Allgemeine Berichte | 23.03.2023, 16:19 Uhr

ADAC gibt Tipps zum Thema Wildwechsel

Achtung, Wildwechsel: Das sollten Autofahrer wissen

 Quelle: ADAC Mittelrhein
190

Region. Am kommenden Sonntag, 26. März steht die Umstellung von Winter- auf Sommerzeit an und mit dem Jahreszeitenwechsel steigt das Risiko von Wildunfällen. ADAC Verkehrsexperte Herbert Fuss gibt Tipps, wie sich ein Unfall vermeiden lässt und was es bei einer Schadensregulierung zu beachten gilt. Alle zweieinhalb Minuten kollidiert in Deutschland ein Reh, ein Wildschwein oder ein Hirsch mit einem Fahrzeug. Die Folge: jährlich dutzende Tote, tausende Verletzte und eine halbe Milliarde Euro Sachschaden.

„Gerade zu dieser Jahreszeit steigt das Risiko, in einen Wildunfall verwickelt zu werden“, weiß Herbert Fuss, Verkehrsexperte des ADAC Mittelrhein. Für Autofahrende heißt das ab sofort wieder: wachsam sein. Besonders dort, wo die Wildwechselschilder stehen.

So einen Wildunfall vermeiden

Der ADAC empfiehlt deshalb, vorausschauend und mit reduzierter Geschwindigkeit zu fahren sowie ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten. „Tiere kennen weder Verkehrsregeln noch eine Zeitumstellung. Wer an kritischen Stellen statt mit 80 mit 60 km/h unterwegs ist, verkürzt seinen Bremsweg um rund 20 Meter und hat damit deutlich bessere Chancen, sein Fahrzeug noch rechtzeitig zum Stehen zu bekommen“, erklärt Fuss.

Taucht Wild am Straßenrand auf, sofort das Tempo reduzieren. Befinden sich Tiere bereits auf der Straße, sollte versucht werden, diese durch lautes Hupen von der Straße zu vertreiben. Fuss: „Mit den Scheinwerfern aufzublenden, bewirkt eher das Gegenteil. Das grelle Licht verwirrt die Tiere und nimmt ihnen jede Orientierungsmöglichkeit, so dass diese nur verharren und nicht weiterlaufen.“

Richtiges Verhalten beim Wildunfall So funktioniert die Schadenregulierung

  • Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen und die Unfallstelle absichern.
  • Auch ohne Verletzte die Polizei unter 110 oder den Jagdpächter verständigen. Diese nach einer Wildschadenbescheinigung fragen, die zur Schadenregulierung mit der Kfz-Versicherung benötigt wird.
  • Keinesfalls darf das angefahrene Wild vom Unfallort entfernt werden. „Im schlimmsten Fall droht dann eine Anzeige wegen Wilderei“, betont Fuss.

Etwaige Schäden am Fahrzeug, die durch einen Zusammenstoß mit Haarwild entstanden sind, ersetzt die Teilkasko-Versicherung. Dies hat den Vorteil, dass die Versicherungsprämie nicht steigt. Zum Haarwild gehören beispielsweise Wildschwein, Reh, Hirsch, Fuchs oder Hase. Bei Unfällen mit Vögeln kommen hingegen nicht alle Versicherungen über die Teilkasko für den entstandenen Schaden auf. Hier greift dann gegebenenfalls die Vollkaskoversicherung. „Die Inanspruchnahme ist allerdings mit einer Rückstufung in eine ungünstigere Schadenfreiheitsklasse verbunden“, klärt Fuss auf.

Weiterführende Informationen finden auch unter: www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/tiere/wildunfaelle

Pressemitteilung ADAC Mittelrhein e.V.

Quelle: ADAC Mittelrhein

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Erik Blum und Nicole Krystkowiak mit Finisher-Medaille nach ihrer erfolgreichen Teilnahme.
0

Anfang Oktober stand für zwei Mitglieder der LG Laacher See ein sportliches Highlight auf dem Programm: die 28. Ausgabe des Generali Köln Marathon. Mit insgesamt 40.990 Teilnehmerinnen und Teilnehmern verzeichnete die Veranstaltung einen neuen Rekord und bot eine beeindruckende Kulisse in der Domstadt. Für die LG Laacher See gingen Erik Blum und Nicole Krystkowiak an den Start. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Beim symbolischen Spatenstich für den neuen Hochbehälter oberhalb von Welschneudorf trafen sich die Projektbeteiligten: (v.l.) der stv. Werkleiter der VG Höhr-Grenzhausen Mario Orlovic, Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich, Projektleiter Johannes Stahlhofen und Werkleiter Andreas Klute von den VG-Werken Montabaur, Ortsbürgermeister Ralf Heibel, der Erste Beigeordnete der VG Montabaur Tobias Panne, Geschäftsführer Paul Heibel von der Firma Paul Heibel Tiefbau, Justin Hoerster vom Ingenieurbüro Berthold Becker sowie Klaus Jacoby von Landesforsten und Revierleiter Gebhard Klein vom Forstrevier Elbert-Augst.
0

Die Verbandsgemeindewerke Montabaur haben ein bedeutendes Projekt zur Neugestaltung der Wasserversorgung im südlichen Versorgungsgebiet gestartet. Dieses umfasst die Orte Welschneudorf, Oberelbert, Niederelbert sowie Gackenbach, Horbach und Hübingen. Ein neuer Hochbehälter entsteht oberhalb von Welschneudorf und wird als zentraler Knotenpunkt im Leitungsnetz fungieren. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Mick Schmidt auf der Strecke.
0

Die Motorsportsaison 2026 neigt sich langsam dem Ende entgegen. Für die Fahrer:innen des ACV OC Lahnstein e.V. standen im Oktober noch einmal drei besondere Veranstaltungen auf dem Programm – mit Erfolgen im Geschicklichkeitsturnier, der Deutschen Jugendkart-Slalom-Meisterschaft und beim Nachtkartslalom. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Dauerauftrag
Dauerauftrag
Proklamation Kinderprinzenpaar
Innovatives aus Andernach
Anzeige KW 44
Weitere Artikel
Eddie und Arvid
763

Junge Kater gemeinsam vermitteln

Verspielte Kater Eddie und Arvid suchen Zuhause

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zwei junge Kater suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause. Eddie und Arvid, zwei etwa fünf Monate alte Brüder, suchen gemeinsam ein liebevolles Zuhause. Die beiden Kater sind verspielt, neugierig und verschmust. Sie verstehen sich gut mit anderen Katzen und Menschen und genießen jede Streicheleinheit. Am liebsten möchten sie zusammen in ein Zuhause ziehen, in dem sie nach Herzenslust spielen, toben und kuscheln können.

Von Thomas Trösser aus Bad Hönningen

Weiterlesen

Bei der Ehrung der Jubilare der Dagernova Ahr Winzer eG (von links): Jörg Röcker (15 Jahre), Markus Maldener (35 Jahre), Frank Weingartz (25 Jahre), Stefan Grisotto (25 Jahre, stellvertretender Kellermeister und Betriebsratsmitglied), Vorstand Dirk Wollersheim, Betriebsratsmitglied Ulrike Peters, Betriebsratsmitglied Gregor Kriechel und Vorstandsvorsitzende Heike Holzapfel.  Foto: Dagernova
383

-Anzeige-100 Jahre Betriebstreue:

Dagernova Ahr Weinmanufaktur ehrt vier Jubilare

Dernau. Zusammen stehen sie für ein Jahrhundert Erfahrung und Verbundenheit: Die Dagernova Ahr Weinmanufaktur / Ahr Winzer eG hat vier Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt. Vorstandsvorsitzende Heike Holzapfel und Vorstand Dirk Wollersheim gratulierten gemeinsam mit dem Betriebsrat und dankten den Jubilaren für ihren Einsatz.

Weiterlesen