Allgemeine Berichte | 12.04.2024

Ein Spannungsroman über die Kernthemen des Lebens und eine Verbeugung vor Stephen King

Autorenduo aus Mendig veröffentlicht Debütroman

Die Autoren Claudia Schwindt und Lars Neger.  Fotos: privat

Mendig. Drei Jahre lang haben Claudia Schwindt und Lars Neger an ihrem Erstlingswerk Neunzehn Jahre gearbeitet. Das alte Kutscherhaus im Dichterviertel von Niedermendig ist nicht nur ihr Zuhause, sondern in erster Linie eine Kreativwerkstatt. Unter ihrem gemeinsamen Pseudonym Claire Larsen ist das Buch ab sofort erhältlich.

In Neunzehn Jahre muss sich die Schriftstellerin Alice Parker den Schatten der Vergangenheit stellen. Sie glaubt, die Wahrheit zu kennen – über ihre eigene Vergangenheit, die sie seit neunzehn Jahren verfolgt und die sie von ihrer verschlafenen Heimatstadt Eden Lake fernhält. Die Wahrheit über ihren Vater und die alter Freunde. Aber Alice lebt in einer Lüge, geschaffen, um ein grauenhaftes Geheimnis zu bewahren. Als Alice‘ Vater stirbt und sie gezwungen ist, nach Eden Lake zurückzukehren, trifft sie die ganze Wahrheit ihres Lügenkonstrukts. Denn in der kleinen Gemeinde im Hinterland von Maine ist längst nicht alles, wie sie es in Erinnerung hat. Die Konsequenzen eines jahrelangen Schweigens haben auf sie gewartet. Und sie drohen, alles, was Alice lieb ist, zu vernichten.

Neunzehn Jahre ist ein psychologischer Spannungsroman mit Tiefgang. Eine Geschichte, die nachhallt, wenn man sich auf sie einlässt. Man merkt Claire Larsen an, dass der Großmeister aus Maine, Stephen King, schon in ihrer Jugend eine große Rolle gespielt hat. Ohne King zu kopieren, aber nicht weniger spannend, nimmt das Buch den Leser mit auf eine Reise in die Leben dreier unterschiedlicher Menschen, deren Pfade sich in der kleinen Stadt im Nirgendwo von Maine auf schicksalhafte Art kreuzen. Ein Roman über Menschen nach Extremsituationen und Tiefpunkten, über Trauer und das Scheitern. Die Geschichte betrachtet das Leben in seiner puren Form und die Dunkelheit, die durch das Schweigen entsteht. Ein im Kern tieftrauriges Buch, das einen jedoch nicht deprimiert zurücklässt. Das Schriftstellerpaar schafft es auf beeindruckende Weise, den wahren Wert eines jeden Lebens zu thematisieren und dadurch das zu schenken, was wir alle von Zeit zu Zeit benötigen: einen Funken Hoffnung!

Die Autoren

Claudia Schwindt (45), eine geborene Bonnerin mit einer langen Laufbahn in der Welt der Vier-Sterne-Hotels, träumte schon immer davon, Geschichten zu erzählen. Als sie 2018 das Manuskript ihres jetzigen Partners über eine Pockenpandemie fertigstellte, ahnte niemand, dass die Realität ihre Fiktion überholen würde. Die Ankunft der Corona-Pandemie verhinderte, dass der Thriller veröffentlicht wurde. Über Nacht entstand ein neues Konzept und mit dem fiktiven Handlungsort, einer Kleinstadt in den USA, die Basis für eine Buchreihe aus Eden Lake. Ihr Schreibstil berührt und konzentriert sich stets auf das, was es wert ist, erzählt zu werden.

Lars Neger (43) aus Jülich, ein Mann mit vielen Facetten. Der gelernte Buchhändler, Verlagsmitarbeiter, Autor arbeitet zusätzlich als freier Lektor. Sein Debütroman “Areon - Der Weg des Schwertes„ fand bereits große Anerkennung. Die Begegnung mit Claudia Schwindt im Jahr 2017 brachte ihm nicht nur das private Glück, sondern auch eine kreative Partnerschaft, die seinesgleichen sucht. Ihre gemeinsame Leidenschaft für das Schreiben und die Welt der Bücher schafft eine einzigartige Dynamik. Seine Schreibweise ist außergewöhnlich authentisch und jedes Detail bis ins Kleinste recherchiert.

Neunzehn Jahre von Claire Larsen hat 595 Seiten und kostet 19,99 Euro. Das Buch ist erhältlich bei Waldecker Schreiben, Spiel & Schenken in Mendig sowie im Onlinehandel. Mehr zu den Autoren und dem Buch findet man hier:

www.clairelarsen.de

www.facebook.com/ClaireLarsenBooks

www.instagram.com/claire_larsen_books

Cover des Debütromans „Neunzehn Jahre“.

Cover des Debütromans „Neunzehn Jahre“.

Die Autoren Claudia Schwindt und Lars Neger. Fotos: privat

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