Allgemeine Berichte | 11.12.2018

Projekttag an den Ludwig Fresenius Schulen

„Das wird man wohl noch sagen dürfen“

Moselweiß. Das war das Thema, für das sich Schülerinnen und Schüler der Ludwig Fresenius Schulen in Koblenz Moselweiß im Fachbereich Biologisch technische Assistenz für einen Projekttag im Rahmen des Sozialkundeunterrichtes entschieden hatten. „Ein Projekttag zum Mitreden und Handeln gegen Diskriminierung, Neonazis und Menschenverachtung“ dargeboten und gestaltet vom „Netzwerk für Demokratie und Courage“ mit Sitz in Mainz.

Herr Brendebach, der diesen Tag organisiert hatte, begrüßte am Morgen, auch im Auftrag der Schulleiterin, Frau Dr. Reifenrath-Biesel die Schülerinnen und Schüler und stellte die beiden Referenten Frau Dürr und Herr Ernst vor, die den Tag sehr anschaulich und inhaltsreich gestalteten.

Ein etwas anderer Unterricht, in dem die Schülerinnen und Schüler als Betroffene selbst berichten konnten, ein Tag an dem Strategien von Neonazis und menschenverachtenden Gruppierungen aufgezeigt wurden, ein Tag der Diskussion und ein Tag um „Couragiertes Handeln im Alltag“ einzuüben.

Nach sechs Unterrichtsstunden stand die eindeutige, zusammenfassende Meinung fest und schloss mit dem Satz „Es gibt nichts Gutes, außer wir tun es“.

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Kommentare
11.12.201811:26 Uhr
Uwe Klasen

Soweit hat es die „politische Korrektheit“ gebracht, dass, mit Bezug auf Artikel 5 GG, Menschen solch einen Satz „Das wird man wohl noch sagen dürfen“ ihrer Meinung anfügen oder vorstellen müssen, um ihre eigenen Standpunkt zu rechtfertigen! Anstatt zuzuhören, den anderen und seine Ansicht ernst zu nehmen und auf Augenhöhe, ohne Einschränkungen, zu diskutieren, werden gerade derzeit Menschen, die anderer Meinung sind als die sogenannte, „Mainstreammeinung“ vorschnell in die rechte Ecke verortet oder noch schlimmer dargestellt, diffamiert und Ausgegrenzt, egal welcher politischer Couleur diese Personen anhängen. Die ist absolut Undemokratisch und gehört eher in diktatorische Regierungsformen!

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