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Die Idee des Sozialreformers trägt noch heute: „Was einer nicht kann, können viele“

Die Idee des Sozialreformers trägt noch
heute: „Was einer nicht kann, können viele“

Dr. Alois Splonskowski (links) eröffnete die Wanderausstellung über das Leben von Friedrich Wilhelm Raiffeisen im Raiffeisen-Zentrum Gelsdorf zusammen mit Heiko Ulrich, Carsten Berke, Markus Jüris und Schauspieler Norbert Heisterkamp.Foto: JOST

18.04.2018 - 08:30

Gelsdorf. „Wir sind nur hier wegen der Kellnerin“ – das sangen zwar die „Kalauer“ am Freitagabend im riesigen Festzelt am Raiffeisen-Zentrum Gelsdorf, doch in Wahrheit waren die 650 Gäste zu Ehren von Friedrich Wilhelm Raiffeisen gekommen, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag hätte feiern können. Die Raiffeisenbank Voreifel eG und die Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH als Veranstalter hatten außerdem einen zweiten guten Grund zum Feiern, denn das Gemeinschaftsprojekt „Raiffeisen-Zentrum Gelsdorf“ gibt es seit genau zehn Jahren.

Dort lockte eine musikalische Jubiläumsveranstaltung mit kölschem Programm alles an, was Rang und Namen hat in der Region Voreifel. In kurzweiligen Auftritten verwöhnten neben den „Kalauern“ auch die „Cöllner“, die „Klüngelköpp“ sowie die Gruppen „Alpenkölsch“ und „Fiasko“ das gut gelaunte Publikum, und jede der Gruppen musste gleich mehrere Zugaben geben. Moderator Markus Jüris blieb mit Blick auf die Uhr nichts anderes übrig, als die Begeisterungswelle immer wieder einzufangen. Anschließend sorgt DJ Daniel Beerwerth für gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Die Löschgruppe Vettelhoven der Freiwilligen Feuerwehr Grafschaft kümmert sich um den Ausschank, und die Weinmanufaktur Dagernova begrüßte die Besucher an ihrem Sekt- und Weinstand unter anderem mit einer Spätburgunder-Sonderabfüllung zum runden Raiffeisen-Geburtstag.


Gärtner Golf mit Norbert Heisterkamp war die Attraktion


Weiter ging es am Sonntag mit einer großen Raiffeisen-Leistungsschau auf dem Gelände des Gelsdorfer Raiffeisen-Zentrums. Als besonderes Highlight lud dabei Schauspieler Norbert Heisterkamp („Sieben Zwerge – Der Wald ist nicht genug“, „Alles Atze“) zu einer Partie „Gärtner Golf“ ein nach dem Motto: „Siebener-Eisen oder Achter-Eisen? Wir nehmen Raiffeisen!“


Meister-Rat steht für alle Auskünfte zur Verfügung


Derweil präsentierten sich im großen Zelt zahlreiche Aussteller. Unter anderem der Verein „Meister-Rat“, der mit zahlreichen Mitgliedern den Kunden bei Planung und Ausführung von Renovierungen, Um- und Ausbauten und Neubauten zur Seite steht. Der Förderverein des Kindergartens Sankt Walburga beköstigte die Besucher mit Kaffee und Kuchen zugunsten ihrer Schützlinge. Die Kinder vergnügen sich derweil beim Spielezirkus Zantac mit seinem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm mit zahlreichen Bewegungs- und Geschicklichkeitsspielen.

Die Musikfreunde „Fidelia“ Wormersdorf sorgten unter der Leitung von Stefan Klein ebenso für gute Laune wie der Chor der Grundschule Obere Grafschaft aus Gelsdorf.

Umjubelt war ebenfalls der Auftritt der kleinen Sänger der Kindertagesstätte St. Walburga, anschließend begeisterte die Künstlerin „Eva“ das Publikum im Ausstellungszelt. Den musikalischen Abschluss des Nachmittags machte die „Dave Zwieback-Band“ mit kölscher Musik und tollen eigenen Liedern.


Weltweit sind eine Milliarde Menschen Genossenschaftsmitglieder


Dr. Alois Splonskowski, der Geschäftsführer der Raiffeisen Rhein-Ahr-Eifel Handelsgesellschaft mbH, sah es als besondere Auszeichnung an, dass nicht nur fast der komplette Grafschafter Gemeinderat, sondern auch Bürgermeister Achim Juchem dem Fest einen Besuch abstattete. Er erinnerte daran, dass Friedrich Wilhelm Raiffeisen der wohl größte Sozialreformer überhaupt gewesen sei, dessen Idee noch heute trage: „Was einer nicht kann, können viele.“

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Tolle Aktion durch den Junggesellen Verein
Uwe Klasen:
Der „International Union for Geological Science“ (IUGS) obliegt die Einteilung der geologischen Zeitskala und die beschloss: Die aktuelle Epoche ist und bleibt das „Holozän“! Und unter dem negativen Einfluss, selten hinterfragter ökologistischer Glaubenssätze, vor allem den „Grenzen des Wachstums“, haben wir in Deutschland und Europa, nur noch sehr geringes Vertrauen in unsere eigene Fähigkeit, durch technologischen Fortschritt und ökonomische Aktivität größeren Wohlstand für alle Menschen zu schaffen. Die Denkschule des Pastor Thomas Malthus ist nicht jedem ein Begriff, aber immer noch beeinflusst diese das moderne „Grenzen-Denken“ und seine Theorie von den Grenzen des Wachstums erwies sich, wie so viele danach, als fehlerhaft!
Julia Brand:
Naja... ich schätze mal die Tendenz war eher steigend und es ist doch wohl sinnvoller so etwas direkt nicht zu wollen, als es von einer Anzahl abhängig zu machen... Und zu der Begründung, ob man sie nun mag oder nicht, rein objektiv betrachtet sehe ich da jedenfalls einen Unterschied bei, ob man fast den ganzen Körper verdeckt oder eben einen Badeanzug etc trägt. Macht schon an die 50 - 75 prozent Unterschied bei den möglichen eventuell versteckten Wunden etc... 100 prozentige Sicherheit gibt es ja bekanntlich nie, aber wieso sollte nicht auch hier eine Risiko Reduzierung sinnvoll sein? Ich frage mal umgekehrt. Welche Argumente sprechen denn dagegen so für das dulden eines Burkinis? Das Frauen das so unbedingt wollen? Warum tun sie das denn? Weil sie es furchtbar hübsch und modisch finden, oder weil sie es nie anders erleben durften? Also ich schätze mal das die meisten es aufgrund irgendwelcher Männer, Väter, gesellschaftlichen Zwänge tragen sollen, und es wie gesagt auch von klein auf als böse beigebracht wird. Ich denke sie sind nach Europa gekommen um es besser zu haben? Und wenn ein Verbot her muss um der Unterdrückung eines Menschen, in dessen Kultur man ja nicht rein reden darf, entgegen zu wirken, dann soll es so sein. Schade eher das man mit Wunden etc argumentieren muss, weil der eigentlich doch "richtigere" Grund doch wieder nur Anlass für Anprangerungen wäre...
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