Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

DB-Pressestelle nimmt Stellung: Verschiebungen bereits geplanter Projekte

Bau des Elektronischen Stellwerks für die Ahrtalbahn verzögert sich

Bau des Elektronischen Stellwerks
für die Ahrtalbahn verzögert sich

Alte und sichere Weichen- und Signaltechnik sowie die Fahrdienstleiter werden wohl noch eine Weile bleiben.. Foto: -WITE-

17.10.2017 - 09:32

Remagen/Walporzheim/Kreuzberg. Die von der Deutschen Bahn (DB) eigentlich für 2018 vorgesehene Realisierung des Elektronischen Stellwerks (ESTW) an der Ahrtalbahn verschiebt sich. Wie die Pressestelle der Deutschen Bahn auf verschiedene Rückfragen von „BLICK aktuell“ jetzt mitteilte, auf unbestimmte Zeit. Dennoch sei fest vorgesehen, dieses Projekt an der Ahr zu realisieren. Das ESTW war ja zunächst für den Streckenabschnitt zwischen Walporzheim und Kreuzberg geplant, und sollte eigentlich bereits Ende 2018 in Betrieb gehen. Auf Rückfrage von „BLICK aktuell“ hatte die Bahn-Pressestelle hierzu noch am 31. August folgendes mitgeteilt: „Das Elektronische Stellwerk für die Ahrtalstrecke ist aktuell in der Planung. Wir rechnen mit einer Inbetriebnahme voraussichtlich Ende 2018. Für die beiden Bahnübergänge (Anm. d. Red.: in Dernau) liegt aktuell der Planrechtsantrag beim Eisenbahnbundesamt. Wenn die Genehmigung erteilt ist, werden wir die Baumaßnahmen umsetzen“. Und dann am 8. September wegen einer Anfrage zu einem ESTW für die gesamte Ahrtalbahn zwischen Remagen und Kreuzberg: „Aktuell laufen die Planungen für das ESTW auf der Ahrtalbahn für den Streckenabschnitt Kreuzberg - Walporzheim. Der Streckenabschnitt Remagen - Ahrweiler ist angedacht, es gibt aber noch keine konkreten Planungen“. Wegen einer gleichzeitigen Anfrage wegen Elektrifizierung der Ahrtalbahnstrecke verweis die DB-Pressestelle an das Land als Aufgabenträger. Hierzu könne man leider keine Aussagen machen.


Aktuelle Antwort der DB:


Zum aktuellen Stand der Planungen für ein ESTW teilte die Pressestelle auf Rückfrage von „BLICK aktuell“ jetzt - allerdings sehr pauschal und teilweise widersprüchlich - mit: „Die DB Netz AG setzt gerade das größte Infrastruktur-Modernisierungsprogramm ihrer Geschichte um. Rund 28 Milliarden Euro kommen mit der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV II) von Bund und Bahn der bestehenden Infrastruktur zugute. Mit dem Programm kann dem Investitionsrückstau aktiv begegnet werden. Dafür wurden zusätzlich neue Maßnahmen definiert. Im Rahmen laufender Planungen lassen sich Veränderungen wie beispielsweise Kostensteigerungen nicht immer ausschließen. Um die zur Verfügung stehenden Mittel nicht zu überschreiten, kann es in geringem Umfang zu Verschiebungen bereits geplanter Projekte kommen. Dies betrifft leider auch die für 2018 vorgesehene Maßnahme ESTW Ahrtalbahn. Sobald die neue zeitliche Planung für diese Maßnahme feststeht, werden wir umgehend dazu informieren.

Die Deutsche Bahn hat die Kommune/beteiligten Partner über die Verschiebung der Maßnahme informiert und um Verständnis gebeten“.

Wie „BLICK aktuell“ jedoch erfuhr, sollen die genannten Mittel insbesondere in die notwendige Sanierung von Brücken investiert werden. Von den insgesamt rund 25.000 Eisenbahnbrücken in Deutschland sollen aktuell 1.200 saniert werden (Quelle: DB-Welt vom 06. Juni 2017). Nostalgiefans und die Fahrdienstleiter an der Ahr wird diese Nachricht freuen: Personal und die bewährte alte Technik bleiben hier wohl noch eine Zeit erhalten.


ESTW


Ein elektronisches Stellwerk (ESTW) ist eine Bahnanlage zum Stellen von Weichen und Signalen.

Die Signale sind ausschließlich Lichtsignale. Die zum Aufbau und zur Sicherung einer Fahrstraße erforderlichen Abhängigkeiten werden im elektronischen Stellwerk mithilfe von Software in Rechnern realisiert. Die Anlage wird von einem zentralen Fahrdienstleiter bedient und per Bildschirm überwacht. Noch am 13. Februar 2017 hatte die Deutsche Bahn (DB) AG auf ihrer Internetseite öffentlich verlautbart:

„Elektronische Stellwerke - Deutsche Bahn modernisiert ihre Stellwerkstechnik - moderne Stellwerkstechnik macht die Infrastruktur der Deutschen Bahn AG fit für die Zukunft“. Insbesondere durch den Bau moderner elektronischer Stellwerke (ESTW) werde die Wirtschaftlichkeit der Betriebsführung deutlich verbessert.

Zudem werde das vorhandene Schienennetz saniert und optimiert und die Leistung und Effizienz durch digitale Leit- und Sicherungstechnik gesteigert.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

KVHS bietet Einblicke

Besuch in der Buchbinderei

Sinzig. Außergewöhnliche Einblicke in das traditionelle Buchbindehandwerk erhalten Interessierte bei einem Besuch in der Buchbinderei Vera Donna in Sinzig, den die Kreis-Volkshochschule Ahrweiler (KVHS) am Samstag, 28. März, anbietet. Dort wird sowohl mit Maschinen und Anlagen, die liebevoll aus Museumsbeständen restauriert wurden, als auch mit modernster Technik gearbeitet. U.a. können dort neben... mehr...

Tageseminar der KVHs

Datenanalyse mit Excel

Bad Neuenahr. Ein Tageseminar zum Thema „Datenanalyse mit Excel“ bietet die Kreis-Volkshochschule Ahrweiler (KVHS) am Montag, 2. März, von 9.30 bis 16 Uhr, in Bad Neuenahr-Ahrweiler an. Der Intensivkurs vermittelt: Pivot Tabellen erstellen; Datenschnitte in Pivot Tabellen verwenden; Layout in Pivot Tabellen verändern; Arbeiten mit Zeitachsen; Pivot Charts erstellen und individualisieren; Daten und Trendanalyse mit Excel; Solver Modelle erstellen und nutzen; mit Szenarien arbeiten. mehr...

Weitere Berichte

Aktivitäten des Deutschen Bundeswehrverbands im Kreis Ahrweiler

Veranstaltungen und Termine

Region. Die Kameradschaft der ehemaligen Soldaten, Reservisten und Hinterbliebenen im Deutschen Bundeswehrverband e.V. im Kreis Ahrweiler informiert über nachfolgend aufgeführte Veranstaltungen und Termine:... mehr...

Spende für „Nachbar in Not“

Unternehmerfrauen im Handwerk zu Gast im AW-Kreishaus

Spende für „Nachbar in Not“

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Andrea Krämer, die neue erste Vorsitzende der Unternehmerfrauen im Handwerk – Arbeitskreis Bad Neuenahr-Ahrweiler, hat Landrat Dr. Jürgen Pföhler im Kreishaus einen Antrittsbesuch abgestattet. mehr...

Politik
Aktiv gegen
Lebensmittelverschwendung

Foodsharing zu Gast bei den GRÜNEN im Kreis Ahrweiler

Aktiv gegen Lebensmittelverschwendung

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Im Rahmen ihrer Mitgliederversammlung hatten die GRÜNEN im Kreis Ahrweiler Anna Gieraths von Foodsharing e.V. zu Gast. Sie berichtete über die Aktivitäten des bundesweit tätigen Vereins und von der neu gegründeten Gruppe in Bad Neuenahr-Ahrweiler. mehr...

Guido Ernst und Horst Gies äußern sich zu Straßenausbaubeiträgen

Nur die Abschaffung führt tatsächlich zur Entlastung

Region. „Straßenausbaubeiträge sind unsozial“, unterstreichen die beiden CDU-Landtagsabgeordneten aus dem Kreis Ahrweiler, Guido Ernst und Horst Gies, die Kritik des Steuerzahlerbundes am Vorschlag der Landesregierung zur Einführung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge. mehr...

Versammlung der CDU-Urbar

Frühlingsempfang

Urbar. Am Sonntag, 1. März veranstaltet die CDU-Urbar einen Frühlingsempfang im Restaurant Gretchens Garten in Urbar. Gleichzeitig findet auch noch die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Beginn der Mitgliederversammlung ist um 16 Uhr. mehr...

Sport

Fußball im Westerwald in der Saison 2019/20

Zahlreiche Nachholspiele stehen an

Region. Es folgen aktuelle Spielergebnisse sowie Informationen zu bevorstehenden Begegnungen. SG Nauort/Ransbach – SV Hillscheid 2:1, SV Marienrachdorf – SV Maischeid 2:2, Türkiyemspor Ransbach-Baumbach... mehr...

TV Weißenthurm 1868 e. V.

Wanderung

Weißenthurm. Die nächste Wanderung des TV Weißenthurm steht an. Am 8. März um 14 Uhr führt Wanderwart Günter Marx die Gruppe zu den Sayner Aussichten. Die Strecke ist etwa sechs bis sieben Kilometer lang, dabei sind circa 235 Höhenmeter zu überwinden. mehr...

Wirtschaft
Bänker richtig „jeck“

- Anzeige -Empfang der Koblenzer Tollitäten in der Volksbank RheinAhrEifel in Koblenz

Bänker richtig „jeck“

Koblenz. Das Bänker richtig „jeck“ sein können bewiesen die Mitarbeiter in der Rizzastraße und vorne weg Sascha Monschauer – Vorstandsvorsitzender der Volksbank RheinAhrEifel und Walter Müller – Vorstandsmitglied Volksbank RheinAhrEifel an Schwerdonnerstag. mehr...

Verbundenheit zum Karneval

-Anzeige-Andernacher Tollitätenpaar besuchte Sparkassenfiliale am Johannesplatz

Verbundenheit zum Karneval

Andernach. Einer inzwischen langjährigen Tradition folgend, wurde das Andernacher Tollitätenpaar Prinz Albert I. und Prinzessin Katja I. mit Gefolge in der Kreissparkasse am Johannesplatz vom stellvertretenden Vorstandsmitglied Frank Mörsch und Vertriebsleiter Alexander Müller empfangen. mehr...

 
Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Was halten Sie von einem generellen Rauchverbot in der Öffentlichkeit?

Ich bin dafür.
Nein, sowas geht zu weit.
Mir egal.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.