Landesgartenschau 2022 findet in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt

Bad Neuenahr-Ahrweiler erhält den Zuschlag

Wie am Dienstagnachmittag, 20. September, auf einer Pressekonferenz in der Staatskanzlei in Mainz verkündet wurde, wird die Landesgartenschau 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler ausgerichtet. Die Entscheidung unter den vier Bewerberstädten Bad Kreuznach, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Neuwied und Bitburg ist damit gefallen.

20.09.2016 - 15:02

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bad Neuenahr-Ahrweiler wird Standort der fünften rheinland-pfälzischen Landesgartenschau im Jahr 2022. Das haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing nach dem Beschluss des Ministerrats bekannt gegeben.

„Wir freuen uns auf die Landesgartenschau 2022 in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Entscheidung ist dem Ministerrat nicht leichtgefallen. Alle vier Bewerberstädte waren als Standort für die Landesgartenschau grundsätzlich geeignet und haben stimmige, teils sehr unterschiedliche Konzepte vorgelegt“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing.

Das Konzept von Bad Neuenahr-Ahrweiler sieht vor, den Strukturwandel vom Kur- und Heilbad zu einem zeitgemäßen Gesundheits- und Erholungsstandort auch im Stadtbild nachzuvollziehen. Punktuelle städtebauliche Maßnahmen mit dem Schwerpunkt Familien- und Mehrgenerationenwohnen, inklusive Wohnformen sowie die teilweise Neugestaltung des Freiraums sollen die touristische Attraktivität unterstreichen. Mit verhältnismäßig geringem Mitteleinsatz kann in Bad Neuenahr-Ahrweiler die Attraktivität der Stadt deutlich gesteigert und ein Impuls für die ganze Region gesetzt werden.

Der Ministerrat hat die beteiligten Ministerien (Wirtschaft, Innen, Umwelt und Finanzen) sowie die Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler nun beauftragt, ein tragfähiges Finanzierungskonzept zu erstellen und bis Jahresende vorzulegen.

Das Bewerbungsverfahren zur Ausrichtung der fünften rheinland-pfälzischen Landesgartenschau im Jahr 2022 wurde auf Grundlage eines umfangreich überarbeiteten Konzeptes zur Planung und Durchführung von Landesgartenschauen realisiert. Dabei wurden erstmals ein Bewertungsbeirat, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von elf verschiedenen Institutionen und Organisationen, sowie eine Auswahlkommission, bestehend aus den Staatssekretären der für eine Förderung in Frage kommenden Ressorts (MdI, FM, MUEEF und MWVLW), unter Vorsitz des MWVLW eingesetzt.

Der Ministerrat hat sich sehr intensiv mit den städtebaulichen Herausforderungen aller Bewerberstädte auseinandergesetzt. Diese Herausforderungen werden von der Landesregierung ausdrücklich auch bei den drei Bewerbern, die nicht ausgewählt worden sind, gesehen. Für diese Städte war schon das Bewerbungsverfahren sinnvoll, durch das bereits ein Mehrwert für eine städtische Gesamtplanung geschaffen wurde. So wurde im Rahmen der Bewerbung eine Analyse der Entwicklungspotenziale, des Quartiersmanagements, der Sozialplanung und von modernen Stadtmodellen gründlich durchdacht. Daher wird die Landesregierung auch mit Bitburg, Neuwied und Bad Kreuznach konzeptionell an der Lösung ihrer Bedarfe arbeiten.

Pressemitteilung Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

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Kommentare
Gabriele Friedrich:
@Frau Nachtsheim. **Bad Ems !!! Ob nun eine Abfahrt gesperrt wird oder nicht, entscheidet die Polizei. Sie wissen ja gar nicht, ob die frei gehalten wurde- um eventuell größere Fahrzeuge dort zu verbringen oder sonst etwas. Dann haben Sie einen Umweg fahren müssen. Na und ? Es gibt weitaus schlimmere...
Dagmar Nachtsheim:
Man hätte aber die Abfahrt bad ems frei lassen können, so eine lange Absperrung war unnötig...
Gabriele Friedrich:
Die SUV's sind grundsätzlich zur Pest geworden und gehören nicht in Städte. Es besteht kein Grund, ein solches Fahrzeug hier zu fahren. Dennoch- ein Gefahrentransport muss auch eine Notbremsung aushalten. Die Behälter? waren nicht genügend gesichert. Ich hoffe, das wird ermittelt und die Transportfirma...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat] Der verlängerte Teil-Lockdown in Deutschland wird nach Auffassung der „Wirtschaftsweisen“ Veronika Grimm kaum gravierende Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft in der Bundesrepublik haben. Die hauptsächlich betroffenen Branchen wie Gastronomie, die Kulturszene oder die Verkehrsbranche hätten...
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Mit Spannung schaut Deutschland auf das Rennen um den CDU-Vorsitz. Denn im Normalfall tritt der neue Vorsitzende auch als Kanzlerkandidat an. [ Zitat Ende ] Wir haben aber nicht den "Normalfall". Frau Merkel hat sich immer wieder selbst erneuert und solange sie nicht öffentlich vom Amt...
juergen mueller:
Ich bin kein Freund von Herrn Bosbach,da er mit seiner Krankheit meines Erachtens zu sehr hausieren geht,zu jedem Topf den passenden Deckel findet,seine eigene Person für zu wichtig erachtet. In einem muss ich ihm jedoch recht geben - eine Schließung der Gastronomie war/ist ein Fehler,da auf deren...
Gabriele Friedrich:
Das sind erwachsene, junge Menschen und sie haben für ihre Taten gerade zu stehen. Das muss wieder in die Köpfe der Menschen und vor allem in den Kopf der Justiz. Was nutzt eine 1A Polizei, wenn die Richter nicht durchgreifen und in solchen Fällen dann Sozialhilfestunden oder sonstigen Kappes verordnen?...
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