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Maßnahmen der Stadt Remagen in Bezug auf das Coronavirus

Corona-Virus: 2 Infektionsfälle in Remagen

Keine Veranstaltungen bis 19.04. und eingeschränkter Zugang zur Stadtverwaltung

16.03.2020 - 12:27

Remagen. Laut Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Ahrweiler gibt es in Remagen zwei Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. (Stand: 14.03.). Diese sowie ihre Kontaktpersonen wurden durch das Kreisgesundheitsamt unter häusliche Quarantäne gestellt. Durch die dynamische Entwicklung bei der Ausbreitung des Coronavirus stehen bei den Organisatoren von Veranstaltungen derzeit die Telefone nicht still. Findet die Veranstaltung statt, wird sie verschoben oder ganz abgesagt?

Der Kreis Ahrweiler untersagt per Allgemeinverfügung Veranstaltungen mit mehr als 75 Teilnehmern. Der Veranstaltungsbegriff ist dabei weit zu fassen. Nicht darunter fällt der Besuch von Bildungseinrichtungen wie Schulen und Hochschulen sowie von Betreuungseinrichtungen für Kinder unter 16 Jahren. Wer gegen das Verbot verstößt, macht sich strafbar. Die Verfügung gilt entsprechend des zugrundeliegenden Erlasses des Landes vom 13. März 2020 zunächst bis zum 10. April 2020. Für Veranstaltungen unter 75 Personen in geschlossenen Räumen gelten strenge Auflagen. Hierzu gehört die Anzeigepflicht bei der Kreisverwaltung, die Registrierung aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer und die zwingende Beachtung der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für Veranstaltungen (www.rki.de), wie zum Beispiel eine angemessene Belüftung des Veranstaltungsortes und die Beachtung der Hygienevorschriften.

Die Stadt Remagen hat entschieden, ab sofort bis zum 19.04.2020 alle städtischen Veranstaltungen abzusagen und darüber hinaus per Nutzungsuntersagung Veranstaltungen in städtischen Liegenschaften zu verhindern. Hiervon sind alle Sportanlagen, Dorfgemeinschaftshäuser, Kindergärten sowie die Kulturwerkstatt und der Jugendbahnhof betroffen. „Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat oberste Priorität. Daher wollen wir im Moment keine Veranstaltungen in geschlossenen Räumen durchführen“, erklärt Bürgermeister Björn Ingendahl. Aus Verantwortung für das Wohl der Bevölkerung ist diese Maßnahme aus seiner Sicht unumgänglich.


Eingeschränkter Zugang zur Stadtverwaltung Remagen


Um einen möglichst hohen Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung Remagen bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes zu gewährleisten, wird der Zugang zur Verwaltung für die Öffentlichkeit stark eingeschränkt.

Im Einzelnen bedeutet dies:

  • Bürgerinnen und Bürger müssen grundsätzlich vor Aufsuchen der Verwaltung telefonische Rücksprache halten, ob ein persönliches Erscheinen nach Terminvergabe nötig ist, oder ob die Angelegenheit telefonisch erledigt werden kann (Telefonzentrale: 02642/201-0)
  • Angelegenheiten, die nicht dringend sind, sollen möglichst aufgeschoben werden.
  • Die Touristinformation bleibt bis auf Weiteres geschlossen.
  • Eheschließungen: Bis zum Ende der Osterferien (19.04.2020) gilt die folgende Einschränkung für Eheschließungen beim Standesamt der Stadt Remagen: Die Anzahl der teilnehmenden Personen ist auf die Eheschließenden sowie auf zwei Trauzeugen begrenzt. Alternativ kann die Eheschließung verschoben werden.

Pressemitteilung Stadt Remagen

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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