In Kalenborn hatte die Feuerwehr zur Kirmes eingeladen

Kirchweih des Heiligen Bartholomäus

01.09.2014 - 16:07

Kalenborn. Es gehört in Kalenborn schon zur Tradition, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrem Wehrführer Frank Ley die Kirmes in der Gemeinde ausrichten. Am Freitagabend war es dann soweit, als der neue Ortsbürgermeister Horst Riske das Bierfass anschlug und den diesjährigen Kirmesverlauf über drei Tage hinweg eröffnete - natürlich mit Freibier. Die Freiwillige Feuerwehr wird von 18 aktiven Wehrmännern getragen, die sich bei der Ausübung von ehrenamtlichen Arbeiten innerhalb der Gemeinde oder wie jetzt auch bei der Kirmes stets auf ihre vier Alterskameraden verlassen können, ob beim Reibekuchenbacken oder an der Bonkasse, sie packen immer mit an.



Kräftige Unterstützung


Das Kirmesfest wurde aber auch von den Ehefrauen kräftig unterstützt. Nach dem gemütlichen Beisammensein am Freitagabend bei kühlen Getränken und knusprigen Reibekuchen, begann der Kirmessamstag traditionell mit dem Kirmesumzug, der am frühen Abend musikalisch von „de Printemänner“ aus Hilberath sowie den Junggesellen aus Kalenborn mit ihrem „Pajas“ dem Strohkirmesmann und all den Kirmesfestbesuchern begleitet wurde. Allerdings wurde auf dem Weg bis zur Swistbachhalle so manches Gläschen geleert, die auf den Altärchen zwischendurch zur Stärkung aufgebaut waren. Nachdem doch noch alle den Weg zum Kirmesplatz gefunden hatten, spielten zum Grillfest die „Ahrtalente“ auf und das bis in die Nachtstunden.


Frühshoppen und Flohmarkt


Am Sonntagmorgen waren dann wieder alle fit und begannen die Kirchweih ihres Schutzpatrons des Heiligen Bartholomäus, mit der heiligen Messe in der Kapelle im Ort. Danach durfte dann auch der dritte Kirmestag ausgiebig mit einem zünftigen musikalischen Frühschoppen, Mittagessen und Flohmarkt gefeiert werden. Für die Feuerwehrkameraden war die Kirmes wieder ein ehrenamtlicher Einsatz im Dorfleben der Gemeinde. Dafür braucht es immer wieder Freiwillige die sich in den Dienst der Feuerwehr stellen und so hofft Wehrführer Frank Ley mit seinen aktiven Kameraden stets auf Nachwuchs, um die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr in Kalenborn nachhaltig zu sichern.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Gemeinsam für den Radverkehr

Auftakt zur Machbarkeitsstudie der Pendler-Radroute zwischen Koblenz und der Landesgrenze NRW

Bad Breisig. Mit einer Machbarkeitsstudie wird eine geeignete Strecke für die Pendler-Radroute auf beiden Rheinseiten zwischen Koblenz und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen gesucht. Hierzu haben sich die 13 Kommunen aus der Region und das Land Ende Januar 2021 im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung das Ja-Wort gegeben. Das Land Rheinland-Pfalz übernimmt 80 Prozent der Kosten der Machbarkeitsstudie als Interessenanteil. mehr...

Vermessungsarbeiten in der Quellenstraße in Brohl-Lützing

Brohl-Lützing. In der Quellenstraße sollen in 2022 und 2023 in zwei Bauabschnitten die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert werden. Mit den Vermessungsarbeiten wird bereits in diesem Monat begonnen. Der 1. Bauabschnitt verläuft von der Einmündung der Quellenstraße (B9) bis zur 1. Bahnkreuzung; dieser Abschnitt ist für das 2. Halbjahr 2022 vorgesehen. Im 2. Bauabschnitt (2023) erfolgt die Sanierung der Leitungen in der restlichen Quellenstraße bis hin zur Rheinstraße. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Der Frühling kommt: Wo befinden sich Eure Lieblingsausflugsziele im BLICK aktuell-Land?

Eifel
Ahr
Mittelrhein
Mosel
Westerwald
Andere
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 
Kommentare

Brutstätten für einheimische Vogelarten

juergen mueller:
Es gibt tatsächlich auch Leute, die das nicht im Munde führen oder über Medien verbreiten, sondern still und leise in ihrem eigenen Garten praktizieren. Solche privaten Aktionen wie von der BI sind begrüßenswert, erfordern Eigeninitiative und sollten auch gefördert werden. Ob man dies immer, sich...
K. Schmidt:
In dem Wahllokal, wo ich öfters aushelfe, kann ich mich nicht an Wähler mit Rollstuhl oder erkennbarer Gehbehinderung erinnern. Trotzdem hat man das Bürgerhaus für einen fünfstelligen Betrag barrierefrei gemacht. Bei den meisten Wahlen, außer Kommunalwahl glaub ich alles, kann man auch nicht nur zur...
juergen mueller:
Dass Menschen mit Behinderung ihrem Wahlrecht nachkommen können, sollte selbstverständlich sein. Ist es nicht, weil, es gibt ja die Briefwahl. Ist aber nicht dasselbe, als Ersatz zu sehen, weil Persönlichkeitsrechte damit aussen vor sind. Wer seine Stimme, seine Meinung, wie jeder andere auch, für...
Thorsten Hackner :
Habe das gleiche Problem, gibt es denn eine aktuelle bzw. Hier die richtige Adresse?...
Martin H.:
Die Emailadresse im Artikel scheint nicht korrekt zu sein. "ril.lalilu@gmail.com (ril.lalilu@gmail.com) Die Adresse, an die Sie Ihre Nachricht gesendet haben, wurde in der Zieldomäne nicht gefunden. Möglicherweise wurde sie falsch geschrieben, oder sie ist nicht vorhanden. Versuchen Sie, das Problem...
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen