Lions Club Koblenz-Rhein/Mosel veranstaltete 25. Benefizkonzert

7.000 Euro für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz

Werke von Hässy, Bizet, van Beethoven und Dvorák gelangen zur Aufführung

04.12.2018 - 09:40

Koblenz. In der Koblenzer Basilika Sankt Kastor kam es zu einem ganz besonderen Jubiläum. Zum 25. Mal veranstaltete der Lions Club Koblenz-Rhein/Mosel sein Benefizkonzert zugunsten der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz. Lars Petrak, Präsident des Lions Clubs begrüßte die Konzertbesucher in der Basilika, die seit der Erstauflage 1994 Veranstaltungsort ist. „Seit dieser Zeit konnten wir dank der Treue unserer Konzertbesucher getreu dem Lions-Motto `We Serve´ über 130.000 Euro an die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz eV spenden. Eine schöne Erfolgsgeschichte“, so Petrak.

Doch dies schaffte und schafft der Lions Club natürlich nicht ohne die musikalischen Akteure der Jungen Sinfonie Köln. „Sie ist ein Garant für den Erfolg und nicht hinwegzudenken. Sie prägt und prägte die Konzertreihe durch ihre musikalisch herausragende Qualität von Beginn an.“

Unter der Leitung von ihren drei Dirigenten Ulrich Gögel, Sebastian Hässy und Kai P. Schuster brachten die Musikerinnen und Musiker mit Konzertmeisterin Angela Mohr dann vier große Werke zur Aufführung. Dabei war der Beginn festlich gestaltet mit der Festouvertüre op. 102 von Günter Hässy. Dieser war es auch, der zusammen mit seinem Freund Detlef Schöning, Erster Vorsitzender des Fördervereins des Lions Club und Konzertorganisator, die Reihe 1994 erstmals ins Leben rief.

Der Dirigent Sebastian Hässy ist ein Sohn des 2007 in Köln verstorbenen Komponisten.


Bekanntes aus „Carmen“


Bekannte Auszüge aus den Carmensuiten 1 und 2 folgten von Georges Bizet, bevor mit dem 3. Klavierkonzert, c-Moll, op. 37 der erste Teil des Programmes beendet wurde. Hier tat sich besonders Solistin Iris von Zahn hervor. Im Oktober unternahm sie zusammen mit der Jungen Sinfonie Köln eine Orchesterreise nach Cork Irland und ist unter anderem am kommenden Sonntag, 9. Dezember, auch im Kölner Gürzenich ebenfalls mit der Jungen Sinfonie zu hören.

Nach einer Pause erfolgte die 45-minütige Aufführung der Sinfonie Nr. 7, d-Moll, op. 70 von Antonín Dvorák. Auch hierbei zog das Orchester alle Register seines Könnens und begeisterte das Publikum in der altehrwürdigen Basilika.


Viele strahlende Gesichter


Doch nicht nur das Publikum war am Ende sehr zufrieden, sondern auch der „gute Zweck“ konnte sich freuen. Stolze 7.000 Euro konnte Detlef Schöning schließlich für die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. verkünden. „Aus Anlass des Jubiläums wollen wir aber auch aus uns verfügbaren Erlösrücklagen zusätzlich weitere Projekte so die Junge Sinfonie Köln sowie die Kirchengemeinde Sankt Kastor und fünf Grundschulen mit einem besonderen Jubiläums-Förderbetrag unterstützen“. Und so galt es dann eine Reihe Schecks zu verteilen. So gingen 2.500 Euro an die Junge Sinfonie Köln. 500 Euro bekam der Förderverein der Basilika für Erhalt und die Pflege der Kostbarkeiten. Michael Hörter, Vorsitzender des Fördervereins der Kirche, nahm diesen Betrag gerne entgegen.

Für die Brüder Brennig, beide Küster und Betreuer des Gotteshauses und stete Helfer und Unterstützer rund um die Konzerte gab es ein Präsent.

2.500 Euro gingen aus dem Lions-Förderprogramm „Klasse 2000“ an die Jugend-Präventions- und Ertüchtigungs-Arbeit an fünf Koblenzer Grundschulen. „Ohne die Jugend hätten wir in 25 Jahren keine Konzertbesucher mehr“, so Schöning.

Und dann wurde auf deutlich sichtbaren Tafeln das Ergebnis für die Krebsgesellschaft verkündet, 7.000 Euro sind zusammengekommen, die von Professor Dr. med. Dr. dent. Richard Werkmeister, Geschäftsführer Dr. rer. medic. Thomas Schopperth und Schatzmeister Wolfgang Neumann dankend entgegengenommen wurden.

Zum Abschluss wies Schöning noch auf den diesjährigen Lions-Adventskalender und auf CDs der Jungen Sinfonie Köln als mögliche Weihnachtsgeschenke hin.


Vorschau auf nächstes Jahr


Damit endete ein großes und fröhliches Benefizkonzert. Und im Jahre 2019 wird es dann die 26. Auflage geben.

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