm auf der kleinen Bühne bot wieder ein vielfältiges Repertoire mit zahlreichen bekannten Gesichtern. Zum Gelingen trugen unter anderem der Posaunenchor Rheinbach, der Fritzdorfer Dorfmusikant Heinz Nolden mit seiner Drehorgel, der Männergesangverein Fritzdorf/Oedingen, der Junge Chor „Donum Die“, der Kirchenchor Fritzdorf und der Schulchor der „Schule am Wald“ Adendorf bei. Dicht umlagert war die Bühne auch bei der Siegerehrung des Malwettbewerbs „Weihnachten in Wachtberg 2015“, den wie in jedem Jahr der CDU-Gemeindeverband Wachtberg ausgelobt hatte. Vorstandsmitglied Robert Hein verteilte die Preise an die besten Maler, die in drei Altersgruppen angetreten waren. Gewinner in der Altersklasse bis sechs Jahre waren Frieda Düren, Henri Rüdiger und Lennart Rüdiger. In der Altersklasse sieben bis neun Jahre siegten Timo Köpge vor Shinta Febriyuti, Kai Zimmermann, Carlotta Jung und Ejub Gega. Die Gewinnerin der Altersklasse zehn bis 12 Jahre war Pia Zimmermann. Alle Bilder sollen beim Neujahrsempfang von der CDU am Sonntag, 10. Januar um 11 Uhr im Henseler Hof in Niederbachem ausgestellt werden.


Ochsenblut und heiße Hexe schmeckten lecker


Nach zaghaften Anfängen in den Vorjahren hat sich rund um den Dorfplatz von Jahr zu Jahr ein größerer „Höfe-Weihnachtsmarkt“ entwickelt, denn diesmal waren fast alle Höfe in diesem Teil der Oevericher Straße in das Marktgeschehen eingebunden. Dort konnte man nach Herzenslust stöbern und mit den Hofbewohnern interessante Gespräche führen, so verköstigten unter anderem die „Jecken Weiber“ ihre Gäste mit „Ochsenblut“ und „Heißer Hexe“

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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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