„Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ zieht Bilanz und schaut nach vorne

Ausblick auf die kommende Saison 2023 mit neuen Perspektiven

25.01.2023 - 10:13

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auch in 2022 haben die Corona-Pandemie und die verheerende Flutkatastrophe vom Juli 2021 den Alltag und das Arbeiten in der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ weiterhin geprägt. Zeit, eine Bilanz der Saison 2022 zu ziehen und einen Ausblick auf die kommende Saison 2023 mit neuen Perspektiven zu werfen.

Die „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ konnte im April 2022 wie geplant in die neue Saison starten. Auch wenn der Zustrom von Tourist:innen im Ahrtal nach der Flut noch deutlich geringer war als in den Vorjahren, konnte sich das Museum über zahlreiche Gäste an den Wochenenden freuen.

Museumsleiterin Heike Hollunder: „Wir schauen optimistisch nach vorne. Wir freuen uns über jeden Gast, der das Ahrtal besucht und den Weg zu uns in den Regierungsbunker findet und uns so unterstützt. Wir bieten momentan Führungen samstags und sonntags mit Voranmeldung auch außerhalb der Saison an, da die Nachfrage sehr groß ist. An Ostern 2023 starten wir dann wie geplant in unsere neue Saison und können dann auch dieses Jahr den Millionsten Besucher begrüßen und feiern. Zudem haben wir im letzten Jahr einige Sonderführungen etablieren können, wie zum Bespiel die Führung „Verschlußsache streng geheim“ oder das Team-Event „Top Spion“.

Überragend groß war im Jahr 2022 auch das Interesse der Medien an dem Originalschauplatz des Kalten Krieges. Der Ukraine-Krieg mit neuen Bedrohungsszenarien und der wieder aktuell diskutierten Frage nach Zivilschutzkonzepten hat im Regierungsbunker für zahlreiche Interviews und Fernseh-Termine gesorgt: So fanden in der Saison 2022 regionale und überregionale Interviews und TV-Berichte Drehs wie zum Beispiel für SPIEGEL TV, SWR, WDR, HR und diverse Printmedien statt.

Ein Höhepunkt des Jahres 2022 war die Auszeichnung der „Dokumentationsstätte Regierungsbunker“ im August vergangenen Jahres als „Museum des Monats“. Kulturministerin Katharina Binz überreichte in einem feierlichen Akt die Urkunde an Museumsleiterin Heike Hollunder und würdigte die hochwertige Museumsarbeit als öffentlichen Erinnerungsort, der an Frieden mahnt.

Museumsleiterin Heike Hollunder: „Wir sind dankbar und stolz über diese Ehrung. Für unser Museum ist das ein wichtiges Zeichen und eine Anerkennung für unser Team, das in Zeiten von Corona und der Flut unter wirklich schwierigen Bedingungen gearbeitet hat. Und es ist ein Signal der Hoffnung, dass der Tourismus im Ahrtal wieder wächst und die Gästezahlen sicher schnell wieder aufwärts gehen werden.“

Das Museum ist momentan für Einzelbesucher samstags und sonntags geöffnet. Führungen finden um 12 Uhr mit Voranmeldung unter 02641 - 911 7053 statt.

Gebuchte Gruppen können weiterhin an jedem Wochentag die Dokumentationsstätte besuchen.

Außerdem gibt es die Möglichkeit, Sonderführungen zu buchen: Die Führung „Verschlußsache - Geheim - Streng geheim“ führt in bisher nie gezeigte Bereiche der gigantischen Anlage.

Im Team Event „Top Spion“ gilt es, Fragen zu Spionage und der Geheimhaltung des Regierungsbunkers zu beantworten.

Weiterhin regulär im Programm sind ab April an jedem ersten Sonntag im Monat um 12 Uhr Familienführungen, die Kindern ab dem Grundschulalter den Regierungsbunker näher bringen.

Pressemitteilung

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Kommentare
germät:
"Armes Deutschland" wäre zu einfach und zu billig als Überschrift für solche Taten. Einfach nicht mehr nachvollziehbar. Früher wurden noch die Opferstöcke aufgebrochen, heute ist da aber nichts mehr zu holen!...
juergen mueller:
Das trifft voll u. ganz zu "germät". Würde ich mir sehr gerne anschauen. Jedoch, da wir aus Alters- u. Krankheitsgründen kein Auto mehr haben wird dies nicht möglich sein. Für jeden Kunstinteressierten wird es eine Freude u. Bereicherung sein. ...
germät:
"Künstler mit langem Atem"!...
juergen mueller:
Kunst u. Kultur ist ein wichtiges Gut - sagt der OB, Herr Langner. Damit hat er recht. Aber Sagen kann man viel. Und das machen Politiker nun einmal ... viel. Der Garten HERLET ist ein KULTURGUT, was die Stadt jedoch einen Sch ... zu interessieren scheint. Man setzt seinen Fokus weiterhin auf profitorientiertes,...
juergen mueller:
Der Garten HERLET - ein KULTURGUT, was bewahrt werden u. nicht touristisch orientiertem Profitdenken geopfert werden sollte. Ich will jetzt nicht den Finger in die Wunde legen. Aber Kultur zu fördern, zu erhalten, ist doch das vermeintliche (ich könnte auch sagen, angebliche) Bemühen der Stadt, in...
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