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Dienstjubiläum in der Ahrtal-Residenz Bad Neuenahr                                       - Anzeige -

Direktor Peter Kühnl-Münzer - ein Glücksfall für die Ahrtal-Residenz

Seit fünf Jahren steuert der gelernte Koch und Hotelfachmann ein Fünf-Sterne-Hotel für ältere Dauergäste

Direktor Peter Kühnl-Münzer -
ein Glücksfall für die Ahrtal-Residenz

In der Ahrtal-Residenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler feiert Direktor Peter Kühnl-Münzer jetzt sein Dienstjubiläum. Foto: JOST

03.12.2016 - 12:00

Bad Neuenahr. Fünf Jahre ist es her, da brach in der Ahrtal-Residenz in Bad Neuenahr eine neue Zeitrechnung an. Kurz vor Weihnachten übernahm nämlich Peter Kühnl-Münzer die Leitung der Seniorenresidenz und startete ein Verjüngungsprogramm für das Haus, in dem etwa 100 Senioren gut betreut ihren Lebensabend verbringen. Nach einer Reihe von gelungenen Renovierungsmaßnahmen und einer umfassenden Modernisierung des Angebots präsentiert sich Peter Kühnl-Münzer heute als Direktor einer Art Fünf-Sterne-Hotel für ältere Dauergäste. „Unsere Senioren sollen sich hier rundum wohlfühlen, denn sie haben sich einen angenehmen Lebensabend verdient“, so lautet die Devise des 46-jährigen Direktors, der jetzt sein fünfjähriges Dienstjubiläum feiert.

Dabei hatte er eigentlich ganz andere Pläne, als die Stelle Ende 2011 zur Disposition stand. Als gelernter Koch und Hotelfachmann hatte er sich kontinuierlich weitergebildet und sein Studium als Sozialbetriebswirt erfolgreich abgeschlossen. Mit diesen passgenauen Kenntnissen hatte er einige Jahre in einem großen Seniorenheim-Konzern gearbeitet und wollte sich danach eigentlich selbstständig machen. Doch da er die Ahrtal-Residenz schon länger kannte und schon damals einen hervorragenden Eindruck von dem Haus hatte, bewarb er sich auf die vakante Stelle des Einrichtungsleiters und wurde auch prompt genommen.

„Es passte einfach alles hervorragend zusammen“, erinnert sich Peter Kühnl-Münzer. Passend zum neuen Stil des Hauses, den er in den vergangenen fünf Jahren maßgeblich prägte, wurde die Funktion des Direktors geschaffen, die ihm wie auf den Leib geschneidert ist. Ähnlich wie ein Hoteldirektor sieht er sich auch als Patron des Hauses, der nicht nur die wirtschaftlichen Fäden in der Hand hält, sondern auch für alle Sorgen, Nöte und Probleme der Bewohner und auch Mitarbeiter immer ein offenes Ohr hat.


Zielsicher in ruhige Fahrwasser


Doch zunächst galt es, die 1999 gegründete Seniorenresidenz aus einer wirtschaftlich schwierigen Situation wieder in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Denn dass die Ahrtal-Residenz hervorragende Zukunftsaussichten hat, war schon damals völlig klar. Vor allem galt es, das Haus in der Region noch bekannter und die „Ahrtal-Residenz“ zu einer renommierten Marke zu machen. „Wir wollen ein Teil der Gemeinschaft sein, deshalb beteiligen wir uns mittlerweile am gesellschaftlichen Leben in der Kreisstadt in fast allen Bereichen.“

Als Direktor suchte er Kontakt zu Schulen, Kindergärten und Vereinen, besonders stolz ist er auf die verfestigte Kooperation mit den Karnevalsgesellschaften Blau-Weiß „Schinnebröder“ Bad Neuenahr und Rot-Weiß Bachem. „Zusammen haben wir schon einige tolle Sachen auf die Beine gestellt“, schmunzelt er. Außerdem nimmt die Ahrtal-Residenz mittlerweile regelmäßig am „Fest der guten Laune“ teil und war unter anderem auch auf der Festmeile anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Kreises Ahrweiler präsent. Als Vorstandsmitglied der Werbegemeinschaft „Aktivkreis“ Bad Neuenahr bringt Peter Kühnl-Münzer eine neue Sichtweise in deren Arbeit ein. Und als anlässlich des 15-jährigen Bestehens der Ahrtal-Residenz 2014 kein geringerer als Landrat Dr. Jürgen Pföhler die Festrede hielt, wusste der Direktor: „Jetzt sind wir angekommen.“


Alles bleibt in der Region


Zumal die „Ahrtal-Residenz“ mit ihren 100 Bewohnern und 65 Mitarbeitern durchaus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im Kreis Ahrweiler ist. Seit seinem Amtsantritt werden auch sämtliche Aufträge und Arbeiten rund um die Seniorenresidenz an einheimische Betriebe vergeben, die in einem Umkreis von maximal 50 Kilometern ihren Sitz haben. Beispielsweise wurde in den vergangenen Jahren sehr viel in die Infrastruktur des Hauses investiert und die komplette Technik erneuert. Eine neue EDV-Anlage, neues Mobiliar, neue Sicherheitstechnik und nicht zuletzt die Renovierung zahlreicher Räume wurden mithilfe heimischer Handwerksbetriebe und Dienstleister verwirklicht.

Zudem wurde das kleine Restaurant komplett entkernt und mit neuer Technik ausgestattet, außerdem der geschützte Außenbereich erweitert. Ein weiteres Großprojekt sei die Erneuerung der Fassade. „Auch bei uns ist nichts beständiger als die Veränderung, denn wer nicht am Ball bleibt, bleibt stehen“, weiß der Direktor. Ein weiterer Schritt hin zum neuen Selbstverständnis: Vor zweieinhalb Jahren habe er auf den Einkauf für die Restaurantküche auf regionale und Bio-Produkte umgestellt, „denn wir geben unser Geld im Kreis aus und nicht in der Ferne.“ Zumal auch die Qualität des Essens für die Bewohner überaus wichtig sei und das Haus sehr viel Wert auf eine abwechslungsreiche und täglich frische Küche lege.

Der aktuellen Entwicklung entsprechend sind alle Servicewohnungen mit WLAN ausgestattet, denn mittlerweile nutzen sehr viele Bewohner einen Computer oder ein Tablet, um mit der Familie und der Außenwelt noch besser als bisher in Kontakt zu bleiben. „Wir stellen uns auch der digitalen Herausforderung“, so der Direktor. Er sieht die „Ahrtal-Residenz“ als Familienbetrieb, der Wert auf Kontinuität und einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in allen Bereichen legt. Dazu gehört auch das Vorhaben, als wohl erstes Haus in Rheinland-Pfalz einige „normale“ Pflegeplätze in Palliativpflegeplätze umzuwandeln, um den Bewohnern die Möglichkeit zu geben, in der gewohnten Umgebung professionell und fürsorglich begleitet auch die letzten Schritte zu gehen.

Das Dienstjubiläum sei für ihn jedenfalls kein Grund, sich auf dem Erreichten auszuruhen, sondern im Gegenteil ein Ansporn, die Ahrtal-Residenz kontinuierlich weiterzuentwickeln und an die sich ändernden Gegebenheiten anzupassen, damit die Bewohner den Lebensabend hier verbringen können, den sie sich verdient haben.

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René Bringezu:
Herr Kowallek, Die Hauptsatzung soll wie folgt geändert werden: § 1 Oberbürgermeister, Beigeordnete (1) Die Stadt Neuwied hat neben den hauptamtlichen Oberbürgermeister zwei hauptamtliche Beigeordnete. (2) Der erste hauptamtliche Beigeordnete führt die Amtsbezeichnung "Bürgermeister" Vorher waren es "nur" der Bürgermeister und die beiden ehrenamtlichen Beigordneten. Bitte informieren Sie sich bevor Sie ihre "Meinung" streuen.
Siegfried Kowallek:
Die Neuwieder sprachen sich beim Bürgerentscheid nicht gegen einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten aus, sondern gegen einen zweiten. Somit kandidierte dann ein SPD-Mann, Michael Mang, erfolgreich gegen den Vorschlag der CDU für den demzufolge einen (in Wirklichkeit immer noch!) unstrittigen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Als Mang nach Jan Einigs Wahl zum Oberbürgermeister absprachegemäß Bürgermeister wurde, kam es zur Verlegenheitslösung der zwei ehrenamtlichen Beigeordneten bis zur Kommunalwahl, was mit einer Wirkung des Bürgerentscheids überhaupt nichts zu tun hatte, sondern mit dem schwierigen GroKo-Binnenverhältnis und vielleicht auch mit der strategisch-taktischen Inkompetenz der Neuwieder SPD; denn hätte man nach Einigs Wahl zum OB einen anderen sozialdemokratischen Bürgermeisterkandidaten durchgebracht, wäre Mang hauptamtlicher Beigeordneter geblieben und die SPD hätte im Stadtvorstand eine Mehrheit. Da ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister nicht gleichzeitig Beigeordnete sind, können die drei Fraktionsvertreter Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Grüne) und Arno Jacobi (FWG) somit in ihrem Papaya-Koalitionsvertrag überhaupt keinen „weiteren“ hauptamtlichen Beigeordneten für die Stadt ausgehandelt haben. 0 + 0 + 1 ist immer noch 1 (ein Beigeordneter) und nicht 3, es sei denn, die Alternative für Deutschland mutiert jetzt zur Alternative für neue Rechenkünste. Siegfried Kowallek, Neuwied
Uwe Klasen:
Wer, wie ATTAC, sich als Nebenregierung aufführt, ohne eine demokratische Legitimation zu besitzen, dem wurde zu Recht die Gemeinnützigkeit aberkannt!
Uwe Klasen:
Besonders Perfide und Unsozial ist doch, dass von den Bruttoerhöhungen bei vielen Rentnern nicht viel ankommt, denn mit jeder Rentenerhöhung nimmt der Staat mehr Steuern ein und noch mehr Rentner werden in den kommenden Jahren durch Rentenerhöhungen in die Steuerpflicht hineinrutschen!
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